Fork of https://github.com/marschap/isdn4k-utils as well as custom CVS import with proper author name/email ('cvsimport' branch)
You can not select more than 25 topics Topics must start with a letter or number, can include dashes ('-') and can be up to 35 characters long.
 
 
 
 
 
 
isdn4k-utils/FAQ/i4lfaq-de.sgml

5931 lines
260 KiB

<!DOCTYPE LINUXDOC SYSTEM>
<article>
<title>ISDN4LINUX - FAQ (deutsche Version)
<author>&Uuml;bersetzer: Wolfgang Bornath (<tt><htmlurl
url="mailto:i4lfaq-de@isdn4linux.de" name="i4lfaq-de@isdn4linux.de"></tt>)
<date>&Uuml;bersetzung: v 2.0.65-1, 02. M&auml;rz 2002
<abstract>
</abstract>
<!-- Table of Content
-->
<toc>
<sect> pro: Vorbemerkungen
<label id="pro">
<sect1> pro_matt: Vorwort zur Originalversion
<label id="pro_matt">
<p>
Vom Autor <bf>Matthias Hessler</bf> (<tt><htmlurl
url="mailto:hessler@isdn4linux.de" name="hessler@isdn4linux.de"></tt>)
Anstatt diese FAQ online zu lesen solltest Du Dir &uuml;berlegen, das
ganze Dokument auf Deinen Rechner zu laden und offline zu lesen (ist
viel billiger). Die aktuelle downloadbare Version im
TXT/HTML/SGML-Format findest Du auf der Homepage der FAQ: <url
url="http://www.mhessler.de/i4lfaq/">.
Diese FAQ beantwortet Fragen, die immer wieder in der Newsgroup
de.alt.comm.isdn4linux gestellt werden. Sie enth&auml;lt Themen zum
Gebrauch von ISDN4LINUX, &uuml;ber die jeder User etwas wissen sollte,
ebenso wie Tips zum besseren Nutzen der Features von ISDN4LINUX.
Diese Version 2 der FAQ entstand aus einer fr&uuml;heren, jetzt
&uuml;berholten Version. Informationen &uuml;ber &auml;ltere Versionen
von ISDN4LINUX (1997 und &auml;lter) findest Du in der FAQ Version
1.3.4.
Zum Format dieser FAQ: Grundlage dieser FAQ ist die I4L Mailingliste
(siehe Frage <ref id="docu_mailinglist" name="docu_mailinglist">). Ich
behandele die Kenntnisse und L&ouml;sungen aus dieser Mailingliste als
Public Domain, ohne den Autor der Original-Mail anzuf&uuml;hren. Die
FAQ wird jetzt in SGML erstellt, da dieses Format die Konvertierung in
beliebige andere Formen der Dokumentation erleichtert (obwohl es da
ein paar Einschr&auml;nkungen gibt). Die FAQ wird im Original in
englischer Sprache gef&uuml;hrt, da die deutsch-sprachigen User die
Mailingliste/ Newsgroup leichter verfolgen oder in deren Archiven
suchen k&ouml;nnen.
Die unz&auml;hligen Links in diesen Seiten sind nicht immer
vollst&auml;ndig und sicherlich sind einige davon nicht mehr
intakt. Ich habe leider nicht die Zeit, alle zu
&uuml;berpr&uuml;fen. Lass es mich bitte wissen, wenn Du einen
defekten Link entdeckst (wenn ich Zeit dazu habe werde ich eine
automatische Linkkontrolle installieren).
Zus&auml;tze, Verbesserungen und andere Vorschl&auml;ge (inklusive
&Uuml;bersetzungen in andere Sprachen) sind immer willkommen (auch
Verbesserung von Rechtschreibfehlern!), vorzugsweise als "diff" der
SGML Version. Vielen Dank im Voraus!
Bitte sende alle Mail zur Originalversion dieser FAQ an:
<tt><htmlurl url="mailto:i4lfaq@isdn4linux.de"
name="i4lfaq@isdn4linux.de"></tt>
oder:
<tt><htmlurl url="mailto:hessler@isdn4linux.de"
name="hessler@isdn4linux.de"></tt>.
Die neueste Version dieser FAQ findest Du unter:
<tt><url url="http://www.mhessler.de/i4lfaq/"></tt>
oder:
<tt><url url="http://www.isdn4linux.de/faq/"></tt>.
Diese FAQ unterliegt der GNU General Public License (GPL) Version 2;
(C)1999 Matthias Hessler (f&uuml;r Version 2.0). Die Weitergabe unter
den Bedingungen der GPL wird begr&uuml;sst. Wir &uuml;bernehmen jedoch
KEINE GARANTIEN f&uuml;r die hier enthaltenen Informationen. Zur
weiteren Information lies bitte die GNU General Public License. Bei
der Free Software Foundation, Inc., 675 Mass Ave, Cambridge, MA 02139,
USA ist eine gedruckte Ausgabe erh&auml;ltlich, eine elektronische
Version bekommst Du vom Autor der Originalversion dieser FAQ.
<sect1> pro_wobo: Vorwort zur deutschen &Uuml;bersetzung
<label id="pro_wobo">
<p>
Vom &Uuml;bersetzer <bf>Wolfgang Bornath</bf> (<tt><htmlurl
url="mailto:i4lfaq-de@isdn4linux.de" name="i4lfaq-de@isdn4linux.de"></tt>)
Dies ist die deutsche &Uuml;bersetzung von Matthias Hessler's FAQ
f&uuml;r ISDN4LINUX. Bei der Umsetzung in die deutsche Sprache halte
ich mich weitgehend an das Original. Da jedoch nicht der Eindruck
entstehen soll, hier w&auml;re ein "Babelfish" am Werke gewesen,
erlaube ich mir, ab und zu etwas freiz&uuml;gig zu sein.
Die Versionsbezeichnung richtet sich nach dem Original. Bei der
deutschen Version 2.0.27-1 handelt es sich also um die erste
&Uuml;bersetzungsversion der Originalversion 2.0.27. Auf diese Art
wird es dem interessierten Leser leicht gemacht, zwischen der
deutschen und der englischen Ausgabe zu vergleichen. Die
Originalversion wird normalerweise immer einen Schritt voraus
sein. Ich bem&uuml;he mich jedoch, den Zwischenraum nicht zu
gro&szlig; werden zu lassen.
Da die hier verwendeten Fachausdr&uuml;cke in allen HOWTOs und
Readmes, etc. immer wieder verwendet werden, habe ich sie nicht
"eingedeutscht". Eine Erkl&auml;rung der meisten Begriffe findest Du
im <ref id="glossary" name="Glossar">.
<sect1> wo_de: Wo gibt es die neueste deutsche Version dieser FAQ?
<label id="wo_de">
<p>
<quote>
Die Online-Version zum Lesen: <tt><htmlurl
url="http://www.wolf-b.de"
name="http://www.wolf-b.de"></tt>
</quote>
<quote>
<bf>Downloads:</bf>
</quote>
<quote>
Alle folgenden Dateien liegen auf dem Server von ISDN4LINUX:
ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/
</quote>
<quote>
Die HTML-Version als Tarball: <tt><htmlurl
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/i4lfaq-de-html.tar.gz"
name="i4lfaq-de-html.tar.gz"></tt>
</quote>
<quote>
Die HTML-Version als ZIP: <tt><htmlurl
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/i4lfaq-de-html.zip"
name="i4lfaq-de-html.zip"></tt>
</quote>
<quote>
Die FAQ im SGML-Format: <tt><htmlurl
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/i4lfaq-de.sgml"
name="i4lfaq-de.sgml"></tt>
</quote>
<quote>
Die SGML-Version als .GZ: <tt><htmlurl
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/i4lfaq-de-sgml.gz"
name="i4lfaq-de-sgml.gz"></tt>
</quote>
<quote>
Die SGML-Version als ZIP: <tt><htmlurl
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/i4lfaq-de-sgml.zip"
name="i4lfaq-de-sgml.zip"></tt>
</quote>
<quote>
Die FAQ im Text-Format: <tt><htmlurl
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/i4lfaq-de.txt"
name="i4lfaq-de.txt"></tt>
</quote>
<quote>
Die Text-Version als .GZ: <tt><htmlurl
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/i4lfaq-de-txt.gz"
name="i4lfaq-de-txt.gz"></tt>
</quote>
<quote>
Die Text-Version als ZIP: <tt><htmlurl
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/FAQ/i4lfaq-de-txt.zip"
name="i4lfaq-de-txt.zip"></tt>
</quote>
Alle <bf>Mails</bf> zur deutschen Version sende bitte an:
<tt><htmlurl url="mailto:i4lfaq-de@isdn4linux.de" name="i4lfaq-de@isdn4linux.de"></tt>.
<!-- General Section: About isdn4linux, features
-->
<sect> general: Allgemeine Informationen &uuml;ber ISDN4LINUX
<label id="general">
<sect1> general_i4l: Was ist ISDN4LINUX?
<label id="general_i4l">
<p>
ISDN4LINUX ist ein Paket von Kernelmodulen, die im Linux-Kernel
enthalten sind. Es besteht aus dem Hauptmodul <tt/isdn/ und dem
eigentlichen Hardware-Treiber f&uuml;r die jeweilige
Karte. Zus&auml;tzlich gibt es noch das Paket <tt/isdn4k-utils/ mit
den notwendigen Werkzeugen, um die ISDN-spezifischen Eigenschaften
benutzen zu k&ouml;nnen.
<sect1> general_hardware: Welche Hardware wird von ISDN4LINUX unterst&uuml;tzt?
<label id="general_hardware">
<p>
Im Allgemeinen unterst&uuml;tzt ISDN4LINUX sowohl ISDN-Karten f&uuml;r
den ISA- oder PCI-Bus als auch einige PCMCIA-Karten. Sogenannte
"Terminal Adapter", d.h., Ger&auml;te am seriellen oder parallelen
Port k&ouml;nnen mit ISDN4LINUX jedoch <bf/nicht/ benutzt werden. Die
einzige Ausnahme bildet derzeit die Creatix/Teles S0 Box mit
Parallelport-Anschlu&szlig;. Weitere Details &uuml;ber
unterst&uuml;tzte Karten findest Du in dem Abschnitt <ref
id="hardware" name="Hardware">.
<sect1> general_features: Welche Leistungsmerkmale unterst&uuml;tzt ISDN4LINUX?
<label id="general_features">
<p>
Grunds&auml;tzlich kann ISDN4LINUX Daten via ISDN auf verschiedene Art
und Weise senden und empfangen (X.75, HDLC, raw ip, synchronous ppp,
asynchronous ppp, V.110). Einige der Werkzeuge bieten zus&auml;tzliche
Features an. <tt/isdnlog/ z.B., mit dem ISDN Ereignisse dokumentiert
werden und das es erlaubt, auf diese Ereignisse zu reagieren
(inklusive Geb&uuml;hrenermittlung); und <tt/vbox/, ein
Anrufbeantworter-Programm. Weitere Details findest Du im Abschnitt
<ref id="feature" name="feature">.
<sect1> general_countries: In welchen L&auml;ndern funktioniert ISDN4LINUX?
<label id="general_countries">
<p>
Zumindest in allen L&auml;ndern, in denen Euro-ISDN benutzt wird. Es
gibt jedoch einige Besonderheiten. In dem Abschnitt <ref
id="countries" name="countries"> findest Du mehr Infos &uuml;ber Dein
Land.
<sect1> general_docu: Wo finde ich weitere Dokumentationen, HOW-TOs und hilfreiche Tips &amp; Tricks?
<label id="general_docu">
<p>
Neben dieser FAQ solltest Du Dir die verschiedenen Man-Seiten und
READMEs des ISDN4LINUX-Paketes anschauen. Dann gibt es noch die
Website von ISDN4LINUX: <url
url="http://www.isdn4linux.de">. Zus&auml;tzlich existiert eine
Newsgroup und eine Mailingliste zu ISDN4LINUX, die Dir die neuesten
Informationen vermitteln. Weitere Informationen &uuml;ber diese guten
Quellen findest Du im Abschnitt <ref id="docu" name="docu">.
Sieh Dir auch die hervorragenden Links bei der Frage <ref
id="config_links" name="config_links"> an! Du findest dort sowohl
Informationen in Deiner Sprache als auch distributions-spezifische
Antworten.
<sect1> general_getlatest: Wo bekomme ich die aktuelle Version von ISDN4LINUX?
<label id="general_getlatest">
<p>
Die aktuelle Version der Kernel-Treiber sollte im Linuxkernel
enthalten sein. Manchmal ist das jedoch nicht der Fall oder der
aktuelle Kernel unterst&uuml;tzt Deine ISDN-Karte noch
nicht. Zus&auml;tzlich ben&ouml;tigst Du eventuell das Paket
isdn4k-util. In diesen F&auml;llen kannst Du die allerneueste, gerade
in Entwicklung befindliche Version ausprobieren. Siehe Abschnitt <ref
id="distrib" name="distrib">.
<sect1> general_contacts: Wie bekomme ich Kontakt zu den Entwicklern?
<label id="general_contacts">
<p>
Durch die Website www.isdn4linux.de auf
<url url="http://www.isdn4linux.de/contacts.php3">.
</sect>
<!-- Development & Distribution -->
<sect> distrib: Distribution
<label id="distrib">
<!-- Who are the developers? -->
<sect1> distrib_getlatest: Wie bekomme ich das neueste ISDN4LINUX?
<label id="distrib_getlatest">
<p>
Es gibt verschiedene Wege, abh&auml;ngig von Deinem Kernel. Du
solltest einen aktuellen Kernel benutzen (= erste Option), es sei
denn, Du bist ein erfahrener Linux-User.
<itemize>
<item>Du hast einen aktuellen Kernel (zumindest 2.0.36/2.2.11/2.3.14):
Gute Wahl, Du hast bereits die aktuelle Version von ISDN4LINUX, was
den Kernel angeht. Zus&auml;tzlich ben&ouml;tigst Du nur noch das
aktuelle Paket isdn4k-utils von <url
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/utils/"> - wenn es nicht
schon in Deiner Distribution enthalten ist.
<item>Du hast einen &auml;lteren Kernel (vor 2.0.36/2.2.11/2.3.14): Du
solltest auf einen aktuellen Kernel umsteigen. Ein Aktualisieren des
Kernels ist VIEL leichter als der Versuch, ISDN mit Deinem alten
Kernel zum Arbeiten zu &uuml;berreden.
Nun gut, wenn Du trotzdem Deinen alten Kernel behalten willst, so
wird's gemacht: Zuerst musst Du den richtigen CVS-Auszug f&uuml;r
Deine Kernelversion bestimmen (CVS ist das von den ISDN-Entwicklern
benutzte System zur Versionsverwaltung). Benutze einen CVS-Snapshot
mit dem ungef&auml;hren Datum der Entstehung Deines Kernels. Du
findest die Kernel-Patches und die alten isdn4k-utils Pakete auf <url
url="ftp://ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/"> oder auf einem der
Spiegel-Server (<url url="http://www.isdn4linux.de/download.php3">
zeigt Dir, wie Du die Spiegelserver findest).
<item>Als Entwickler: Wenn Du an der Entwicklung von I4L teilhaben
willst, kannst Du Dir die neueste Version via CVS besorgen. Dabei
hilft Dir die Frage zum Zugang zu CVS: <ref id="distrib_cvs"
name="distrib_cvs">.
</itemize>
<sect1> distrib_cvs: Wie erhalte ich Zugang zu den Quellen der aktuellen Entwicklung / Worum geht es bei dem CVS Baum?
<label id="distrib_cvs">
<p>
CVS - Concurrent Version System:
Das ist eine Multiuser/Server-Erweiterung des RCS (Revision Control
System). Die I4L-Treiber werden unter dem CVS entwickelt und es gibt
einen Server (cvs.isdn4linux.de) mit einem CVS-Verzeichnisbaum, auf
den alle Entwickler zugreifen k&ouml;nnen. Zus&auml;tzlich hat Fritz
einen anonymen Nur-Lese-Zugriff auf den CVS-Baum eingerichtet. Wenn Du
die allerneueste Version brauchst, bekommst Du sie hier. Sie kann
allerdings mehr Fehler enthalten als die offiziell herausgegebenen
Versionen!!!
So bekommst Du die neueste Version:
<enum>
<item>Erstelle ein Verzeichnis f&uuml;r I4L und wechsle dorthin
<code>
mkdir ~/cvs
cd ~/cvs
cvs -d :pserver:guest@cvs.isdn4linux.de:/i4ldev login
</code>
<item>Login (die Frage nach dem Password beantworte mit
<em>readonly</em>)
<item>Hol Dir die ISDN Kerneltreiber (in der gleichen Hierarchie wie
in den Linux Quellen)
<code>
cvs -d:pserver:guest@cvs.isdn4linux.de:/i4ldev checkout isdn
</code>
<item>Hol Dir das Utility-Paket und speichere es im aktuellen
Verzeichnis
<code>
cvs -d :pserver:guest@cvs.isdn4linux.de:/i4ldev checkout isdn4k-utils
</code>
Wenn Du die neueste Version f&uuml;r Kernel 2.0.x und nicht f&uuml;r den
neuesten Kernel brauchst, musst Du die Option '-r' setzen:
<code>
cvs -d :pserver:guest@cvs.isdn4linux.de:/i4ldev checkout -r \
isdn4kernel_2_0 isdn
</code>
<item>Nach dem Auschecken k&ouml;nnen weitere Updates
durchgef&uuml;hrt werden, indem man erst in das Verzeichnis
<tt>isdn</tt> oder <tt>isdn4k-utils</tt> wechselt und dann eingibt:
<code>
cvs update -P -d
</code>
Tip: Du brauchst beim Update keinen neuen Login durchzuf&uuml;hren, da
CVS das Passwort beim ersten Login speichert.
</enum>
WARNUNG!! DER NEUESTE CODE KANN SEHR UNSTABIL SEIN UND SICH VIELLEICHT
NICHT EINMAL OHNE PROGRAMMIER-KENNTNISSE KOMPILIEREN LASSEN - Also
BITTE dazu keine Anf&auml;ngerfragen!
Leute, die bei der Entwicklung von ISDN4LINUX <bf>kontinuierlich</bf>
durch das Erstellen von neuen Treibern oder &auml;hnlich helfen
wollen, k&ouml;nnen einen Account mit vollem Zugriff bekommen. Dazu
schicke bitte eine Mail an Fritz Elfert <tt><htmlurl
url="mailto:fritz@isdn4linux.de" name="fritz@isdn4linux.de"></tt>
<!-- Features
-->
<sect> feature: Leistungsmerkmale
<label id="feature">
<sect1> feature_not: Welche Leistungsmerkmale von ISDN werden nicht von ISDN4LINUX angeboten?
<label id="feature_not">
<p>
Einige ISDN-Leistungen sind ger&auml;tespezifisch und k&ouml;nnen von
ISDN4LINUX nicht f&uuml;r ein anderes Ger&auml;t aktiviert werden ohne
da&szlig; ISDN4LINUX das TEI verf&auml;lscht (was wiederum das andere
Ger&auml;t m&ouml;glicherweise irritieren w&uuml;rde). Solche
spezifischen ISDN Merkmale sind unter Anderen: Abweisung eines
wartenden Anrufes, An-/Ausschalten der Nummernanzeige, Halten eines
Gespr&auml;ches, Konferenzgespr&auml;che, differierende COLP/CLRP.
<sect1> feature_data: Welche Arten des Datentransfer von ISDN werden unterst&uuml;tzt?
<label id="feature_data">
<p>
Folgende Basisformate sind m&ouml;glich:
<itemize>
<item> 56k asynchron : nein
<item> 64k synchron : ja
<item>128k synchron : ja (Kanalb&uuml;ndelung - siehe <ref
id="feature_2channel" name="feature_2channel">)
</itemize>
Folgende Level2-Formate sind m&ouml;glich:
<itemize>
<item>HDLC
<item>X.75
<item>transparent
<item>V.110
</itemize>
Diese Encapsulations sind m&ouml;glich:
<itemize>
<item>rawip
<item>ethernet
<item>Sync PPP
<item>X.25 (ben&ouml;tigt 2.1 oder neuer)
<item>Cisco und Cisco-h
<item>Cisco-hk (=Cisco mit Keepalive; ben&ouml;tigt 2.1 oder neuer)
<item>und noch ein paar Spezialit&auml;ten: Schau mal in die Man-Seiten.
</itemize>
Bitte beachte, da&szlig; X.31a wie X.25 als Aufsatz auf ISDN
unterst&uuml;tzt wird. X.31b hingegen wird nicht unterst&uuml;tzt,
weder als B-Kanal- noch als D-Kanal-Version.
<sect1> feature_voice: Unterst&uuml;tzt ISDN4LINUX Audio-Funktionen (z.B. Anrufbeantworter oder Voice-over-IP f&uuml;r H.323 Clients)?
<label id="feature_voice">
<p>
Ja, in der aktuellen Version von ISDN4LINUX ist die Unterst&uuml;tzung
f&uuml;r Audio-Funktionen enthalten. Als Anrufbeantworter kannst Du
entweder "vgetty" aus Gert Doerings "mgetty+sendfax" benutzen oder
"vboxgetty" von Michael Herold, das speziell f&uuml;r ISDN4LINUX
geschrieben wurde. Das letztere ist Teil des Paketes isdn4k-utils, das
Du auf <tt><url url="ftp://ftp.franken.de/pub/"></tt> findest.
Ebenso kannst Du ISDN4LINUX als Gateway f&uuml;r Voice-over-IP nutzen
und mit H.323-Clients (wie Voxilla oder Netmeeting) normale Telefone
anrufen und/oder umgekehrt. Details zur Konfiguration findest Du bei
der Frage <ref id="config_h323" name="config_h323">.
<sect1> feature_fax: Kann ich mit ISDN4LINUX faxen?
<label id="feature_fax">
<p>
<itemize>
<item><bf>F&uuml;r alle passiven Karten (ausser von AVM):
NEIN</bf>. Es gibt allerdings ein Projekt, das sich mit diesem doch
komplizierten Problem besch&auml;ftigt. Weitere Informationen
dar&uuml;ber erh&auml;ltst Du unter <tt><url
url="http://home.enitel.no/mortenro/linux/i4lfax/index.html"></tt>
<item><bf>F&uuml;r passive Karten von AVM: Ja</bf>. AVM brachte
k&uuml;rzlich einen bin&auml;ren CAPI 2.0 Treiber heraus, der das
Faxen unterst&uuml;tzt. Die Konfiguration ist jedoch recht
kompliziert. Einen guten Einstieg bietet die Seite <url
url="http://www.avm.de/ftp/cardware/fritzcard/linux/index.htm">. Suche
auch auf der Mailingliste nach Tips und m&ouml;glichen
Folgen/Nachteilen.
<item><bf>F&uuml;r die aktive Karte AVM B1: Ja</bf> (Fax ist als eines
ihrer Leistungsmerkmale in der Firmware implementiert). Die neuesten
Sachen dazu bekommst Du bei <tt><url
url="ftp://ftp.aeccom.com/pub/fax4i4l/howto/current/"></tt> Die
korrekte Konfiguration soll allerdings recht schwierig sein. Eine
weitere hilfreiche Adresse ist <tt><url
url="http://www.topf-sicret.de/hepl/capi20.html"></tt>.
<item><bf>F&uuml;r die aktiven PCI Karten von Hypercope HYSDN Ergo2
und HYSDN Metro4: Ja, nach dem Upgrade mit einer speziellen
Faxkarte</bf>. Das Setup ist &auml;hnlich wie bei der AVM B1, braucht
jedoch zus&auml;tzliche Patches.
<item><bf>F&uuml;r die aktiven Eicon Diva Serverkarten (ausser Diva
2.0Pro): Ja</bf>. Schau Dir README.fax und README.eicon im Verzeichnis
<tt>isdn/Documentation/isdn</tt> und <tt><url
url="http://www.melware.de/"></tt> an. Die Eicon Diva Serverkarten
erm&ouml;glichen den Faxbetrieb mit Class 2 Befehlen.
<item><bf>F&uuml;r die semiaktiven Karten Sedlbauer Speedfax, Sedlbauer
Speedfax+ und Siemens I-SURF 1.0: Ja</bf>. Allerdings ist dazu z.Zt.
noch etwas manuelle Arbeit notwendig und es werden nur Class 1 Befehle
unterst&uuml;tzt. Dazu erf&auml;hrst Du Genaueres (z.B. einen
speziellen Patch) in der Mailingliste. Den Patch bekommst Du von
<tt><url url="//ftp.isdn4linux.de/pub/isdn4linux/kernel/v2.2/testing/
i4l_isar_fclass1.tar.gz"></tt>
Bei Kernel 2.2.15 oder neuer wird der Patch nicht ben&ouml;tigt. Du
musst allerdings die Kernel-Option f&uuml;r FCLASS2 setzen
(CONFIG_ISDN_TTY_FAX=Y). Desgleichen muss die Firmware der Karte (in
den isdn4k-utils enthalten) geladen werden:
<code>
hisaxctrl &lt;driver_id&gt; 9 ISAR.BIN
</code>
Dann initialisierst Du das ttyIn Interface mit
<code>
ATZ&amp;E&lt;deine_msn&gt;S0=1S13=1+FCLASS=1
</code>
und benutzt eine normale Konfigurationsdatei f&uuml;r Hylafax Class 1.
Darin ersetzt Du die nicht unterst&uuml;tzten Befehle (z.B. flow
control) durch Dummies.
Zu der I-Surf 1.0 solltest Du Dir auch die Frage <ref
id="hardware_isurf" name="hardware_isurf"> ansehen.
</itemize>
Weitere Informationen zum Aufsetzen eines Faxservers mit Hylafax
findest Du auf der Hylafax-Website: <url url="http://www.hylafax.org">
oder auf <url url="http://www.mnd.fh-wiesbaden.de/~dreymann/linux">.
Wenn Du jetzt faxen willst, ist ein analoges Modem neben Deiner
ISDN-Karte die beste Wahl. F&uuml;r Firmen, die einen Faxserver
f&uuml;r mehrere Anschl&uuml;sse bereitstellen wollen, sind aktive
ISDN Karten interessant.
<sect1> feature_modem: Kann ich mit ISDN4LINUX ein analoges Modem anrufen bzw. von dort angerufen werden?
<label id="feature_modem">
<p>
Im Allgemeinen: <bf>NEIN</bf>. Das geht meist nur mit Karten, mit
denen Du auch faxen kannst: siehe Frage <ref id="feature_fax"
name="feature_fax">.
Bei einer Sedlbauer-Karte kannst Du den folgenden Befehl an das ttyI*
geben:
<code>
AT&amp;FS14=10S15=0S18=1&amp;E&lt;your_msn&gt;
</code>
<sect1> feature_divert: Ist Anrufweiterleitung mit I4L m&ouml;glich?
<label id="feature_divert">
<p>
Anrufweiterschaltung wurde erst vor kurzem in I4L eingearbeitet (das
neue Programm <tt/divertctrl/). F&uuml;r die Benutzung von capi4linux
finden Sie ein &auml;hnliches Programm namens <tt/capidivert/ unter:
<url url=" http://www.tp1.ruhr-uni-bochum.de/&tilde;kai/i4l/">.Es gibt
dazu noch kein HOWTO und nur sehr sparsame Dokumentation. Deshalb ist es
nur etwas f&uuml;r den erfahreneren Benutzer.
In Holland kann als Alternative das "keypad protocol" benutzt werden.
<sect1> feature_ipx: Kann ich IPX/SPX &uuml;ber ISDN mit Linux routen?
<label id="feature_ipx">
<p>
Ja, setze ein ISDN-Interface auf mit der Encapsulation <tt/ethernet/
und benutze IPX framing ETHERNET_II. <em/mars_nwe/ macht dann den Rest
(z.B. das Routing). Du kannst auch IPX mit dem IPPPD routen, siehe
<ref id="syncppp_ipx" name="syncppp_ipx">.
Bei IPX mit PPPD musst Du die Kompileroption IPX_CHANGE setzen. Sei
jedoch vorsichtig beim Gebrauch des Dial-on-Demand (dod), da IPX dabei
manchmal eine Katastrophe ausl&ouml;sen kann (siehe Frage <ref
id="dod_disaster" name="dod_disaster">).
<sect1> feature_2channel: Unterst&uuml;tzt ISDN4LINUX Kanalb&uuml;ndelung?
<label id="feature_2channel">
<p>
Die aktuellen Versionen von ISDN4LINUX unterst&uuml;tzen 2 Arten der
Kanalb&uuml;ndelung:
<itemize>
<item><bf>MP</bf> (auch weithin als 'MPPP' bezeichnet, basiert auf
syncPPP)
<item><bf>Raw bundling</bf> (konfiguriert durch sogenannte Slave
Channels)
</itemize>
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Siehe Abschnitt <ref
id="2channel" name="2channel">. Bonding (16bit Kanal) wird nicht
unterst&uuml;tzt, da es bei abweichenden Latenzzeiten der
W&auml;hlverbindungen nicht verl&auml;sslich arbeiten kann. Warnung:
Kanalb&uuml;ndelung spart Zeit, nicht Telefonkosten. Es nutzt nur,
wenn Du die zus&auml;tzliche Bandbreite wirklich brauchst.
<sect1> feature_diald: Kann ich ISDN4LINUX mit dem diald benutzen?
<label id="feature_diald">
<p>
Ja, kannst Du. Dazu musst Du die ttyI* Devices zur Hinauswahl
eingerichtet werden, also normalerweise so:
<code>
/usr/sbin/diald /dev/ttyI4 -m ppp [....]
</code>
wobei in [...] weiter W&auml;hlparameter angegeben werden k&ouml;nnen.
Die aktuelle Version des diald enth&auml;lt Konfigurationsdateien
f&uuml;r ISDN, siehe <url url="http://diald.sourceforge.net">.
<sect1> feature_dod: Unterst&uuml;tzt der Treiber 'dial on demand'?
<label id="feature_dod">
<p>
Ja. Wenn eine Netzwerk-Device (z.B. 'isdn0') eingerichtet wurde, wird
der Treiber die angegebene Nummer w&auml;hlen. Wenn zus&auml;tzlich
ein Hangup-Timeout (Idle Timeout) angegeben wurde (z.B.: <tt>isdnctrl
huptime &lt;interface&gt; &lt;time&gt;</tt>), wird der Treiber die
Verbindung automatisch trennen, wenn w&auml;hrend &lt;time&gt;
Sekunden keine Daten &uuml;ber das Device transportiert
wurden. Allerdings gibt es da Probleme mit syncPPP (siehe Abschnitt
&uuml;ber syncPPP). Schau Dir auch mal die Beschreibung von dialmode
an (siehe Frage <ref id="dialout_dialmode" name="dialout_dialmode">).
Ganz sicher sollte Dich der lange Bereich dieser FAQ interessieren,
der sich mit den Gefahren des unerw&uuml;nschten Verbindungsaufbaus
besch&auml;ftigt: (<ref id="dod" name="dod">).
<sect1> feature_sms: Kann ich &uuml;ber ISDN kurze Nachrichten (SMS) an mein Mobiltelefon (Handy) senden?
<label id="feature_sms">
<p>
Ja, daf&uuml;r kannst Du das Programm <tt/yaps/ benutzen. Du musst
allerdings wegen einiger Eigenheiten in der ISDN-Anbindung des
SMS-Callcenters den Kernel mit den Optionen <tt/Disable send complete/
und <tt/Disable sending llc/ neu kompilieren.
Ein hilfreiches Konfigurationsbeispiel f&uuml;r yaps findest Du unter
<url url="http://www.tnt-computer.de/linux/yaps-suite1-1.tgz">.
Das Senden von SMS &uuml;ber ISDN wird vorwiegend von deutschen
Providern angeboten, in anderen L&auml;ndern funktioniert das manchmal
nicht. Holl&auml;ndische und britische SMS-Callcenter
unterst&uuml;tzen dieses Feature nicht. Bitte verst&auml;ndigt mich
wenn Euch weitere Informationen vorliegen.
Ein weiteres Programm zum Versenden von SMS ist <tt/smsclient/. Du
findest es auf <url url="http://www.styx.demon.co.uk">.
<sect1> feature_btx: Ist unter ISND4LINUX der Zugriff auf das deutsche Videotex/Btx/Datex-J m&ouml;glich?
<label id="feature_btx">
<p>
Ja, es funktioniert mit der Modememulation mit den Devices ttyI*. Es
muss ein bestimmtes Register f&uuml;r videotex gesetzt werden (ATSx=y
- schau in die Readme-Dateien). Warnung! XCept (fr&uuml;her Xbtx) hat
eine Konfigurationsoption f&uuml;r ISDN. Diese sollte NICHT benutzt
werden. XCept sollte eingestellt werden, als ob ein normales Modem
benutzt wird.
<sect1> feature_clock: Kann ich die Uhr meines Computers mit ISDN stellen?
<label id="feature_clock">
<p>
Ja, Isdnlog bietet dies mit der Option '-t'. Leider werden Sekunden via
ISDN nicht &uuml;bertragen und die vermittelte Zeit ist nicht sehr
genau - abh&auml;ngig von der ISDN-Ausstattung Deiner
Telefongesellschaft kann eine Abweichung von mehreren Minuten (!)
bestehen. Besser, Du holst Dir eine funkgesteuerte PC-Uhr und fragst
sie bspw. mit xntp ab. Ebenso kannst Du einen Zeit-Server im Internet
mit den Programmen 'netdate' oder 'rdate' benutzen. Auf folgenden URLs
bekommst Du Informationen &uuml;ber den Gebrauch von Zeit-Servern:
<itemize>
<item> <url url="http://www.eecis.udel.edu/~mills/ntp/servers.htm">
<item> In German: <url url="http://www.ptb.de/deutsch/org/4/43/433/verb.htm">
<item> In German: <url url="http://www.ptb.de/deutsch/aktuell/pi/pi00/pi0100.htm">
</itemize>
<sect1> feature_dosemu: L&auml;uft ISDN4LINUX unter dem Dosemu?
<label id="feature_dosemu">
<p>
Ja! Steffan Henke <tt><htmlurl url="mailto:
henker@informatik.uni-bremen.de"
name="henker@informatik.uni-bremen.de"></tt> schrieb am 25.Okt.96:
<quote>
Es gen&uuml;gt, wenn man in der dosemu.conf einen virtuellen ComPort
(z.B. Com2) eintr&auml;gt, der mit z.B., Telix oder Terminal benutzt
werden kann: serial { com 2 device /dev/ttyI3 }. Zugang mit Fossil
ist m&ouml;glich, wenn fossil.com (enthalten im Dosemu) gestartet
ist. Getestet mit den Konfigurationen: - Kernel 2.0.21, Teles Treiber
mit den Patches von Karsten - Kernel 2.0.21, HiSax
</quote>
<sect1> feature_capi: Gibt es ein CAPI Interface?
<label id="feature_capi">
<p>
Z.Zt. unterst&uuml;tzen folgende Karten das CAPI 2.0 Interface:
<itemize>
<item> die aktive Karte AVM B1.
<item> die aktiven DIVA Server Karten von Eicon.
<item> die aktiven Karten von Hypercope (HYSDN Champ2, HYSDN Ergo2,
HYSDN Metro4)
<item> die passive FritzCard von AVM. Dazu musst Du jedoch die als
Binary vorliegenden Treiber vom FTP-Server von AVM laden und manuell
installieren. Auf der folgenden Website findest Du ein gutes HowTo:
<url url="http://www.topf-sicret.de/help/capi20.html">. Auch in der
Mailingliste findest Du jede Menge dar&uuml;ber.
</itemize>
Dieses Interface folgt dem offiziellen Standard CAPI 2.0, der
k&uuml;rzlich von der CAPI Association (<url
url="http://www.capi.org">) f&uuml;r Linux verabschiedet wurde. Es
gibt Bestrebungen dieses Interface allgemein verf&uuml;gbar zu machen,
also auch f&uuml;r andere Karten. Es gibt jedoch keine Pl&auml;ne
f&uuml;r ein CAPI 1.1 Interface.
<sect1> feature_uus: Wird UUS (user to user signaling) unterst&uuml;tzt?
<label id="feature_uus">
<p>
Ja, ISDN4LINUX k&ouml;nnte sowohl Senden als auch Empfangen
unterst&uuml;tzen. Wegen der unklaren gesetzlichen Bestimmungen zum
Gebrauch dieser M&ouml;glichkeit ist die Implementierung allerdings
noch sehr unvollst&auml;ndig. Der Empfang von UUS ist nur durch die
Debug Interfaces m&ouml;glich. Das Senden wird nur in Verbindung mit
dem Weiterleitungsdienst unterst&uuml;tzt (beim Abweisen eines Anrufes
oder beim Senden eines Besetzt-Zeichens) aber nicht bei einem normalen
Anruf. Empfehlenswert w&auml;re anstelle von UUS der Gebrauch des
Subaddressing (siehe Frage <ref id="feature_subaddressing"
name="feature_subaddressing">). Beachte bitte, da&szlig; das Senden
von UUS kein kostenfreier Dienst ist (der Empfang ist kostenlos),
zumindest bei einigen deutschen Telefon-Dienstanbietern musst Du
daf&uuml;r extra bezahlen (schau Dir die Nutzungsbestimmungen genau
an). Zus&auml;tzlich solltest Du bedenken, da&szlig; bei einer
Verbindung durch ein PBX die gesamten UUS Signale ausgefiltert werden
k&ouml;nnten.
<sect1> feature_subaddressing: Wird Subaddressing unterst&uuml;tzt?
<label id="feature_subaddressing">
<p>
Ja, ISDN4LINUX unterst&uuml;tzt Subaddressing (m&ouml;glich in
Frankreich). &Uuml;bergib dem HiSax die Nummer in folgendem Format:
<tt>&lt;number&gt;.&lt;subaddress&gt;</tt>. M&ouml;glicherweise musst
Du jedoch diesen Dienst gesondert bestellen und f&uuml;r den Empfang
bezahlen (das Senden ist kostenlos), abh&auml;ngig von Deinem
ISDN-Anbieter. Bedenke auch, da&szlig; bei einer Verbindung &uuml;ber
ein PBX wahrscheinlich das ganze Subaddressing ausgefiltert wird.
<sect1> feature_gsmv110: Kann ich eine Verbindung zu ISDN4LINUX von meinem PDA &uuml;ber ein GSM- Handy herstellen?
<label id="feature_gsmv110">
<p>
Ja, wenn der Dienstanbieter des Handys ein GSM-to-ISDN/V.110-Gateway
besitzt. Das soll bei einer Verbindung von einem PalmPilot zu
ISDN4LINUX mit V.110 funktioniert haben. Unter <ref
id="config_gsmv110" name="config_gsmv110"> findest Du Genaueres zur
Konfiguration.
<sect1> feature_reversedcard: Kann ISDN4LINUX ALLE Aktionen auf dem ISDN-Bus protokollieren (dual mode/reversed card/COLP/...)?
<label id="feature_reversedcard">
<p>
Ja, ISDN4LINUX bietet dazu mehrere M&ouml;glichkeiten. Mehr dazu bei
der Frage <ref id="isdnlog_reversedcard" name="isdnlog_reversedcard">.
<sect1> feature_chargeint: Kann ISDN4LINUX kurz vor der n&auml;chsten Geb&uuml;hreneinheit des Providers auflegen?
<label id="feature_chargeint">
<p>
Ja, das geht. Mehr dazu im Abschnitt <ref id="chargeint"
name="chargeint">.
<sect1> feature_eurofile: Kann ISDN4LINUX Daten mittels EFT (Eurofile Transfer) &uuml;bertragen??
<label id="feature_eurofile">
<p>
Ja, ISDN4Linux bietet dazu spezielle Tools, die Bestandteil der
isdn4k-utils sind.
<sect1> feature_leased: Kann ISDN4LINUX mit Miet-/Standleitungen (z.B. D64S) umgehen?
<label id="feature_leased">
<p>
Ja, das kann ISDN4LINUX (Erkl&auml;rungen im Glossar: <ref
id="glossary_leased" name="glossary_leased">). Sieh Dir auch den
Bereich <ref id="leased" name="leased"> an.
<sect1> feature_pointtopoint: Arbeitet ISDN4LINUX sowohl im Anlagenanschluss als auch im Mehrger&auml;teanschluss?
<label id="feature_pointtopoint">
<p>
Ja, ISDN4LINUX unterst&uuml;tzt beide Modi. Im Glossar werden die
Begriffe erkl&auml;rt: <ref id="glossary_pointtopointmode"
name="glossary_pointtopointmode"> und <ref
id="glossary_multidevicemode" name="glossary_multidevicemode">.
<sect1> feature_ntmode: Kann man mit ISDN4LINUX eine Karte im NT-Modus betreiben?
<label id="feature_ntmode">
<p>
Ja, ISDN4LINUX unterst&uuml;tzt das, jedoch nur f&uuml;r bestimmte
Karten. N&auml;heres unter <ref id="feature_crossedcable"
name="feature_crossedcable">. Mehr &uuml;ber den NT-Modus steht im
Glossar: <ref id="glossary_ntmode" name="glossary_ntmode">.
<sect1> feature_crossedcable: Kann ich mit ISDN4LINUX 2 Ger&auml;te (2 ISDN-Karten) direkt durch ein Kreuzkabel verbinden?
<label id="feature_crossedcable">
<p>
Ja. Das setzt jedoch voraus, da&szlig; die ISDN-Karten im NT-Modus
betrieben werden k&ouml;nnen (Details dazu im Glossar: <ref
id="glossary_ntmode" name="glossary_ntmode">). Das geht nur bei
wenigen Karten (z.B. mit HFC Chips). Zum Start der Karte im NT-Modus
muss folgender Befehl benutzt werden:
<code>
hisaxctrl &lt;id&gt; 98 1
</code>
Das gekreuzte Kabel muss - egal wie kurz es ist - terminiert
werden. Ohne Terminierung l&auml;ft garnichts, nicht einmal bei einem
1m-Kabel. Manche HFC-Karten besitzen Jumper zur Terminierung.
Dies stellt jedoch nur die physikalische Verbindung her. Bisher
implementiert ISDN4LINUX (noch?) nicht das h&ouml;here ISDN-Protokoll
DSS1 (d.h., ISDN4LINUX kann dem ISDN-Ger&auml;t keinen ISDN-Knoten
vorspielen und die richtigen ISDN-Befehle erteilen). Daher kannst Du
zwar eine Standleitung simulieren aber keine Telefonanlage.
<sect1> feature_lcr: Ist mit ISDN4LINUX "least cost routing" (LCR) m&ouml;glich?
<label id="feature_lcr">
<p>
Ja, dieses Feature wird jetzt von isdnlog unterst&uuml;tzt. Damit
sucht isdnlog bei einem Anruf &uuml;ber die ISDN-Karte je nach
Tageszeit und Geb&uuml;hreninformation den g&uuml;nstigsten Anbieter
aus. Seit isdnlog 4.16 wird ein externes Script aufgerufen (falls
konfiguriert) das verschiedene ISP-Einstellungen &auml;ndert (z.B.:
DNS, Proxy, ...).
Achte bitte darauf, da&szlig; die ABC-Erweiterungen (siehe <ref
id="docu_abc" name="docu_abc">) installiert werden
m&uuml;ssen. Weiterhin sollte isdnlog immer aktiv sein (sonst kann die
Hinauswahl um 3 Sekunden verz&ouml;gert werden). Wenn die
ABC-Erweiterungen nicht installiert sind schreibt isdnlog Hinweise
dar&uuml;ber ins Logfile, welcher Provider ausgew&auml;hlt worden
w&auml;re.
<sect1> feature_future: Welche Features sind f&uuml;r die Zukunft geplant?
<label id="feature_future">
<p>
Eigentlich sind die meisten Features bereits implementiert und werden
nun verbessert. Doch wer weiss, welche interessanten Features sich die
Entwickler noch einfallen lassen werden? Wir werden sehen...
<!-- Helpful docu, links, mailing list, config examples, howto's -->
<sect> docu: Dokumentation, Howto's, Tips &amp; Tricks, Mailinglisten/Newsgroups
<label id="docu">
<sect1> docu_first: Welche Dokumente sollte ich zuerst lesen?
<label id="docu_first">
<p>
<itemize>
<item>ISDN Kernel Subsystem:
<tt>/usr/src/linux/Documentation/isdn/README</tt>
<item>ISDN Karten:
<tt>/usr/src/linux/Documentation/isdn/README.card</tt>
z.B.: <tt>/usr/src/linux/Documentation/isdn/README.HiSax</tt>
<item>Synchronous PPP:
<tt>/usr/src/linux/Documentation/isdn/README.syncppp</tt>
<tt>/usr/src/linux/Documentation/isdn/README.syncPPP.FAQ</tt>
<item>Audio-F&auml;higkeit:
<tt>/usr/src/linux/Documentation/isdn/README.audio</tt>
<item>ISDN Utilities:
<tt>/usr/src/isdn4k-utils-version/README*</tt>
</itemize>
Viele der Utilities haben auch eigene Man-Seiten!
Bei einer SuSE-Distribution sind die folgenden Informationen
hilfreich:
<itemize>
<item><tt>/usr/doc/packages/i4l*</tt> (allgemein zu I4L)
<item><tt>/usr/doc/faq/faq/PPP-FAQ</tt> (zu syncPPP)
<item><tt>/usr/doc/howto/mini/Mail-Queue.gz</tt> (zur Email
Konfiguration)
</itemize>
Du solltest ebenso das ausgezeichnete Handbuch lesen!
Bei einer Debian-Distribution sind die folgenden Informationen
hilfreich: <tt>/usr/share/doc/isdnutils/HOWTO.gz</tt>
Als Leser des deutschen Computermagazins <tt/ct/ findest Du sehr
hilfreiche Artikel in diesen Ausgaben (unter anderen):
<itemize>
<item>ct 05/1998, Seite 224: <tt>Der erste Kontakt/Linux: Mit PPP ans
Internet</tt>
<item>ct 21/1998, Seite 288: <tt>Reiseleiter/Internet-Anbindung f&uuml;r
das LAN</tt>
<item>ct 25/1998, Seite 218: <tt>Bei Anruf Netz/Linux: Dial-In
Server</tt>
<item>ct 7/2001, Seite 228: <tt>Des Surfers Bastelstunde:
Mobilfunktechnik HSCSD aussch&ouml;pfen</tt>
(beinhaltet auch Informationen zur Dial-in Konfiguration ohne HSCSD).
</itemize>
Bei der Frage <ref id="config_links" name="config_links"> findest Du
weitere hilfreiche Links zur Konfiguration von I4L (z.B.: spezielle
Hilfe f&uuml;r SuSE-, RedHat- oder Mandrake-User).
<sect1> docu_website: Wo liegt die offizielle Website f&uuml;r ISDN4LINUX?
<label id="docu_website">
<p>
Die offizielle Website findest Du unter:
<url url="http://www.isdn4linux.de">.
<sect1> docu_abc: Wo finde ich die Dokumentation &uuml;ber die abc-Erweiterungen?
<label id="docu_abc">
<p>
Diese findest Du auf:
<url url="http://i4l.mediatronix.de/">
<sect1> docu_newsgroup: Wie nennt sich die Newsgroup f&uuml;r ISDN4LINUX?
<label id="docu_newsgroup">
<p>
Die Newsgroup ist <tt/de.alt.comm.isdn4linux/. Dort liest Du, was
aktuell vor sich geht, oder sendest selbst Nachrichten (wenn Deine
Frage nicht bereits in dieser FAQ beantwortet wurde). Es sind neben
sehr kompetenten Leuten auch die meisten Entwickler von ISDN4LINUX
anwesend. Lass Dich von den vielen deutschen Nachrichten nicht
verwirren. <bf>Englische Postings sind erlaubt und werden in Englisch
beantwortet!</bf>. <tt>(Anm.d.&Uuml;bers.: Da ISDN4LINUX eine
haupts&auml;chlich deutsche Entwicklung ist und aufgrund der starken
Verbreitung von ISDN in Deutschland sind die meisten Artikel in
deutsch verfasst.)</tt>.
<sect1> docu_mailinglist: Wo finde ich die Mailingliste f&uuml;r ISDN4LINUX?
<label id="docu_mailinglist">
<p>
Die Addresse ist <tt>isdn4linux@listserv.isdn4linux.de</tt>. Vor dem
Senden einer Nachricht schau mal nach, ob die Frage nicht schon in
dieser FAQ oder sonst unz&auml;hlige Male beantwortet wurde (suche auf
<url url="http://www.deja.com/"> mit Schl&uuml;sselw&ouml;rtern wie
ISDN, Linux, i4l, isdn4linux,...). Die Leute der Mailingliste
&auml;rgern sich gewaltig wenn die Frage "kann ich mit meiner Karte
xxx faxen" zum wiederholten Mal gestellt wird (die Antwort findest Du
unter <ref id="feature_fax" name="feature_fax">).
In einem Schreiben an die Mailingliste sollten immer die folgenden
Angaben enthalten sein:
<itemize>
<item> die Version des Kernels
<item> die Versionen von I4L und hisax
<item> das Modell der Karte
</itemize>
Es sind neben sehr kompetenten Leuten auch die meisten Entwickler von
ISDN4LINUX anwesend. <bf>Englische Postings sind erlaubt und werden in
Englisch beantwortet!</bf>.
Die Mailingliste enth&auml;lt die gleichen Nachrichten wie die
Newsgroup (siehe Frage <ref id="docu_newsgroup"
name="docu_newsgroup">). Daher kannst Du Antworten auf Deine Fragen
auch mit dem Newsreader lesen. Ein bidirektionales Gateway
synchronisiert Mailingliste und Newsgroup.
Du abonnierst dauerhaft die Mailingliste mit einer Mail an
<tt><htmlurl url="mailto:majordomo@listserv.isdn4linux.de"
name="majordomo@listserv.isdn4linux.de"></tt>. Das Subject kann
ausgelassen werden. Im Text sollte stehen: <tt/subscribe isdn4linux
&lt;email address&gt;/, wobei &lt;email address&gt; die Addresse ist
zu der die Liste geschickt werden soll. Das Abonnement hebst Du auf
mit einer Mail an die gleiche Addresse mit dem Text: <tt/unsubscribe
isdn4linux &lt;email address&gt;/. Beachte bitte, da&szlig; es etwa
20-50 Mails pro Tag auf dieser Mailingliste gibt. Wie Du nur eine Mail
pro Tag mit dem Inhalt aller Nachrichten bekommst erf&auml;hrst Du bei
der Frage <ref id="docu_maillistdigest" name="docu_maillistdigest">.
<sect1> docu_maillistdigest: Wie bekomme ich die Zusammenfassung der ISDN4LINUX-Mailingliste (nur eine Message pro Tag)?
<label id="docu_maillistdigest">
<p>
Abonniere die Mailingliste wie im Absatz <ref id="docu_mailinglist"
name="docu_mailinglist"> beschrieben und benutze als Mailingliste
<tt/isdn4linux-digest/ anstatt <tt/isdn4linux/. Also sollte der
gesamte Text bei der Bestellung lauten: <tt/subscribe
isdn4linux-digest &lt;email address&gt;/ und zum Abbestellen:
<tt/unsubscribe isdn4linux-digest &lt;email address&gt;/.
<sect1> docu_mailarchive: Gibt es ein Archiv der ISDN4LINUX-Mailingliste?
<label id="docu_mailarchive">
<p>
Zur Schnellsuche mit Schl&uuml;sselw&ouml;rtern kannst Du <tt><url
url="http://www.deja.com"></tt> benutzen. W&auml;hle auch &auml;ltere
Archive um eine komplette Suche durchzuf&uuml;hren.
Die Messages werden auch, nach Monaten sortiert, ungeordnet beim
listserv.isdn4linux.de gesammelt. Das Archiv ist zug&auml;nglich auf
<url url="http://www.isdn4linux.de/listarch/">.
Als Alternative kannst Du eine Mail an <tt><htmlurl
url="mailto:majordomo@listserv.isdn4linux.de"
name="majordomo@listserv.isdn4linux.de"></tt> schicken. Ein Subject
ist nicht notwendig. Die m&ouml;glichen Befehle sind:
<itemize>
<item>index isdn4linux - Auflistung der verf&uuml;gbaren Archive
<item>get isdn4linux filename - bestellen der Datei filename
</itemize>
Die Benennung der Archive erfolgt nach dem Muster 'archiv.jahrmonat',
also ist 'archiv.9610' das Archiv von Oktober 1996.
<tt>Anm.d.&Uuml;bers.: Da es ISDN zu Anfang des 20. Jahrhunderts noch
nicht gab (bei Linux bin ich mir nicht sicher ;-)), ist IMO ein
Y2K-Problem auch bei z.B. 'archiv.0001' nicht vorhanden.</tt>
Ein weiteres Archive befindet sich auf:
<tt><url url="ftp://ftp.uni-oldenburg.de/pub/unix/linux/isdn/isdn4linux/
Mailing-List"></tt>
<!-- Supported Hardware & hardware-specific stuff
-->
<sect> hardware: Unterst&uuml;tzte Hardware, ihre Eigenheiten und Hardware-bezogene Probleme
<label id="hardware">
<sect1> hardware_support: Welche Hardware wird unterst&uuml;tzt?
<label id="hardware_support">
<p>
Unterst&uuml;tzt werden nur interne Karten f&uuml;r den ISA- oder
PCI-Bus. Auch ISA Plug&amp;Play Karten werden unterst&uuml;tzt,
ben&ouml;tigen aber etwas zus&auml;tzliche Handarbeit mit den
<tt/isapnptools/. Details der Konfiguration findest Du bei der Frage
<ref id="config_pnp" name="config_pnp">.
Es gibt <ref id="glossary_active" name="aktive">, <ref
id="glossary_semiactive" name="semi-aktive"> oder <ref
id="glossary_passive" name="passive"> interne Karten. Wenn Du nicht
gerade viel Geld ausgegeben hast, kannst Du davon ausgehen, da&szlig;
Du eine passive Karte hast. Mehr &uuml;ber den Unterschied findest Du
bei <ref id="hardware_activepassive" name="hardware_activepassive">.
Z.Zt. gibt es einen Treiber f&uuml;r alle passiven Karten mit
bestimmten Siemens Chips (HiSax Treiber). In der mit dem Treiber
gelieferten Datei <tt/README.HiSax/ findest Du die neuesten
Informationen &uuml;ber unterst&uuml;tzte Karten und welche Parameter
dem HiSax &uuml;bergeben werden m&uuml;ssen. Dies ist der Status vom
4. September 1999 (wird laufend verbessert):
<itemize>
<item>Teles 8.0/16.0/16.3 und kompatible (wie: Dr. Neuhaus Niccy 1016,
Creatix 16/S0)
<item>Teles 16.3c (kann nicht als "umgekehrte" Karte benutzt werden)
<item>Teles S0/PCMCIA (alte Hardware)
<item>Teles PCI
<item>Teles S0Box
<item>Creatix S0Box
<item>Creatix PnP S0
<item>Compaq ISDN S0 ISA Karte
<item>AVM A1 (Fritz, Teledat 150 ISA)
<item>AVM Fritz PCMCIA
<item>AVM Fritz PnP (Teledat 150 PnP)
<item>AVM Fritz PCI (Teledat 150 PCI)
<item>ELSA Microlink PCC-16, PCF, PCF-Pro, PCC-8
<item>ELSA Quickstep 1000
<item>ELSA Quickstep 1000PCI (neuer Name: ELSA Microlink PCI)
<item>ELSA Quickstep 3000 (Einstellungen wie QS1000)
<item>ELSA Quickstep 3000PCI
<item>ELSA PCMCIA
<item>ITK ix1-micro Rev.2 (auch: ITK Colombus Karte)
<item>Eicon.Diva 2.0 ISA und PCI (S0 und U Interface, nicht die
PRO Version)
<item>Eicon.Diva Piccola
<item>ASUSCOM NETWORK INC. ISDNLink 128K PC Adapter
(Bestell-Nr. I-IN100-ST-D)
<item>Dynalink IS64PH (OEM Version der ASUSCOM NETWORK INC.
ISDNLink 128K Adapter)
<item>Alle anderen ASUSCOM/Dynalink Karten (inkludsive der OEM
Versionen; insgesamt mehr als 50 Karten)
<item>PCBIT-DP (OEM Version der ASUSCOM NETWORK INC. ISDNLink)
<item>HFC-2BS0 basierende Karten (TeleInt SA1)
<item>Sedlbauer Speed Card (Speed Win, Teledat 100, PCI, Fax+)
<item>Sedlbauer Speed Star/Speed Star2 (PCMCIA)
<item>Sedlbauer ISDN-Controller PC/104
<item>USR Sportster interner TA (kompatible Stollmann tina-pp V3)
<item>ith Kommunikationstechnik GmbH MIC 16 ISA Karte
<item>Traverse Technologie NETjet PCI S0 Karte
<item>Dr. Neuhaus Niccy PnP/PCI
<item>Siemens I-Surf 1.x (mit ISAR =&lt; versuche Typ 29)
<item>Siemens I-Surf 2.x (mit IPAC =&gt; versuche Typ 12 asuscom)
<item>Trust PCI (nur die alte Karte mit Siemens Chip; die in den
Niederlanden genannte 'Wisecom' funktioniert nicht)
<item>ACER P10
<item>HSR Saphir
<item>Berkom Telekom A4T
<item>Scitel Quadro
<item>Gazel ISDN Karten
<item>HFC-PCI basierende Karten
<item>PCI/Winbond W6692 basierende Karten
<item>USB ISDN Adapter mit dem ST5481, z.B. BeWan Gazel 128 USB
</itemize>
Hinweis:
<itemize>
<item>AVM A1+ wird nicht unterst&uuml;tzt
<item>PCF, PCF-Pro: bis jetzt wird nur der ISDN-Teil unterst&uuml;tzt
<item>PCC-8: noch nicht getestet
<item>Eicon.Diva U Interface nicht getestet
<item>Einige Karten funktionieren nur als Module, nicht fest in den
Kernel eingebunden
<item>Asuscom-Karte: Beachte, da&szlig; die ISA-Version ein anderer
Typ ist (12) als die PCI-Version (35 mit HFC oder 36 mit Winbond chip)!
<item>Zur Unterscheidung zwischen HFC-PCI und PCI/Winbond dient der
Output des Befehls <tt>cat /proc/pci</tt>. Bei HFC-PCI bekommst Du
bei Deiner Karte eine Zeile mit dem Text "Master capable".
<item>DataFire Micro V PCI = Karte mit HFC-Chip (Typ 35)
</itemize>
F&uuml; deutsche Leser: Jede Karte, die die Deutsche Telekom in der
Vergangenheit herausgab, wird unterst&uuml;tzt. Das gilt NICHT
f&uuml;r die TK-Anlagen!
Die folgenden Karten werden definitiv nicht unterst&uuml;tzt,
vermutlich auch in Zukunft nicht, da die Hersteller die
Spezifikationen f&uuml;r ihre sehr propriet&auml;re Hardware und
Protokolle nicht herausgegeben haben:
<itemize>
<item>Fritz!X
<item>Eumex 404
</itemize>
F&uuml;r die Eumex 404 gibt es ein inoffizielles Treiber-Binary
f&uuml;r ISDN4LINUX mit SuSE 6.3, das hilfreich sein k&ouml;nnte (oder
auch nicht). Benutzung auf eigene Gefahr: <url
url="http://home.t-online.de/home/MetalMilitia/eumex.htm">.
<sect1> hardware_activepassive: Was ist der Unterschied zwischen einer aktiven und einer passiven ISDN-Karte?
<label id="hardware_activepassive">
<p>
Eine aktive ISDN-Karte f&uuml;hrt die meisten
ISDN-Verbindungsprotokolle (Anwahl, Empfang von Anrufen, usw.) selbst
aus, da sie eine Art Minicomputer mit eigener Software (Firmware)
besitzt. Bei einer passiven ISDN-Karte muss der Computer, in dem die
Karte sitzt, diese Funktionen ausf&uuml;hren.
Prinzipiell werden beide Arten von ISDN4LINUX unterst&uuml;tzt. Da
jedoch aktive Karten ein nicht standardisiertes Interface haben, kann
ein Treiber nur dann erstellt werden, wenn der Hersteller die
Spezifikationen f&uuml;r das Interface herausgibt. Ebenfalls muss die
Firmware der Karte frei verf&uuml;gbar sein. Im Unterschied dazu
enthalten viele passive Karten den gleichen Chipset. Wenn einmal ein
Treiber f&uuml;r einen Chipset existiert werden daher viele passive
Karten unterst&uuml;tzt.
Diese aktiven Karten werden z.Zt. von einem speziellen Treiber
unterst&uuml;tzt:
<itemize>
<item>AVM B1
<item>AVM C4
<item>Eicon DIVA Server BRI PCI
<item>Eicon DIVA Server 4BRI
<item>IBM Active 2000 ISDN Karte
<item>ICN
<item>PCBIT-D
</itemize>
<sect1> hardware_recommend: Welche Karte wird von den Entwicklern empfohlen?
<label id="hardware_recommend">
<p>
Die Entwickler schlagen ELSA Karten vor. ELSA stellte den Entwicklern
ihre Spezifikationen zur Verf&uuml;gung und gab eine Menge
Unterst&uuml;tzung, was zu einem exzellenten Treiber
f&uuml;hrte. Ausserdem sind ELSA Karten in Deutschland zum Gebrauch an
&ouml;ffentlichen Netzen zugelassen (siehe Frage <ref
id="country_certified" name="country_certified">).
F&uuml;r den Kauf einer aktiven Karte w&uuml;rden die Entwickler die
PCI Serverkarte von Eicon empfehlen. Sie kann auf beiden Kan&auml;len
Faxe mit Class 2 Befehlen verschicken/empfangen und enth&auml;lt ein
V.90 Modem. Die AVM B1 arbeitet ebenfalls recht gut, kann jedoch nur
auf einem Kanal faxen. Auch die Karten von Hypercope funktionieren
recht gut mit allen verf&uuml;gbaren Fax-Kan&auml;len. Sie
ben&ouml;tigen jedoch ein Hardware-Upgrade f&uuml;r den Faxbetrieb und
der Linux-Treiber ist recht neu. Wenn der Faxbetrieb f&uuml;r Dich
wichtig ist aber die Kosten f&uuml;r eine aktive Karte zu hoch sind,
k&ouml;nnte Dir eine Karte mit ISAR Chipset eher dienlich sein. Es
gibt z.B. die Sedlbauer Speedfax+, die man in Deutschland u.a. bei
Conrad bekommt.
<sect1> hardware_external: Unterst&uuml;tzt ISDN4LINUX externe Terminaladapter?
<label id="hardware_external">
<p>
Nein, aber das ist auch nicht n&ouml;tig. Terminaladapter benehmen
sich entweder wie ein Modem oder wie eine Netzwerkkarte. Linux
unterst&uuml;tzt bereits sowohl Modems als auch Netzwerkkarten ohne
ISDN4LINUX - also wird kein spezieller ISDN-Treiber ben&ouml;tigt
(wodurch sich gew&ouml;hnlich die Konfiguration sehr vereinfacht).
Schau Dir z.B. das Programm wvdial an.
<sect1> hardware_cabeling: Wie belege ich die ISDN-Kabel?
<label id="hardware_cabeling">
<p>
Alle Details dieser Art werden in der excellenten Kabel-FAQ behandelt,
die Du zumindest auf Deutsch auf <tt><url
url="http://www.in-berlin.de/User/scorpio/faqkabel.html"></tt>
findest.
<sect1> hardware_irq: Warum sollte ich die IRQs 12 und 15 f&uuml;r meine ISDN-Karte vermeiden?
<label id="hardware_irq">
<p>
Auf vielen PCI-Boards wird der Interrupt 12 von der PS/2 Maus belegt
(auch wenn Du keine solche hast oder der IRQ nicht daf&uuml;r
aktiviert ist). Der IRQ k&ouml;nnte sogar belegt sein wenn Du keinen
PS/2 Anschluss hast. Interrupt 15 wird auch oft vom zweiten IDE Bus
benutzt (auch wenn Du ihn nicht benutzt oder der IRQ daf&uuml;r nicht
festgelegt ist). Sogar wenn man denkt, da&szlig; einige IRQs
verf&uuml;gbar sind, k&ouml;nnen sie dennoch irgendwie vom BIOS
reserviert sein. Eine gute Wahl ist immer IRQ 5 und IRQ 9. Ohne Modem
oder Maus kannst Du auch 4 und 3 versuchen, die auch auf exotischen
Boards funktionieren.
<sect1> hardware_irqsharing: Unterst&uuml;tzt der ISDN4LINUX-Treiber auch geteilte (Shared) Interrupts?
<label id="hardware_irqsharing">
<p>
Ja, die Treiber wurden so geschrieben, da&szlig; es geht. Zumindest
bei der Karte AVM Fritz!PCI wurden jedoch manchmal auftretende
Probleme bei Motherboards mit einem BIOS-Bug berichtet (DFI
Motherboards K6BV3+, P5BV3+ K6XV3).
Als Workaround kann man versuchen, die BIOS-Option <tt>CPU to PCI
WRITE Buffer</tt> zu deaktivieren.
<sect1> hardware_s2m: Welche S2M Karten werden unterst&uuml;tzt?
<label id="hardware_s2m">
<p>
Zumindest von diesen S2M Karten wurde berichtet, da&szlig; sie
funktionieren:
<itemize>
<item>AVM T1
<item>Eicon.S2M-ISA oder DIVA Server PRI/PCI (siehe <url
url="http://www.melware.de/">)
</itemize>
<sect1> hardware_pcmcia: Welche PCMCIA Karten werden unterst&uuml;tzt?
<label id="hardware_pcmcia">
<p>
Zumindest von diesen PCMCIA Karten wurde berichtet, da&szlig; sie
funktionieren:
<itemize>
<item>ELSA Microlink (NICHT: ELSA Microlink/all)
<item>Sedlbauer
<item>AVM
<item>Teles PCMCIA (alte Hardware) - abzuraten, da Teles die Hardware
oft wechselt und die Entwickler nicht unterst&uuml;tzt (siehe Frage <ref
id="hardware_teles" name="hardware_teles">).
</itemize>
<sect1> hardware_smp: Kann ich ISDN4LINUX auf meinem Multiprozessor-Board betreiben?
<label id="hardware_smp">
<p>
Ja, das geht gut. Kompiliere jedoch auf jeden Fall den Kernel und alle
Module mit der Option <tt/SMP/. Wenn Du Probleme hast, wenn beide CPUs
auf denselben IRQ zugreifen wollen, versuche die Bootoption
<tt/noapic/.
<sect1> hardware_alpha: L&auml;uft ISDN4LINUX auf einem DEC Alpha mit Linux?
<label id="hardware_alpha">
<p>
Ja, die meisten Karten sollten mit ISDN4LINUX auf einem DEC Alpha
laufen. Von vielen Karten ist ein einwandfreier Betrieb mit dem HiSax
Treiber bekannt. Auch die aktive ICN Karte soll funktionieren.
<sect1> hardware_sun: L&auml;uft ISDN4LINUX auf einer Sun-Workstation?
<label id="hardware_sun">
<p>
Vermutlich nicht. Es gibt drei (interne) M&ouml;glichkeiten f&uuml;r
ISDN in der SUN:
<enum>
<item> SBUS ISDN Adapter:
&Auml;ltere SUN-Workstations haben ein SBUS Interface f&uuml;r
zus&auml;tzliche Karten.
Es gibt eine ISDN SBUS-Karte "X1012". Es gibt jedoch keinen Support
f&uuml;r diese Karten, da es keine Informationen dar&uuml;ber gibt!
<item> Eingebaute ISDN Adapter:
Die Sparc-Station-LX, Sparc-Station-10 und der Sparc-Server-10 haben
einen ISDNAdapter, der in das Motherboard integriert ist.
Diese Workstations wurden von HISAX (Kernel 2.3.0)
unterst&uuml;tzt. Der Code wurde allerdings schon eine l&auml;ngere
Zeit (&uuml;ber neuen Monate) nicht mehr weiter entwickelt.
Es gibt da alle m&ouml;glichen uralten HISAX Definitionen in diesen
Treibern. Es muss eine Menge getan werden, um diese Treiber wieder zum
Laufen zu bringen. Der urspr&uuml;ngliche Entwickler warnt jedoch
davor, zuviel zu erwarten: der DBRI-Chip erlaubt kein buffern (es muss
ein IRQ f&uuml;r jedes Byte ausgel&ouml;st werden) und raw-hdlc muss
software-seits realisiert werden anstatt in der Hardware vorhanden zu
sein...
Der Autor von dbri.c hat die Arbeit daran beendet. Er hat jedoch
f&uuml;r jeden, der die noch vorhandenen Fehler beseitigen will, eine
Kopie des DBRI Datenblattes auf <url
url="http://www.freesoft.org/Linux/DBRI"> abgelegt (Stand 10. Januar
2000). Es ist zu beachten, da&szlig; der Code der letzten
Entwicklungen nicht f&uuml;r 32-Bit Maschinen kompiliert werden kann.
<item> PCI ISDN Adapter:
Moderne SUN-Workstations und Server haben heute eine ander
Busstruktur. Die ULTRA Serie benutzt den PCI-Bus.
Obwohl einige PC-Karten in SUNs zu funktionieren scheinen gibt es
(noch) KEINE Berichte &uuml;ber sauber arbeitende ISDN-PCI-Karten in
der SUN. Bitte schreibt mir in einem solchen Erfolgsfall.
</enum>
<sect1> hardware_ppc: Kann ich ISDN4LINUX auf einem PowerPC mit Linux betreiben?
<label id="hardware_ppc">
<p>
Ja, die meisten Karten sollten laufen. Zumindest die AVMFritz!PCI
Karte wird jedoch nicht funktionieren, da der PPC ein
unterschiedliches Endian-Format f&uuml;r die 32-Bit B-Kanal Daten
benutzt.
Auf jeden Fall kannst Du auch einen Terminaladapter (= externes ISDN
Modem) benutzen. Da Du dann kein ISDN4LINUX ben&ouml;tigst (siehe
Frage <ref id="hardware_external" name="hardware_external">), wird
dies hier nicht weiter behandelt.
<sect1> hardware_maxcards: Wieviele ISDN-Karten kann ich in meinen Computer einbauen?
<label id="hardware_maxcards">
<p>
Das h&auml;ngt von den verf&uuml;gbaren Slots, den freien Interrupts
und IO-Addressen in Deinem Computer und den M&ouml;glichkeiten der
ISDN Karte ab. Die meisten passiven Karten haben ihre Grenzen durch
die unterst&uuml;tzten IO-Addressen (z.B. sind bei der Teles 16.x nur
3 Addressen gesetzlich zugelassen: 0xf80, 0xd80 und 0xe80) und die
Gesamtzahl an Interrupts (jede Karte ben&ouml;tigt einen).
<tt>Anm.d.&Uuml;bers.: Da HiSax und auch PCI laut Definition mit
IRQ-Sharing zurecht kommen, ist diese Limitierung (zumindest f&uuml;r
PCI-Karten) eigentlich nicht mehr gegeben.</tt>
Falls mehr Karten ben&ouml;tigt werden k&ouml;nnte die ICN Karte Deine
Wahl sein. Sie belegt keine Interrupts, bietet eine flexiblere
Einstellung des IO-Ports, und der Treiber plaziert die Shared Memory
Bereiche aller ICN Karten an derselben Addresse. Der Kartenspeicher
wird nur soweit gemapped wie er ben&ouml;tigt wird. Daher kann man
soviele Karten benutzen wie Slots verf&uuml;gbar sind.
Wenn Du wirklich eine Menge Anschl&uuml;sse ben&ouml;tigst w&auml;re
schlie&szlig;lich noch eine S2M Karte von Interesse, siehe Frage <ref
id="hardware_s2m" name="hardware_s2m">.
Bei Frage <ref id="config_manycards" name="config_manycards"> bekommst
Du Antworten zu den Eigenheiten der Konfiguration von mehr als einer
Karte.
<sect1> hardware_hfc: Was ist Besonderes an einer Karte mit HFC Chip?
<label id="hardware_hfc">
<p>
Karten mit einem HFC-PCI Chip erlauben einige Spezialit&auml;ten, die
mit anderen ISDN Karten nicht m&ouml;glich sind. So kannst Du z.B. die
Karte im NT-Modus betreiben (dabei muss die ISDN-Verbindung gekreuzt
und die Software ausgetauscht werden) - das bedeutet, Deine Karte
simuliert einen NTBA gegen&uuml;ber einer anderen ISDN Karte. Da
jedoch ISDN4LINUX das beim Austausch benutzte Level 3 Protokoll nicht
unterst&uuml;tzt kannst Du diesen Modus nur wie eine Standleitung
benutzen.
Ebenso kannst Du einen B-Kanal aufgeben und daf&uuml;r das komplette
D-Kanal-Protokoll auslesen, eine tolle Sache f&uuml;r isdnlog. Das
letztere kann man auch mit einer umgekehrt angeschlossenen Karte
erreichen (siehe Frage <ref id="isdnlog_reversedcard"
name="isdnlog_reversedcard">), mit HFC Chips funktioniert es aber viel
verl&auml;sslicher und sauberer. Du aktivierst diesen speziellen Echo
Modus mit:
<code>
hisaxctrl &lt;treiber_name&gt; 10 1
hisaxctrl &lt;treiber_name&gt; 12 1
</code>
Du schaltest das wieder ab mit:
<code>
hisaxctrl &lt;treiber_name&gt; 12 0
hisaxctrl &lt;treiber_name&gt; 10 2
</code>
Der Parameter 10 bestimmt die Anzahl der verf&uuml;gbaren Kan&auml;le,
Parameter 12 wechselt den Echo Modus.
<sect1> hardware_elsa: Was sollte ich &uuml;ber ISDN Karten von ELSA wissen?
<label id="hardware_elsa">
<p>
Im allgemeinen unterst&uuml;tzt ELSA die ISDN4LINUX Entwickler sehr
gut mit Dokumentationen &uuml;ber den Zugriff auf ihre Karten. Daher
werden diese Karten sehr gut unterst&uuml;tzt und sind zum Gebrauch
mit ISDN4LINUX sehr empfehlenswert. Zus&auml;tzlich ist die ELSA
Quickstep 1000 PCI (neuer Name Microlink PCI) das einzige Kartenmodell
mit offizieller Zulassung in Deutschland und daher auch in der EU
(siehe Frage <ref id="country_certified" name="country_certified"> zu
mehr Informationen &uuml;ber die Zulassung).
Es gibt jedoch eine Eigenheit beim Gebrauch der ELSA Quickstep
1000pro-PCI und einigen nicht PCI-konformen Mainboards. Diese setzen
die IO-Addresse auf unzul&auml;ssige Werte (sie liegen im h&ouml;heren
Speicherbereich und m&uuml;ssen an runden 0x100-Adressen liegen). Das
kann eine Fehlermeldung ("You may have the wrong PCI bios") bewirken
und das System anhalten. Die beste Abhilfe ist ein Bios Upgrade. Wenn
das nicht m&ouml;glich ist, besorge Dir das Modul <tt/pcitest/ von
Karsten Keil <tt><htmlurl url="mailto:keil@isdn4linux.de"
name="keil@isdn4linux.de"></tt>. Es wird die Karte korrekt einrichten
und sich dann mit einem gewollten Fehler schlie&szlig;en (und dadurch
keinen Speicher belegen).
Die Verbindung von ELSA's RJ11 Stecker zu einem RJ45 Kabel sieht so aus:
<verb>
RJ11 - RJ45
Pins 1234 12345678
Kabel abcd --abcd--
</verb>
Was die ELSA Microlink ISDN USB betrifft: Sie arbeitet - entgegen den
bisherigen Aussagen - NICHT wie ein serieller Adapter mit dem USB
Communication Class Treiber. Zur Zeit wird dieser Adapter nicht von
ISDN4LINUX unterst&uuml;tzt.
<sect1> hardware_sedlbauer: Was ist bei der Sedlbauer-Karte zu beachten?
<label id="hardware_sedlbauer">
<p>
Die Sedlbauer-Karte gibt es in mehreren Versionen:
<itemize>
<item> Sedlbauer Speedwin
<item> Sedlbauer Speedfax
<item> Sedlbauer Speedfax PCI
</itemize>
Die Speedwin ist eine normale passive Karte mit keinerlei Besonderheiten.
Die Speedfax besitzt eine sehr spezielle Hardwareausstattung:
Es ist eine semiaktive Karte mit einem ISAR Chipsatz, der das Senden und
Empfangen von Faxen und den Betrieb als 14.4-Modem
erm&ouml;glicht. Das Besondere an der Karte ist, da&szlig; sie mit
HiSax benutzt wird, der normalerweise nur mit passiven Karten
arbeitet. Du musst jedoch, wie bei allen aktiven Karten, die Firmware
laden (in diesem Fall nach dem HiSax). Die Datei ISAR.BIN mit der
Firmware ist Teil der isdn4k-utils.
Hinweis: Kompressionsverfahren (V42bis, MNP) sind nicht in die
Firmware implementiert und werden daher beim Modem-Betrieb nicht
unterst&uuml;tzt. Der ideale Initstring zur Modem-Einwahl ist
<tt>AT&percnt;C0&bsol;N0</tt>.
Falls bei einigen Faxsendern der Empfang durch Hylafax nicht
funktioniert, versuchen Sie die folgenden Parameter f&uuml;r Hylafax
einzustellen:
<code>
Class1SwitchingDelay: 75
</code>
Die Sedlbauer Speedfax PCI ist eine Besonderheit, da sie speziell
f&uuml;r Linux produziert wurde - es gibt f&uuml;r sie keinen
Windows-Treiber.
<sect1> hardware_teles: Was sollte ich vor dem Kauf einer ISDN Karte von Teles wissen?
<label id="hardware_teles">
<p>
Zuerst die neuesten Nachrichten: Nach Berichten des deutschen Magazins
c't, Ausgabe 02/2001, hat Teles seine Aktivit&auml;ten im ISDN-Bereich
aufgegeben. Deshalb ist diese FAQ eigentlich nicht weiter von
Interesse. Ich behalte sie trotzdem einstweilen bei um Teles'
Verhalten gegen&uuml;ber ihren Kunden aufzuzeigen. Der Autor hat seit
1994 pers&ouml;nliche Erfahrungen mit Teles.
Eine der meist gestellten Fragen zu Teles-Karten: Die Teles Karte
16.3c hat einen defekten FIFO und ben&ouml;tigt daher f&uuml;r den
Gebrauch der ttyI* Devices die Eingabe von <tt/AT&amp;B1024/ (wenn die
andere Seite noch Pakete mit mehr als 1024 Bytes sendet wird die Karte
nicht funktionieren - leider nutzen viele CAPIs 2048 Bytes als
Voreinstellung). Die neueste Teles PCI Karte ben&ouml;tigt den
<tt/netjet/ Treiber, da der Teles Treiber NICHT funktioniert (diese
Karte wird bei <tt>cat /proc/pci</tt> als 'TigerJet Tiger300'
angezeigt).
Nun einige Bemerkungen &uuml;ber Teles im allgemeinen (diese sind die
pers&ouml;nliche Ansicht des Autors dieser FAQ und niemand ausser mir
ist daf&uuml;r verantwortlich) (<tt>Anm.d.&Uuml;bers.: Diese Ansichten
teile ich ebenfalls voll und ganz!</tt>):
Die Gesch&auml;ftspraktiken von Teles sind sehr Kunden- und
Entwickler- unfreundlich verglichen mit anderen Firmen.
Selbstverst&auml;ndlich k&uuml;mmern sich die Entwickler vordringlich
um Karten, f&uuml;r die Support geleistet wird und deren
Spezifikationen frei verf&uuml;gbar sind.
Bisher hat sich Teles gegen&uuml;ber den Entwicklern von I4L sehr
unfreundlich verhalten. Es wurde von Teles weder irgenwelche
Unterst&uuml;tzung geleistet noch wurden Informationen &uuml;ber den
Zugriff auf ihre Karten ver&ouml;ffentlicht. Die Entwickler haben von
Anfang an eine Menge an privatem Engagement investiert um diese Karte
zum Laufen zu bringen ohne irgendeine Unterst&uuml;tzung zu
bekommen. Der Treiber ist also ein Resultat von rein privater
Arbeit. Trotzdem br&uuml;stet sich Teles auf ihrer Website damit,
da&szlig; ihre Karten unter Linux laufen ohne die wirklich
Verantwortlichen zu nennen.
Noch nicht einmal Firmen, die Teles Karten kaufen und unter ihrem
eigenen Namen weiter verkaufen, ist es gelungen, den Support zu
verbessern. Das f&uuml;hrte dazu, da&szlig; sich eine re-branding
Firma (!) selbst um eine Genehmigung f&uuml;r den Gebrauch von I4L
mit einer Teles Karte in Deutschland bem&uuml;hen musste.
Aus Verbrauchersicht sollte man sich die Preise f&uuml;r die Hotline
ansehen bevor man Hardware von Teles kauft! Der Autor der FAQ (<tt>und
der &Uuml;bersetzer</tt>) weigert sich, eine Hotline zu benutzen, die
216,- DM pro Stunde kostet. Berichte &uuml;ber die Qualit&auml;t und
die Wartezeiten waren nicht immer positiv.
Diese Firma gab &uuml;ber Jahre hinweg (meines Wissens 1995-2000) noch
nicht einmal Treiber f&uuml;r andere Betriebssysteme wie z.B. Windows
kostenlos heraus. Erst seit April 2000 kann man die Treiber &uuml;ber
das Internet beziehen. Vorher musste man zum Download eines Treibers
in Deutschland eine sehr teure Nummer (0190, DM 1,20/Minute)
anw&auml;hlen. Nicht, da&szlig; es &uuml;berhaupt ratsam w&auml;re,
Windows zu benutzen. Ich wollte es nur erw&auml;hnen...
Warnung: Teles hat ihre Karten sehr oft ohne Bekanntgabe ge&auml;ndert
ohne den Modellnamen zu &auml;ndern. Nach dem Kauf einer Teles Karte
kannst Du eventuell feststellen, da&szlig; Deine brandneue Karte nicht
von I4L unterst&uuml;tzt wird! (Wie es mehrere Male geschehen ist...)
Die Entwickler werden versuchen, neue Teles Karten zu
unterst&uuml;tzen sobald Informationen &uuml;ber den Zugriff auf die
Karte verf&uuml;gbar sind und keine anderen Priorit&auml;ten
vorliegen. Nat&uuml;rlich kannst Du jederzeit einen Patch einsenden.
<sect1> hardware_fritz: Was ist beim Konfigurieren einer Fritz!Karte (auch bekannt als: AVM A1, Teledat 150, BT Speedway) zu beachten?
<label id="hardware_fritz">
<p>
Die Fritz!Karte gibt es in mehreren Variationen. Da die PCI-Karte und
die ISA/PNP-Karte den gleichen Typ angeben (27), wird hisax bei der
Angabe einer IO-Adresse eine ISA/PNP-Karte und bei keiner Angabe einer
IO-Adresse eine PCI-Karte annehmen. Beachte also genau, was Du
angibst.
Die aktuelle Fritz! PCI Karte (v2.0) wird jetzt von einem neuen Treiber
unterst&uuml;tzt. Dieser wurde jedoch noch nicht ernsthaft getestet. Die
Karte kann mittels lspci identifiziert werden: Die Karten-ID ist 0e00.
Wenn der Interrupt der Karte mit anderen Karten geteilt wird und die
ISDN-Karte nicht funktioniert kann das am Motherboard liegen. Dazu
mehr unter <ref id="hardware_irqsharing" name="hardware_irqsharing">.
Ein interessanter Aspekt: Die Fritz!Karte ist z.Zt. die einzige
passive Karte mit einem existierenden CAPI-Treiber und damit imstande
Faxe zu senden/empfangen. Weitere Informationen dazu gibt es unter
<ref id="feature_capi" name="feature_capi"> und bei <url
url="http://www.avm.de/ftp/cardware/fritzcrd/linux/index.htm">.
<sect1> hardware_avmb1: Was ist Besonderes an der AVM B1 Karte?
<label id="hardware_avmb1">
<p>
Diese Karte beinhaltet viele spezielle Eigenschaften in ihrer Firmware
und wird von ihrem Linuxtreiber sehr gut unterst&uuml;tzt. Sie ist zur
Zeit eine der wenigen ISDN Karten mit denen Du unter ISDN4LINUX Faxe
versenden kannst oder die das CAPI 2.0 Interface unterst&uuml;tzen. Die
neuesten Treiber bekommst Du auf <url
url="ftp://calle.in-berlin.de/pub/capi4linux/">.
<p>
Zum Downloaden der Firmware ben&ouml;tigen Sie die beiden Perl-Scripts von:
<url url="ftp://calle.in-berlin.de/pub/capi4linux/firmware/">.
Diese Scripts bewirken den Download und das Auspacken der Firmware: <url url="ftp://ftp.in-berlin.de/pub/capi4linux/firmware/b1/">.
Zum Gebrauch der AVM an einem Anlagenanschluss musst Du 'DSS1 P2P' zum
Ladebefehl der Firmware hinzuf&uuml;gen:
<code>
avmcapictrl load /usr/lib/isdn/b1 t4 0 DSS1 P2P
</code>
Es gibt eine Mailingliste f&uuml;r Probleme mit der AVM B1 auf:
linux-avmb1@calle.in-berlin.de (sende eine Mail an
majordomo@calle.in-berlin.de mit <tt>subscribe linux-avmb1 &lt;Deine
Email Addresse&gt;</tt> im Text).
<sect1> hardware_hypercope: Was ist Besonderes an den Hypercope Karten?
<label id="hardware_hypercope">
<p>
Diese Karten bieten einige spezielle Eigenschaften in ihrer Firmware
und werden neuerdings durch einen Linux-Treiber unterst&uuml;tzt. Sie
geh&ouml;ren z.Zt. zu den wenigen ISDN-Karten, die das CAPI 2.0
Interface unterst&uuml;tzen. Zus&auml;tzlich lassen sie sich sehr gut
zum Faxen unter ISDN4LINUX nutzen (nach einem Upgrade durch eine
Faxkarte - das gilt f&uuml;r die HYSDN Ergo2 und HYSDN Metro4).
Weitere Informationen zum Hersteller und zur Hardware bekommt man auf
<url url="http://www.hypercope.de">.
Die Konfiguration ist so &auml;hnlich wie bei der AVM B1.
<sect1> hardware_icn: Was ist Besonderes an der ICN Karte?
<label id="hardware_icn">
<p>
Dies war die erste von ISDN4LINUX unterst&uuml;tzte aktive Karte. Der
Hersteller (<tt><url url="http://www.think.de/"></tt>) hat die I4L
Entwickler immer unterst&uuml;tzt. Die ICN ben&ouml;tigt keine
Interrupts (polling). Daher kann man den PC mit vielen von ihnen ohne
Interrupt-Konflikte ausr&uuml;sten. Die neueste Firmware sollte auf
<tt><url url="ftp://ftp.think.de/pub/isdn4linux/firmware/"></tt> zur
Verf&uuml;gung stehen. Leider wird die ICN nicht mehr hergestellt.
<sect1> hardware_isurf: Was sollte ich &uuml;ber die I-Surf-Karten von Siemens wissen?
<label id="hardware_isurf">
<p>
Da gibt es einige interessante Sachen:
<itemize>
<item> Zwei Versionen: Es gibt zwei unterschiedliche Versionen
(Version 1.0 und Version 2.0) mit unterschiedlichen Chipsets. Beide
arbeiten gut. Du musst allerdings den Typ korrekt bestimmen (29
f&uuml;r Version 1.0, 12 f&uuml;r Version 2.0).
<item> PnP Bug: Wegen eines Bugs im PnP-Chip m&uuml;ssen f&uuml;r die
I-Surf 1.0 die folgenden PEEK und POKE Zeilen in Deiner Datei
<tt>isapnp.conf</tt> stehen um die PnP-Register richtig zu
initialisieren:
<code>
(MEM 0 (BASE 0x0c8000) (MODE bu) (UPPER 0x0c8400))
# (MEM 0 (BASE 0x0c8000) (MODE br) (UPPER 0x000400))
(REG 0x31 (PEEK))
(REG 0x31 (POKE 0))
(REG 0x31 (PEEK))
(ACT Y)
))
</code>
<item> Memory mapping: Da die I-Surf 1.0 Memory mapping f&uuml;r den
ISA-Bus benutzt musst Du darauf achten, da&szlig; der benutzte
Speicherbereich im BIOS nicht als Shadowed oder Cached eingetragen
ist.
<item> Firmware: Vor dem Gebrauch muss die Firmware geladen werden:
<code>
hisaxctrl &lt;id&gt; 9 ISAR.BIN
</code>
(Du findest die Datei ISAR.BIN in den isdn4k-utils oder auf der I-SURF
CD.)
<item> Fax: Die I-Surf 1.0 kann zum Senden und Empfangen von Fax
eingestellt werden (siehe <ref id="feature_fax" name="feature_fax">).
</itemize>
<!-- Trouble Hardware
-->
<sect1> hardware_crossedcable1: Wenn I4L einen B-Kanal benutzt ist der andere blockiert (eingehende wie ausgehende Signale)...
<label id="hardware_crossedcable1">
<p>
Dieses Verhalten ist typisch f&uuml;r ein Kabel mit falscher
Verdrahtung des a/b-Anschlusses. Einige NTs von Quante hatten eine
falsche Beschriftung. Sie verursachten genau das beschriebene
Verhalten, wenn eine PBX an der Buchse und eine ISDN Karte an dem
Stecker des NT angeschlossen waren. Sowie ein Ger&auml;t den Bus
aktiviert, kann das andere Ger&auml;t keine Verbindung mehr aufbauen.
<sect1> hardware_crossedcable2: Wie kann ich feststellen, ob ein a/b-Kabel gekreuzt wurde?
<label id="hardware_crossedcable2">
<p>
Diese Antwort nimmt an, da&szlig; Du &uuml;ber einen installierten
internen Bus direkt an den NT angeschlossen bist (ohne ein RJ45
Kabel).
Die einfachste Art zu testen ist die mit einem kleinen Kabel-Tester
(der Autor erwarb einen von Conrad Electronics in Deutschland f&uuml;r
29,- DM - folge einfach den leichten Anweisungen).
Anderenfalls hast Du etwas mehr Arbeit. Vertausche Leitung a1 und
b1. Wenn das nicht funktioniert, mache das wieder r&uuml;ckg&auml;ngig
und vertausche Leitung a2 und b2. Wenn das immer noch nicht
l&auml;uft, versuche beide Leitungen zu vertauschen. Solange {a|b}1
und {a|b}2 unter sich bleiben kann nichts passieren. Um sicher zu
gehen kannst Du vor dem Einstecken pr&uuml;fen, da&szlig; zwischen
Pins 4 und 5 und zwischen Pins 2 und 6 des Steckers keine Spannung
anliegt. Zwischen 3 und 4 und zwischen 6 und 5 sollten 40 V, 6 und 3
positiv gemessen werden.
Mit dem Westernstecker funktioniert das &auml;hnlich. 4 Leitungen
werden benutzt:
<verb>
| | | |
| | | |
1 2 3 4
</verb>
Du kannst 1 mit 4 oder 2 mit 3 oder beide Paare
vertauschen. Vertausche nie die &auml;usseren mit den inneren
Leitungen - das w&uuml;rde die RX und TX Leitungen kreuzen und nichts
mehr w&uuml;rde funktionieren.
In der Kabel FAQ findest Du mehr Details dar&uuml;ber, welche Leitung
wie anzuschlie&szlig;en ist.
Wenn beide Ger&auml;te &uuml;ber RJ45 angeschlossen sind, ist eines
der beiden Kabel verdreht. Das passiert normalerweise wenn einer der
RJ45 Stecker verkehrt herum angeschlossen wurde (a1/b1 sind innen,
a2/b2 sind aussen, so wird die Anordnung der
Sender-/Empf&auml;ngerpaare erhalten). Jetzt brauchst Du nur einen
neuen Stecker und nat&uuml;rlich Klammern f&uuml;r den RJ45: alter
Stecker ab, neuer Stecker (in der richtigen Anordnung) dran.
<sect1> hardware_pbx: i4l ist am internen Bus einer PBX angeschlossen. Probleme?
<label id="hardware_pbx">
<p>
Viele PBX benutzen nicht standardisierte ISDN-Protokolle auf ihrem
internen Bus. Das kann I4L dazu bringen, eine Warnung "Unexpected
discriminator 0xZZ" (wobei ZZ eine hexadezimale Zahl ist) auszugeben,
wenn es auf unerwartete Frames trifft (einige alte Versionen
st&uuml;rzen sogar ab). Das kann Deine Logdatei um bis zu 1 MB in 3
Tagen vergr&ouml;&szlig;ern. Die PBX <tt/Ackermann Euracom 181/
(Discriminator 0xaa) und <tt/Ascom/ (Discriminator 0x44/0x47) scheinen
daf&uuml;r bekannt zu sein. Du kannst die Warnung vermeiden indem Du
in der Funktion <tt>processctrl()</tt> in <tt>processor.c</tt> den
switch/case Code anpasst und isdnlog neu kompilierst. Beachte bitte,
da&szlig; nun isdnlog keine ankommenden Datenpakete mehr loggen kann,
da die PBX die Pakete &uuml;bergeben muss. Zum Loggen aller Pakete
muss die PBX umgangen werden. Achte darauf, da&szlig; die PBX
h&auml;ngen bleiben kann, wenn die ISDN Karte nicht auf ihre Requests
antwortet - &uuml;bergehe die PBX in diesem Fall.
Es kann auch sein, da&szlig; eine PBX per default das 1TR6 Protokoll
anstatt des EuroISDN auf dem internen Bus benutzt. Du musst I4L (oder
die PBX) entsprechend konfigurieren. Am besten versuchst Du beide auf
das gleiche Protokoll einzustellen.
Auch die MSN kann anders aussehen als Du erwartest. Versuche es mit
verschiedenen Versionen, keine Ziffer (dann nimm <tt/0/, wird in dem
Fall von I4L erwartet), eine Ziffer oder zwei Ziffern oder die gesamte
MSN. Am besten rufst Du ein Ger&auml;t (z.B. das ISDN Telefon) auf dem
internen Bus an und schaust nach, was I4L im Logfile schreibt. Wenn
eine Hinauswahl misslingt liegt es meist daran, da&szlig; Du die MSN
f&uuml; die Hinauswahl nicht korrekt angegeben hast. Dann lehnt die
PBX das W&auml;hlverlangen ab.
Bei ankommenden Gespr&auml;chen solltest Du beachten, da&szlig; manche
Telefonanlagen eine 0 vor die Nummer jedes hereinw&auml;hlenden
Ger&auml;tes setzen. Also musst Du die Einstellungen der
Secure-Optionen dementsprechend &auml;ndern.
Zuletzt solltest Du daran denken, da&szlig; Du Deine PBX so einstellen
musst, da&szlig; sie ankommende Gespr&auml;che auf den internen ISDN
Bus 'routen' muss.
Bei einer Point-to-Point Konfiguration ('Anlagenanschluss') kannst Du
Deine Karte nicht - parallel zur PBX - direkt an den S0 Bus
anschlie&szlig;en (dann geht gar nichts mehr). Du musst sie mit dem
internen ISDN Bus verbinden. Deine MSN ist dann normalerweise die
Durchwahl am Ende der Telefonnummer.
Besitzer der <tt>Ackermann Euracom</tt> finden Hinweise zur
Konfigurations-Software auf der deutschen Seite: <url
url="http://www.ganzfix.de">
<sect1> hardware_telestrouble: Die PNP-Tools funktionieren nicht mit meiner Teles 16.3 PNP Karte!
<label id="hardware_telestrouble">
<p>
Es ist m&ouml;glicherweise gar keine Plug 'n' Play Karte - obwohl
Teles jetzt auf alle ihre Karten und Kartons PNP druckt. Der
Unterschied ist leicht zu erkennen: eine wahre Teles PnP Karte hat die
(winzigen) DIP-Schalter zur Einstellung der IO-Addresse nicht mehr.
<sect1> hardware_elsacabletrouble: Auf meiner ELSA Karte blinkt oft die LED die den Verlust des TE anzeigt Meine Verbindungen werden auch oft unterbrochen...
<label id="hardware_elsacabletrouble">
<p>
Diese blinkenden LEDS werden oft durch ein schlechtes Kabel oder einen
zu langen oder nicht terminierten Bus verursacht.
<sect1> hardware_elsairq:Meine ELSA Quickstep1000 ISA Karte l&ouml;st mit dem HiSax Treiber sehr viele Interrupts aus. Ist das normal oder ein Problem des HiSax Treibers?
<label id="hardware_elsairq">
<p>
Es ist normal. Die ELSA Quickstep 1000 ISA Karte hat einen Hardware
Timer, der nicht durch Software deaktiviert werden kann. Wenn Du ihn
loswerden willst musst Du die Hardware ver&auml;ndern. Frag bei
Karsten Keil nach: <tt><htmlurl url="mailto:keil@isdn4linux.de"
name="keil@isdn4linux.de"></tt>
<!-- Configuration/Troubleshooting
-->
<sect> config: Allgemeine Informationen zur Konfiguration
<label id="config">
<sect1> config_msn: Wie sollte ich meine MSNs in ISDN4LINUX einstellen?
<label id="config_msn">
<p>
Siehe Abschnitt <ref id="msn" name="msn">.
<sect1> config_hardware: Wie sollte ich meine Hardware einrichten? Gibt es etwas Spezielles, das ich &uuml;ber meine ISDN Karte wissen sollte?
<label id="config_hardware">
<p>
Schau Dir den Abschnitt <ref id="hardware" name="hardware"> an.
<sect1> config_dialout: Wie konfiguriere ich das Hinausw&auml;hlen?
<label id="config_dialout">
<p>
Siehe Abschnitt <ref id="dialout" name="dialout">.
<sect1> config_dialin: Wie konfiguriere ich das Einw&auml;hlen?
<label id="config_dialin">
<p>
Siehe Abschitt <ref id="dialin" name="dialin">.
<sect1> config_suse: Ich kann meine Karte in YaST nicht ausw&auml;hlen?
<label id="config_suse">
<p>
Wenn Du bei Deiner SuSE Distribution Deine Karte in YaST nicht finden
kannst, stelle die <tt/generic/ Karte ein und gib die exakten
Parameter in der daf&uuml;r bestimmten Zeile ein, z.B.: <tt>type=27
protocol=2</tt> f&uuml;r die Fritz!PCI und Euro ISDN. Besorge Dir
einen neueren Kernel wenn der gew&uuml;nschte Typ noch nicht
unterst&uuml;tzt wird.
<sect1> config_pnp: Wie konfiguriere ich eine PNP (Plug and Play) Karte?
<label id="config_pnp">
<p>
Bei PCI Karten funktioniert Plug and Play automatisch, sie
ben&ouml;tigen keine manuelle Konfiguration, wenn der korrekte
Kartentyp angegeben wird. ISA PNP Karten ben&ouml;tigen etwas manuelle
Konfiguration:
<enum>
<item>Setze mit 'make menuconfig' (oder 'make config')
die folgenden Kerneloptionen:
<itemize>
<item>ISDN = 'M' (als Modul - sonst funktioniert PNP nicht!)
<item>HiSax = 'M' (als Modul - sonst funktioniert PNP nicht!)
<item>16.3/PNP support
<item>EURO support
</itemize>
<item>Kompiliere und installiere den Kernel und die Module,
depmod. (Reboot!)
<item>Lies die Konfiguration der PNP Karte aus mit:
<code>pnpdump -c &gt; /etc/isapnp.conf</code>
<item>Pr&uuml;fe ob pnpdump die Konfigurationsdatei
<tt>/etc/isapnp.conf</tt> richtig vorbereitet hat.
<itemize>
<item>INT0 - der Interrupt der Karte (Default f&uuml;r Teles 16.3 PNP:
10). Die Interrupts 3 und 4 sollten nicht verwendet werden, da sie
f&uuml;r die seriellen Ports reserviert sind (was leider der serielle
Treiber vergessen haben kann). Gleiches gilt f&uuml;r die Interrupts
12 und 15, die durch PS/2-Maus und zweiten IDE-Controller
bzw. USB-Anschlu&szlig; belegt werden.
<item>IO0, IO1 - die IO Ports der Karte (Default f&uuml;r Teles 16.3
PNP: 0x580 and 0x180) (Achtung: diese Werte m&uuml;ssen passend
f&uuml;r 64-bit sein (enden auf 0, 4, 8, or c)! Fr&uuml;he Versionen
der PNP Karten k&ouml;nnen falsche Werte vorschlagen!)
<item>Entferne das Kommentarzeichen (#) vor ACT Y!
</itemize>
<item>Aktiviere die Konfiguration mit:
<code>isapnp /etc/isapnp.conf</code>
(muss bei jedem Boot gestartet
werden)
<item>Nun kann das HiSax Modul f&uuml;r Euro-ISDN gestartet werden:
<code>modprobe hisax hisax=4,2,INT,IO0,IO1</code>
(Ersetze INT, IO0 und IO1 mit den Werten in Deiner isapnp.conf.)
</enum>
<sect1> config_startstop: Wie starte und beende ich die Aktivierung von ISDN?
<label id="config_startstop">
<p>
Es gibt mehrere M&ouml;glichkeiten:
<itemize>
<item> Reboot: ein Neustart des Computers wirkt immer. Wenn I4L fest
in den Kernel eingebunden wurde ist das tats&auml;chlich die einzige
M&ouml;glichkeit. Die anderen Verfahren wirken nur, wenn I4L als Modul
eingerichtet wurde.
<item> Manuell: Entlade die von I4L benutzten Module mit rmmod und
lade sie wiederum mit modprobe.
<item> Runlevel: Schalte mit telinit auf einen Runlevel ohne ISDN und
schalte dann wieder zur&uuml;ck zum Ausgangslevel.
<item> Scripts: In den meisten Distributionen findest Du
Start/Stop-Scripts. Bei einer Suse 7.0 stoppt dieser Befehl ISDN:
<code>
rcroute stop
rci4l stop
rci4l_hardware stop
</code>
Dieser Befehl startet ISDN wieder:
<code>
rci4l_hardware start
rci4l start
rcroute start
</code>
</itemize>
<sect1> config_kerneld: Warum sollte ich nicht <em>kerneld</em> benutzen, um die ISDN Module bei Bedarf in den Kernel zu laden?
<label id="config_kerneld">
<p>
<em>kerneld</em> arbeitet nicht allzu gut mit den ISDN Modulen, da die
ISDN Module ihren Status nicht speichern k&ouml;nnen und wichtige
Meldungen auf dem D-Kanal verpassen k&ouml;nnten. Neuere Versionen von
I4L lassen sich nicht vom kerneld entladen. Dennoch solltest Du den
kerneld mit keiner Version von I4L benutzen.
<sect1> config_runlevel: Wie kann ich Linux manchmal mit und manchmal ohne ISDN booten?
<label id="config_runlevel">
<p>
Du kannst dazu zwei verschiedene Runlevel in <tt>/etc/inittab</tt>
definieren (unter SysV-Init). Ein Runlevel enth&auml;lt die ISDN
Prozesse, der andere nicht.
<sect1> config_manycards: Wie richte ich mehr als 1 ISDN-Karte ein?
<label id="config_manycards">
<p>
Bei der Konfiguration von mehreren Karten gibt es einige
Spezialit&auml;ten zu beachten:
<itemize>
<item>Du musst f&uuml;r jeden installierten Kartentyp den passenden
Treiber und dabei jeden dieser Treiber mindestens einmal mit den
korrekten Einstellungen starten.
<item>F&uuml;r den Betrieb von mehreren Karten mit dem gleichen
Treiber (z.B. sollte HiSax f&uuml;r ELSA und ASUS Karten
funktionieren) m&uuml;ssen die Konfigurationswerte f&uuml;r alle
Karten an den Treiber &uuml;bergeben werden. Beachte bitte, dass Du
f&uuml;r mehr als 2 Karten Module benutzen musst um die Parameter zu
&uuml;bergeben. Du kannst z.B. mit dem folgenden Befehl hisax f&uuml;r
zwei Sedlbauer-Karten laden:
<code>
modprobe -v hisax protocol=2,2 type=28,28
</code>
<item>Gleichzeitige Einwahl mehrerer Personen: N&auml;heres bei der
Frage <ref id="dialin_manyparallel" name="dialin_manyparallel">.
<item>W&auml;hlen &uuml;ber mehrere Karten: N&auml;heres bei der Frage
<ref id="dialout_manycards" name="dialout_manycards">.
</itemize>
<sect1> config_manychannels: Wie kann ich die maximale Anzahl der Kan&auml;le in I4L erh&ouml;hen?
<label id="config_manychannels">
<p>
Erh&ouml;he den Wert ISDN_MAX_CHANNELS in
<tt>/usr/src/linux/include/linux/isdn.h</tt> und &uuml;bersetze den
ISDN-Teil neu. Vergiss nicht, die zus&auml;tzlichen Ger&auml;te mit
makedev.sh (in isdn4k-utils) oder "von Hand" anzulegen.
<sect1> config_gsmv110: Wie verbinde ich meinen PalmPilot via GSM per V.110 mit meinem Computer?
<label id="config_gsmv110">
<p>
Eine GSM-Verbindung geht zuerst &uuml;ber ein spezielles
Sendeprotokoll zum GSM Provider. Dieses hat ein Adapter mit der
Bezeichnung IWF (interworking function) dann in das entsprechende
Sendeprotokoll f&uuml;r Analog- oder ISDN-Verbindungen
umzusetzen. Welches analoge oder digitale Sendeprotokoll da benutzt
wird h&auml;ngt davon ab, auf welche Art das mobile Telefon die
GSM-Verbindung anfordert.
Eine analoge Verbindung ist wegen der langen Modemangleichung nicht
sehr attraktiv. Da ISDN, HDLC und X.75 von den IWF-Adaptern noch nicht
unterst&uuml;tzt werden, bleiben nur V.110 und V.120 &uuml;brig. V.120
hat zwar eine bessere Flow Control und Fehlerberichtigung aber zur
Zeit wird nur V.110 von ISDN4LINUX unterst&uuml;tzt.
Auf dem Dial-Up Server musst Du asyncPPP mit dem normalen pppd
f&uuml;r ein ttyI* Device einrichten (syncPPP wird nicht
funktionieren). Neben dem Eintragen der MSN musst Du die
&Uuml;bertragungsrate mit <tt/AT&amp;R9600/ auf 9600 setzen
(<tt>/usr/src/linux/Documentation/isdn/README</tt> gibt Dir
Einzelheiten zu dem Thema). Schalte beim Gebrauch von <tt/mgetty/ die
automatische Rufannahme ab mit <tt/ATS0=0/; pppd wird mit den Optionen
<tt/noccp/ und <tt/require-pap/ aufgerufen.
Im Ger&auml;t, das an das Mobiltelefon angeschlossen ist, wird eine
ISDN V.110 Verbindung wie folgt angefordert:
<code>
AT+CBST=71,0,1+CHSN=1,0,0,0
</code>
Bei einem Nokia 7110 musst Du eventuell den folgenden undokumentierten
Befehl benutzen:
<code>
AT+CBST=75,0,1
</code>
Wenn die Tr&auml;ger-Eigenschaft von ISDN4LINUX mit '88 90 21 48 06
bb' angegeben wird, ist die Einstellung korrekt (88 90 21 bedeutet
V.110, 48 bedeutet ASYNC 9,6kbit, 06 bedeutet Flowcontrol RX/TX und bb
bedeutet 8 Bit 1 Stopbit No Parity).
Wird ein ankommender Ruf mit dem Service-Indicator-Byte 2 = 0
angezeigt und dadurch nicht angenommen (bei manchen falsch
eingestelleten Telefonanlagen), so l&auml;sst sich das mit dem Befehl
<tt/ATS19=0/ abstellen.
Eine h&ouml;here Bandbreite von 19.2kbit (HSCSD) kann mit folgendem
Befehl angefordert werden:
<code>
AT+CBST=81,0,1+CHSN=3,0,0,0
</code>
Es ist jedoch abh&auml;ngig von Deinem GSM Provider, ob er diese
&Uuml;bertragungsrate anbietet. Wenn ja, sollte der Dialin Server
entsprechend eingestellt werden.
Ein Mini-Howto dazu findest Du auf:
<url url="http://www.oltom.com/Linux/Docs/GSM%20over%20V.110%20Mini-HOWTO.txt">
<sect1> config_h323: Wie konfiguriere ich ISDN4LINUX als Voice-over-IP-Gateway f&uuml;r H.323 Clients?
<label id="config_h323">
<p>
Du musst das Linux H.323 - ISDN Gateway installieren. Du findest es
auf <url url="http://www.telos.de/linux/H323/">.
Beachte bitte, da&szlig; nicht jedes ISDN-Ger&auml;t Voll-Duplex-Audio
unterst&uuml;tzt. Vielleicht leistet Deine Hardware nur
uni-direktionale Sprach&uuml;bertragung.
<sect1> config_point2point: Wie richte ich eine Point-to-Point Verbindung ein?
<label id="config_point2point">
<p>
Der wichtigste Punkt: die Point-to-Point Verbindung funktioniert nur
bei dem einzelnen Device, das damit verbunden ist. Daher sollte auch
nichts anderes als Deine ISDN-Karte damit verbunden sein. So versetzt
Du HiSax in den Point-to-Point Mode:
<code>
hisaxctrl &lt;treiber_id&gt; 7 1
</code>
Zus&auml;tzlich kannst Du mit dem Befehl ' AT&amp;Lxxx' den Bereich
der Telephonnummern angeben auf die ISDN4LINUX an den ttyI* Devices
lauschen soll.
Wenn Sie Ihre ISDN-Karte absolut nur zum Auslesen parallel zu Ihrer
Telefonanlage mit einer Point-to-Point-Verbindung betreiben wollen
m&uuml;ssen Sie die RX-Kontakte (Pin 3 und Pin 6 im Western-Stecker)
l&ouml;sen, soda&szlig; der NTBA die ISDN-Karte nicht erkennt. Dann
konfigurieren Sie den HiSax normal, nicht im Point-to-Point-Modus.
<sect1> config_links: Welche hilfreichen Links gibt es zu ISDN4LINUX?
<label id="config_links">
<p>
Hier folgen zur Zeit verf&uuml;gbare hilfreiche Links zur
Konfiguration von ISDN4LINUX:
<itemize>
<item>Englisch: <url url="http://www.wurtel.demon.nl/i4l-howto-uk.html">
<item>Deutsch: <url url="http://www.franken.de/users/klaus/">
<item>Franz&ouml;sisch: <url
url="http://www.linux-france.org/article/connex/ISDN/"> und <url
url="http://www.linux-france.org/prj/inetdoc/guides/rnis/">
<item>Suse Support Datenbank: <url
url="http://sdb.suse.de/sdb/de/html/index.html">; da gibt es auch ein
ISDN HOWTO (isdn.html) sowie eine Kurzanleitung zur Installation von
ISDN (isdnquick.html).
<item>Tips zur Konfiguration unter SuSE (und zum Offline-Lesen):
<url url="http://www.schlenn.de/isdn4linux/">
<item>Tips zur Konfiguration unter Red Hat Linux:
<url url="http://www.webideal.de/rh-isdn/">
<item>Tips zur Konfiguration unter Linux-Mandrake:
<url url="http://www.mandrakeuser.org/connect/cisdn.html">
<item>fli4l, eine vorbereitete Linux-Version zur Benutzung eines alten
PCs als Router:
<url url="http://www.fli4l.de"> (tolle Seite!)
<item>Scripts und Installationstips von verschiedenen Leuten: <tt><url
url="http://www.rosat.mpe-garching.mpg.de/&tilde;web/ISDN.html"></tt>
<item>Dokumentation zu ABC Erweiterungen:
<tt><url url="http://i4l.mediatronix.de/"></tt>
<item>Vbox Entwicklung:
<tt><url url="http://innominate.org/projects/vbox/index.php3"></tt>
<item>Michael Hipp's Seite (allgemeine Informationen):
<tt><url
url="http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/~hippm/isdn.html"></tt>
<item>Tips zur Geb&uuml;hren&uuml;bermittling:
<tt><url url="http://www.auf-der-er.de/chargeint.html"></tt>
<item>Homepage von kISDN (l&auml;uft nur mit Qt/KDE):
<tt><url url="http://www.millenniumx.de/kisdn.html"></tt>
<item>Konfiguration nicht nur f&uuml;r England (folge dem Link zum
Linux-Setup):
<tt><url url="http://www.oakhaven-consultants.co.uk"></tt>
<item>SOftwaremakros zur Einstellung der Ackermann Euracom (nicht
f&uuml;r ISDN4LINUX):
<tt><url url="http://www.ganzfix.de"></tt>
</itemize>
<!-- Troubleshooting
-->
<sect> trouble: Fehlerbeseitigung
<label id="trouble">
<sect1> trouble_22memory: Ich kann ISDN auf meiner Maschine mit dem Kernel 2.2.x nicht starten. Ich bekomme die Fehlermeldungen "init_module: Device or resource busy" und "isdn: Could not allocate device-struct.".
<label id="trouble_22memory">
<p>
Das ist ein Speicherproblem. Es bedeutet, da&szlig; Du zuwenig
<bf>unfragmentierten</bf> Speicher hast. W&auml;hrend 2.0.x Kernel mit
kleiner Speicherausstattung/langsamer Hardware funktionieren
m&ouml;gen (das Anrufbeantworter-System des Autors ist ein 386er und
l&auml;uft mit 4MB RAM), kannst Du auch mit 32M RAM mit dem Problem
der Speicher-Fragmentierung konfrontiert werden. Das Problem wurde
seit der Kernelversion 2.2.14 verringert indem ISDN4LINUX's
Speicherbelegung auf den Gebrauch von vmalloc umgestellt wurde.
Du kannst versuchen, den Speicherbedarf zu senken (siehe <ref
id="trouble_littlememory" name="trouble_littlememory">), ISDN4LINUX in
den Kernel fest einzubinden oder ein umfangreiches Programm zu starten
und gleich wieder zu beenden um diese Probleme zu mindern.
<sect1> trouble_littlememory: Wie kann ich den Speicherbedarf von ISDN4LINUX senken?
<label id="trouble_littlememory">
<p>
Versuche die folgenden Ans&auml;tze:
<itemize>
<item> Bleibe bei Kernel 2.0.x wenn Du einen 486er hast.
<item> &Auml;ndere in <tt>/usr/src/linux/include/linux/isdn.h</tt> die Zeile
<code>
#ifdef CONFIG_COBALT_MICRO_SERVER
</code>
in:
<code>
#if 1
</code>
und &uuml;bersetze den Kernel neu.
<item> Verringere die Werte von ISDN_MAX_DRIVERS und ISDN_MAX_CHANNELS
in <tt>include/linux/isdn.h</tt> und &uuml;bersetze den Kernel neu.
</itemize>
<sect1> trouble_debug: Wie bekomme ich die meisten Debug-Informationen?
<label id="trouble_debug">
<p>
Dazu gib folgende Befehle ein:
<code>
hisaxctrl &lt;id&gt; 1 0x33ff
hisaxctrl &lt;id&gt; 11 0xf4f
killall isdnlog
cat /dev/isdnctrl > /tmp/ilog
</code>
Achtung: Das erzeugt eine Unmenge Output!
<sect1> trouble_strategy: Mein ISDN4LINUX funktioniert nicht! Wie l&ouml;se ich das Problem am besten?
<label id="trouble_strategy">
<p>
Empfohlen werden die folgenden Schritte:
<enum>
<item>Pr&uuml;fe, ob beim Bootvorgang alles funktioniert. Gibt es
ungew&ouml;hnliche Fehlermeldungen in /var/log/messages? Laufen alle
Programme, die beim Booten gestartet werden sollten (zu
&uuml;berpr&uuml;fen mit ps oder fuser /dev/xxx)? HiSax startet nicht,
wenn etwas nicht in Ordnung ist. Informationen, was Du pr&uuml;fen
kannst, bekommst Du unter <ref id="trouble_boot"
name="trouble_boot">.Der alte Telestreiber scheint jedoch zu starten,
auch wenn er nicht funktioniert. Schau Dir die Fragen unter
"Fehlerbehebung bei Teles" an.
<item>Stelle sicher, da&szlig; Du den ISDN-Treiber als Modul
eingebunden oder fest im Kernel integriert hast - niemals beides
zusammen!
<item>Versuche, Deine Anrufnummer von einem Telefon aus anzurufen. Die
Nummer sollte in /var/log/messages angezeigt werden. Suche nach einer
Zeile wie dieser:
<code>
Call from 0,1,2345 -> 6789
</code>
Das bedeutet, da&szlig; auf Kanal 0 ein Anruf mit dem
Service-Indikator (SI) 1 (1 = Stimme; 7 = Daten) von 2345 an die MSN
6789 empfangen wurde. Jetzt weist Du wenigstens, da&szlig; Du Deine
MSN auf 6789 (oder welche Nummer Du da findest) setzen musst und
da&szlig; Dein ISDN4LINUX-Treiber die Befehle, die von der ISDN-Karte
kommen, richtig interpretiert. Wenn Du statt der 2345 eine 0 findest
bedeutet das, da&szlig; Deine Telefongesellschaft die Anrufernummer
nicht sendet.
Wenn Du diese Zeile nicht findest: Wurde der Treiber vielleicht falsch
gestartet?!
<item>Als n&auml;chsten Schritt versuchen wir, ob das Telefon oder
Faxger&auml;t l&auml;utet, wenn wir uns selbst mit einem ttyI Device
&uuml;ber Minicom anrufen. Zuerst m&uuml;ssen wir die Diensterkennung
mit <tt>ATS18=1</tt> auf Audio setzen. Nun sollte das Telefon bei der
Eingabe von <tt>ATDxxxxxx</tt> klingeln, wobei xxxxxx Deine eigene MSN
ist.
<item>Jetzt versuchen wir eine Daten&uuml;bertragung mit
ISDN. &Ouml;ffne 2 verschiedene Konsolenfenster als root und starte in
beiden Fenstern 'minicom -s'... im ersten Fenster setze 'Serial Port
Setup Serial Device' auf <tt>/dev/ttyI0</tt> und im zweiten auf
<tt>/dev/ttyI1</tt>. Anschlie&szlig;end w&auml;hle 'Exit' und starte
die Modem-Emulation mit 'ATZ' und 'AT&amp;Exxxxxx' (wobei xxxxxx Deine
eigene MSN ohne Vorwahl ist). Fertig. Im ersten Fenster w&auml;hlst Du
Deine eigene Nummer mit ATDxxxxxx. Im zweiten Fenster solltest Du nun
"CALLER NUMBER: xxxxxxx" und "RING" sehen. Nimm den Ruf im zweiten
Fenster mit 'ATA' an und es erscheint die Meldung 'CONNECT 64000/X.75'
in beiden Fenstern. Du kannst jetzt Zeichen von einem zum anderen
Fenster senden (schalte LOCAL ECHO ein um die Zeichen im sendenden
Fenster zu sehen).
<item>Nun versuche, eine bekannte ISDN Mailbox anzurufen. Wenn Du
keine solche kennst, versuche es bei Gernot (siehe <ref
id="trouble_guestaccess" name="Gibt es Sites, die einen Gastzugang
anbieten, wo ich meine ISDN4LINUX-Einstellungen testen kann?">). Bei
Problemen mit der Modem-Emulation siehe 'Fehlerbehebung bei
Modem-Emulation'
<item>Als sechsten Schritt versuche, das Netzwerk-Interface oder ipppd
einzurichten. Erfahrungsgem&auml;&szlig; bereitet das den
Anf&auml;ngern (und nicht nur den Anf&auml;ngern!) die meisten
Probleme. Wenn Du mit asyncPPP zufrieden bist (&uuml;ber asyncPPP
siehe die Frage 'pppd, ipppd, syncPPP, asyncPPP - was ist das? Was
sollte ich benutzen?'), kannst Du, um die Sache zu vereinfachen, den
normalen pppd mit Modem-Emulation (z.B. /dev/ttyI*) benutzen.
<item>Versichere Dich, da&szlig; die Anmeldeprozedur richtig
konfiguriert wurde (siehe die Fragen in dem Bereich <ref id="pap"
name="pap">).
</enum>
Anderenfalls ist ein Beispielscript aus dem HowTo sehr zu empfehlen
(siehe Frage 'Wo finde ich Scripts und andere Informationen zum
Einrichten von I4L?'). Zum Testen kannst Du Deinen eigenen Provider
benutzen oder einen der Gast-Zug&auml;nge (siehe <ref
id="trouble_guestaccess" name="Gibt es Sites, die einen Gastzugang
anbieten, wo ich meine ISDN4LINUX-Einstellungen testen kann?">). Die
letzteren bieten den Vorteil, da&szlig; sie die Log-Dateien sehen und
auch eine funktionierende Konfiguration feststellen k&ouml;nnen. Wenn
z.B. eine Verbindung &uuml;ber ipppd nicht zustande kommt, kannst Du
Dich dort via Modem oder Modem-Emulation einloggen und herausfinden,
woran es lag. Nicht alle Provider sind so kooperativ.... <tt>:-)</tt>
<sect1> trouble_boot: Wie stelle ich fest, ob meine ISDN-Karte korrekt erkannt wurde?
<label id="trouble_boot">
<p>
<enum>
<item>Suche nach Fehlermeldungen in den Boot-Meldungen, die Du
jederzeit mit dem Befehl <tt/dmesg/ einsehen kannst.
<item>Bei dem HiSax Treiber: W&auml;hrend des Bootens sollte eine
Meldung <tt>kernel: HSCX version A:5 B:5</tt> und <tt>kernel: channels
2</tt> erscheinen. <tt>A:4 B:4</tt> ist ebenfalls in Ordnung. Andere
Werte (insbesondere <tt>A:??? B:???</tt>) bedeuten, da&szlig; die
Karte nicht richtig erkannt wurde. HiSax wird nur geladen wenn die
Hardware gefunden wird und die passenden Interrupts ausgel&ouml;st
werden k&ouml;nnen. Das bedeutet, die Karte ist richtig im Computer
installiert und es bestehen keine Hardware-Konflikte. Es bedeutet
nicht, da&szlig; alles funktionieren wird (z.B., verdrehte oder
gebrochene Kabel, falsch gesetzte Terminatoren).
<item> Pr&uuml;fe ob Deiner Karte ein Interrupt zugeordnet wurde,
z.B. mit:
<code>
lspci -v
</code>
Ein oft vorkommendes Problem tritt ein, wenn Dein BIOS Deiner Karte
keinen Interrupt zugeordnet hat. HiSax beschwert sich dann: "No IRQ
for PCI card found". Abhilfe: Setze im BIOS die Option "PnP OS" auf
"NO".
<item>&Uuml;berpr&uuml;fe die korrekte Erkennung der Interrupts mit
dem Befehl
<code>
cat /proc/interrupts
</code>
Das folgende Ergebnis zeigt, da&szlig; bei der Karte der Interrupt 11
eingestellt ist und bisher 3 Interrupts ausgel&ouml;st wurden:
<verb>
11: 3 + hisax
</verb>
Bei einem Anruf an Dich selbst sollte sich die Anzahl der
ausgel&ouml;sten Interrupts erh&ouml;hen.
<item>&Uuml;berpr&uuml;fe die IO-Addressen mit
<code>
cat /proc/ioports
</code>
</enum>
<sect1> trouble_isdncause: Ich bekomme eine Fehlermeldung "cause: E1234" (oder so &auml;hnlich)?
<label id="trouble_isdncause">
<p>
Eine Erkl&auml;rung dieser Meldung bekommst Du mit dem Befehl <tt>man
isdn_cause</tt>.
Bei dem sehr verbreiteten Fehler "cause: E001B" sieh Dir die folgende
Frage <ref id="trouble_e001b" name="trouble_e001b"> an.
<sect1> trouble_e001b: Ich bekomme eine Fehlermeldung "cause: E001B"?
<label id="trouble_e001b">
<p>
Dies ist ein sehr verbreiteter Fehler und bedeutet (siehe <tt>man
isdn_cause</tt>): EuroISDN (E), User-Seite (00), au&szlig;er Funktion
(1b).
Zusammen genommen bedeutet das entweder, da&szlig; der Treiber keine
Layer 1 Verbindung herstellen kann (Kabelproblem, Hardwarefehler,
verborgene Hardwarekonflikte - siehe Bereich <ref id="hardware"
name="hardware">) oder er kann keine Layer 2 Verbindung bekommen
(falsche Konfiguration: kein EuroISDN, kein automatisches TEI
unterst&uuml;tzt, Point-to-Point BRI anstelle von Multi-Device - siehe
Bereich <ref id="config" name="config">).
<sect1> trouble_noprotocol: Beim Start von HiSax bekomme ich die Meldung &dquot;Warning - no protocol specified&dquot;?
<label id="trouble_noprotocol">
<p>
Das bedeutet, da&szlig; Du das D-Kanal-Protokoll, das Du mit HiSax
benutzen willst, nicht spezifiziert hast. Meistens ist die
Voreinstellung falsch und Du musst angeben, da&szlig; Du das
EURO-Protokoll ISDN DSS1 benutzen willst. Nur wenn Du eine
Standleitung hast brauchst Du kein D-Kanal-Protokoll angeben.
<sect1> trouble_euronotsupported: Beim Start von HiSax bekomme ich die Fehlermeldung: "kernel hisax: protocol euro not supported"?
<label id="trouble_euronotsupported">
<p>
Das bedeutet, da&szlig; Du die Option Euro Protocol ISDN DSS1 bei der
Kernelkonfiguration nicht gesetzt hast. Aktiviere diese Option und
kompiliere den Kernel neu.
<sect1> trouble_unknownprimitive: Beim Connect-Versuch bekomme ich die Meldung: "lldata_handler unknown primitive"?
<label id="trouble_unknownprimitive">
<p>
Das bedeutet, da&szlig; die link level Protokolle nicht zueinander
passen (z.B., Du willst mit X.75 verbinden und Dein Provider antwortet
mit HDLC). Pr&uuml;fe und berichtige Deine Einstellungen:
<code>
isdnctrl l2_prot &lt;interface&gt; &lt;protocol&gt;
</code>
<sect1> trouble_notelrings: Weder mein Telefon noch mein Fax klingelt wenn ich es mit ISDN4LINUX anrufe?
<label id="trouble_notelrings">
<p>
ISDN4LINUX setzt beim W&auml;hlen den Serviceindikator auf 'digital
data'. Die Vermittlungsstelle stellt solche Anrufe tats&auml;chlich an
analoge Ger&auml;te wie Telefon oder Fax durch. Diese analogen
Ger&auml;te antworten jedoch nur auf analoge Anrufe und ignorieren
daher den digitalen Anruf.
<sect1> trouble_guestaccess: Gibt es Sites, die einen Gastzugang anbieten, wo ich meine ISDN4LINUX-Einstellungen testen kann?
<label id="trouble_guestaccess">
<p>
Die folgenden Informationen sind ziemlich alt. Gib mir bitte Bescheid,
wenn Du feststellst, da&szlig; die Gastzug&auml;nge nicht mehr
erreichbar sind:
Folgende Server bieten Gastzug&auml;nge f&uuml;r Modem-Emulation oder
IP:
<itemize>
<item>Eberhard Moenkeberg <tt><htmlurl url="mailto:emoenke@gwdg.de"
name="emoenke@gwdg.de"></tt>:
<itemize>
<item>Willkommen bei Linux auf eberhard.moenkeberg.de
(LAN,192.168.99.1).
ISDN Daten-Anrufe (HDLC-trans-rawip) f&uuml;r 192.168.99.1 werden
unter der Nummer ++49-551-7704103 angenommen. Du solltest eine IP aus
dem Bereich 192.168.*.* haben, da manchmal meine 'default' route nicht
Deinen Einstellungen entspricht.
FTP ist f&uuml;r das NFS eingerichtet; versuche 'showmount -e'. Melde
Dich als 'guest' ohne Passwort an.
FTP als 'gast' mit dem Passwort 'gast' vermeidet die
eingeschr&auml;nkte Shell.
<item>Unter ++49-551-7704102 lauscht ein 28800 bps Modem und eine
Creatix ISDN Karte (HDLC only, not X.75) auf Anrufe.
<item>Mit dem unter <tt><url
url="ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/isdn/isdn4linux-gwdg/rc.isdn-Beispiel">
</tt>
zu findenden Netz-Setup kannst Du NetCall unter 0551-7704103 erreichen
(funktioniert innerhalb Deutschlands so wie es dasteht, von ausserhalb
Deutschlands muss die Telefonnummer ge&auml;ndert werden).
</itemize>
<item>Gernot Zander <tt><htmlurl
url="mailto:hifi@scorpio.in-berlin.de"
name="hifi@scorpio.in-berlin.de"></tt>:
<quote>
Es gibt einen 'Gast'-Zugang unter +49 30 67 19 81 01 (X.75,
mgetty). Dort liegt die Stones-HTML-Seite mit Bildern in
Postscript-Format bereit zum Testen eines Downloads. Jeder, der ein
Ziel zum Anw&auml;hlen braucht, kann es benutzen. Auf ...81 03 lauscht
ein getty mit HDLC. Als Gast betrittst Du dort eine Art Mailbox und
kannst einige News lesen.
</quote>
</itemize>
<sect1> trouble_unload: Ich kann meine ISDN Module nicht entladen ('isdn: Device or resource busy') obwohl ich alle ISDN-Anwendungen geschlossen habe?
<label id="trouble_unload">
<p>
In diesem Fall zeigt der Aufruf 'fuser -v /dev/isdn* /dev/ippp*
/dev/cui* /dev/ttyI*' welche Prozesse diese Ger&auml;te belegen.
<itemize>
<item>Benutzt irgendein Programm noch das ISDN Device?
<item>Hast Du alle getty's beendet? (Sie k&ouml;nnten automatisch neu
gestartet sein)
<item>Laufen isdnlog, imon, iprofd, usw. noch?
<item>Liegt vielleicht noch eine Route auf Deinem Netz-Interface und
ist noch nicht durch 'route del xxx' gel&ouml;scht?
<item>Vielleicht wurde das Netz-Interface nicht deaktiviert. Das kann
z.B. beim Killen des ipppd geschehen, der auf ein signal 15 nicht
reagiert und explizit durch 'kill -9 &lt;ipppd pid&gt;' gekillt werden
muss. Dann bleibt das Netz-Interface 'aktiv'.
</itemize>
Sporadische Fehler dieser Art k&ouml;nnen durch das Einf&uuml;gen von
sleep-Befehlen zwischen die Entlade-Befehle vermieden werden. Als
wirklich allerletzte M&ouml;glichkeit gibt es zwei geheime
telesctrl-Befehle um den Module Counter zur&uuml;ck zu setzen:
<code>
telesctrl id 3 1 --- dec module_count
telesctrl id 4 1 --- inc module_count
</code>
Diese sind mit der n&ouml;tigen Vorsicht und auf eigenes Risiko zu
benutzen!
<sect1> trouble_tcpdump: Warum funktioniert mein tcpdump nicht bei IP-Paketen, die &uuml;ber ISDN laufen (' truncated ip' oder &auml;hnlich)? Wie kann ich tcpdump f&uuml;r ISDN patchen?
<label id="trouble_tcpdump">
<p>
tcpdump kommt nicht immer mit den besonderen encapsulations zurecht,
die mit ISDN4LINUX m&ouml;glich sind, speziell nicht mit syncPPP. Zur
Abhilfe muss tcpdump gepatcht werden.
Michael Stiller <tt><htmlurl url="mailto:michael@toyland.ping.de"
name="michael@toyland.ping.de"></tt> schrieb am 23. Okt. 1996:
Tip f&uuml;r ftp:
<tt><url url="ftp://ftp.gwdg.de/pub/misc/isdn/linux/isdn4linux-gwdg"></tt>
Dort gibt es den Patch: 'tcpdump-3.0.4-1-isdn.dif.gz'
und der Rest liegt auf:
/pub/linux/mirrors/funet/PEOPLE/Linus/net-source/tools/tcpdump-3.0.4-1.tar.gz
Du musst eventuell etwas &auml;ndern, abh&auml;ngig von dem Namen
Deines ISDN Interfaces (bei mir ist das bri0). Von sich aus erkennt
der Patch nur Interfacenamen wie isdn* und isdnY*.
Des weiteren schrieb Henning Schmiedehausen <tt><htmlurl
url="mailto:henning@pong.iconsult.com"
name="henning@pong.iconsult.com"></tt> am 30. Okt. 1996:
<quote>
Nachdem ich feststellte, da&szlig; der Patch von Eberhard Moenkeberg
auf ftp.gwdg.de mit CISCO-HDLC nicht zurechtkommt, schrieb ich meinen
eigenen Patch f&uuml;r tcpdump-3.0.4, der das Interface fragt, welche
encapsulation es benutzt und dann die entsprechende Einstellung
vornimmt. Der Patch ist f&uuml;r die tcpdump-3.0.4-1.tar.gz
Distribution, erh&auml;ltlich z.B. bei
</quote>
<tt><url url="ftp://ftp.funet.fi/pub/Linux/PEOPLE/Linus/tools"></tt>
<quote>
Dieser Patch erkennt rawIP, ISDN-IP und CISCO-HDLC und kann Dumps
dieser Pakete durchf&uuml;hren.
</quote>
(Der Patch war der Message beigef&uuml;gt - man sollte ihn leicht im
Archiv der Mailingliste finden k&ouml;nnen - Editor.)
Sascha Ottolski <tt><htmlurl
url="mailto:sascha@alzhimer.isdn.cs.tu-berlin.de"
name="sascha@alzhimer.isdn.cs.tu-berlin.de"></tt> gab am 05. Nov. 1996
den folgenden Tip:
<quote>
Dies ist ein isdn4k-utils-2.0/tcpdump-3.0.3-isdn.diff ! Es
funktioniert mit folgenden &Auml;nderungen: In der Datei
tcpdump-3.0.3-isdn/libpcap-0.0/pcap-linux.c findest Du nach dem
Patchen die folgende Zeile: else if (strncmp('ppp', device, 3) == 0)
Entweder benennst Du Deine PPP-Devices pppX anstatt ipppX, oder Du
&auml;nderst diese Zeile entsprechend, z.B.: else if (strncmp('ippp',
device, 4) == 0) Dann erkennt tcpdump auch syncPPP. Es macht es
zumindest bei mir.
</quote>
<sect1> trouble_locatecrash: Mein ISDN Treiber bringt meine Maschine zum Absturz! Seit ich ihn als Modul konfiguriert habe &auml;ndern sich die Addressen bei jedem Laden. Wie finde ich heraus, wo der Treiber abbricht?
<label id="trouble_locatecrash">
<p>
Der Treiber sollte mit dem Befehl 'insmod -m' geladen werden. Die
Ausgabe des Befehls muss in eine Form &auml;hnlich der System.map
gebracht werden, z.B. so:
<code>
insmod -m isdn.o | sort | sed -e 's/ / T /g' |
egrep '.* T (a-z,A-Z,_)+' &gt; /etc/isdn/isdn.map
cat /System.map /etc/isdn/isdn.map &gt; /iSystem.map
</code>
(Die Zeile mit '|' am Ende und die n&auml;chste Zeile bilden eine
Zeile!). Zum Aufsp&uuml;ren des Fehlers sollte dann iSystem.map
anstelle von System.map benutzt werden.
<sect1> trouble_lotsdebug: Meine Festplatte wird sehr aktiv wenn ISDN4LINUX l&auml;uft. Wie kann ich das abstellen?
<label id="trouble_lotsdebug">
<p>
Pr&uuml;fe ob die erh&ouml;hte Festplattenaktivit&auml;t an der Menge
der Meldungen liegt, die in das Logfile geschrieben werden. Wenn ja,
kannst Du die Ausgabe durch:
<code>
isdnctrl verbose 0
</code>
reduzieren und/oder 'debug' aus den Optionen f&uuml;r den ipppd
entfernen.
<sect1> trouble_oldhardware: Kann es sein, da&szlig; meine Hardware zu langsam ist?
<label id="trouble_oldhardware">
<p>
Eigentlich l&auml;uft ISDN4LINUX, wenn es sauber konfiguriert ist, auf
viel schw&auml;cheren Maschinen als Du erwarten wirst (bei mir
l&auml;uft immer noch eine &auml;ltere Version auf einem 386-25, der
nur 4MB RAM besitzt). Neuere Versionen von ISDN4LINUX und des Kernels
ben&ouml;tigen jedoch mehr Speicher. M&ouml;glicherweise ist etwas
Bearbeitung n&ouml;tig um sie auf sehr alter Hardware laufen zu
lassen. Schau Dir die Frage <ref id="trouble_outofbuffers"
name="trouble_outofbuffers"> an, wenn Du knapp an Buffern wirst.
Siehe Frage <ref id="trouble_littlememory"
name="trouble_littlememory"> zur Reduzierung des ben&ouml;tigten
Speichers.
<sect1> trouble_outofbuffers: Ich bekomme Meldungen wie 'HSCX RME out of buffers', 'HSCX RFP out of buffers', 'HSCX B EXIR 10' im Syslog?
<label id="trouble_outofbuffers">
<p>
Diese Fehler tauchen auf, wenn I4L seine Buffer nicht schnell genug
verarbeiten kann, was oft durch schlechte Soundkarten oder deren
Treiber verursacht wird, die die Interrupts zu lange deaktivieren! Es
kann auch durch alte Hardware ausgel&ouml;st werden (passierte dem
Autor der FAQ, der <tt/vbox/ auf einem alten 386-25 mit nur 4MB RAM
benutzen wollte). Du kannst das mit einer Erh&ouml;hung der Anzahl und
Gr&ouml;&szlig;e der Buffer umgehen. Suche in den Header-Dateien des
Sourcecodes nach Definitionen wie:
<code>
&num;define HSCX_RBUF_ORDER 1
&num;define HSCX_RBUF_BPPS 2
&num;define HSCX_RBUF_MAXPAGES 3
</code>
Die ersten beiden Zeilen ver&auml;ndern die Gr&ouml;&szlig;e, die
dritte Zeile ver&auml;ndert die maximale Anzahl der Buffer.
<sect1> trouble_noresetinit: Meine Karte wird nach einem Warmstart nicht richtig initialisiert.
<label id="trouble_noresetinit">
<p>
Nach einem Anhalten des Systems mit dem Befehl <tt/reboot/ oder
<tt/Ctrl-Alt-Del/ solltest Du den Reset-Knopf dr&uuml;cken (=
Kaltstart). Manchmal braucht die Karte ein Hardware-Signal um richtig
initialisiert zu werden.
<sect1> trouble_noisdnctrl: Beim Versuch, isdnctrl zu nutzen, bekomme ich die Meldung: "/dev/isdnctrl: no such file or directory"?
<label id="trouble_noisdnctrl">
<p>
Pr&uuml;fe zuerst, ob ein device /dev/isdnctrl0 existiert. Wenn ja,
erstelle einen sybolischen Link mit dem Befehl:
<code>
ln -s /dev/isdnctrl0 /dev/isdnctrl
</code>
Wenn das Device nicht existiert musst Du das Skript
<tt>scripts/makedev.sh</tt> laufen lassen. Es ist in den isdn4k-utils
enthalten.
<sect1> trouble_noisdnctrl2: Beim Versuch, isdnctrl zu benutzen, bekomme ich die Meldung: "/dev/isdnctrl: No such device"?
<label id="trouble_noisdnctrl2">
<p>
Im Gegensatz zu der Meldung "/dev/isdnctrl: No such file or directory"
besagt die Meldung "/dev/isdnctrl: No such device", da&szlig; das
Device /dev/isdnctrl zwar existiert aber kein ISDN-Treiber gefunden
wird.
L&ouml;sung: Lade die ISDN-Module (pr&uuml;fe dann mit "cat
/proc/modules" ob sie geladen wurden) oder binde die ISDN-Treiber fest
in den Kernel ein.
<sect1> trouble_xosview: xosview zeigt nach der Installation von I4L keine Netzwerk-Aktivit&auml;t mehr an.
<label id="trouble_xosview">
<p>
Peter Hettkamp <tt><htmlurl
url="mailto:Peter.Hettkamp@kassel.netsurf.de"
name="Peter.Hettkamp@kassel.netsurf.de"></tt> schrieb:
<quote>
xosview reagiert, zumindest bei mir in der Version 1.4, auf das IP
Accounting im Kernel. Also konfiguriere und, falls n&ouml;tig, baue
einen neuen Kernel und aktiviere es mit:
<code>
ipfwadm -A -a -S deine-ip-addresse-hier -D 0.0.0.0/0
ipfwadm -A -a -D deine-ip-addresse-hier -S 0.0.0.0/0
</code>
(Ich weis nicht wie das mit dynamischen IP-Addressen geht. Ich habe
eine feste Addresse.)
</quote>
<sect1> trouble_unknownhost: Wenn ich z.B. von einer W95-Box eine Seite in Netscape aufrufe, bekomme ich nur die Antwort 'unknown host'.
<label id="trouble_unknownhost">
<p>
Was ist auf der 'Win95-Box' als Nameserver eingetragen? Solange im LAN
kein eigener Nameserver betrieben wird, muss nat&uuml;rlich auf allen
Computern des LAN der Nameserver des Providers eingetragen werden.
<sect1> trouble_noroute: Die Addressen werden jetzt gefunden, doch nun bekomme ich die Meldung 'no route to host'.
<label id="trouble_noroute">
<p>
Pr&uuml;fe nach:
<itemize>
<item>Ist der Linux-Computer als Gateway eingetragen? (Einige
"Betriebssysteme" muss man neu starten bevor die &Auml;nderungen am
Netzwerk wirksam werden)
<item>Hat der Router eine defaultroute vom eingerichteten Interface
zum Provider (z.B. ippp0 mit syncPPP oder sl0 f&uuml;r diald (auch
wenn die tats&auml;chliche Verbindung &uuml;ber ppp0 geht benutzt
diald ein slip Interface als 'T&uuml;r&ouml;ffner'))?
<item>Schreibt der Provider den Gebrauch von Proxies vor? Dann
m&uuml;ssen die Addressen der Proxies bei den entsprechenden Clients
im LAN eingetragen werden.
<item>Vielleicht wurde die Route beim Einsatz von syncppp entfernt?
Schau Dir die Fragen <ref id="syncppp_noroute" name="syncppp_noroute">
und <ref id="syncppp_nodefaultroute" name="syncppp_nodefaultroute">
an.
</itemize>
<sect1> trouble_nolocalnet: Nach dem Booten ist mein lokales Netzwerk nicht mehr erreichbar. Ich benutze das Netzwerk-Interface ippp0 mit ifconfig 0.0.0.0; die defaultroute zeigt auf ippp0.
<label id="trouble_nolocalnet">
<p>
Wolfgang Barth schrieb am 5. Januar 1997:
<quote>
Ich habe festgestellt, dass das lokale Netzwerk nach der ersten
Verbindung &uuml;ber ippp0 wieder erreichbar ist. Dann wird die
Addresse 0.0.0.0 nicht mehr im ifconfig f&uuml;r ippp0 angezeigt
sondern vielmehr die Addresse, die aus dem Pool des PPP-Partners
zugewiesen wird. Dies wurde bereits in de.comp.os.linux.networking
behandelt, zusammen mit dieser L&ouml;sung: Setze einfach ippp0 auf
eine willk&uuml;rliche IP aus dem Pool. Dann wird das lokale Netzwerk
nach dem Booten auch mit der defaultroute Probleme haben und die IP in
ifconfig wird auf jeden Fall &uuml;berschrieben.
</quote>
<sect1> trouble_unauthorizedcodechange: Beim Start von HiSax bekomme ich die Fehlermeldung 'Approval certification failed, unauthorized source code changes'?
<label id="trouble_unauthorizedcodechange">
<p>
Da die Zulassung des HiSax-Treibers nur f&uuml;r den
unver&auml;nderten Quellcode gilt ist dieser durch eine Pr&uuml;fsumme
gesch&uuml;tzt. Wenn Du die Fehlermeldung bekommst, hast Du entweder
selbst den Code ge&auml;ndert oder der Autor hat nach einer
&Auml;nderung die Pr&uuml;fsumme nicht aktualisiert
(m&ouml;glicherweise wurden die Zulassungstests mit dem
ge&auml;nderten Code noch nicht durchgef&uuml;hrt).
<!-- Config MSN
-->
<sect> msn: Konfiguration/MSNs
<label id="msn">
<sect1> msn_my1: Wie lautet meine MSN? Was, wenn ich keine habe?
<label id="msn_my1">
<p>
Deine Telefongesellschaft nennt Dir Deine MSN. Es ist Deine
Telefonnummer. Denke daran, da&szlig; Du in I4L mindestens eine MSN
eintragen <bf/musst/. Wenn Du keine hast, kannst Du '0' benutzen. '0'
wird angenommen wenn Deine Telefongesellschaft keine MSN
mitteilt. Lies den Abschnitt <ref id="countries" name="countries">
zusammen mit den folgenden Fragen, wie man MSN(s) einrichtet.
<sect1> msn_my2: Wie finde ich heraus, wie meine Telefonnummer zur anrufenden Stelle &uuml;bertragen wird?
<label id="msn_my2">
<p>
Die &uuml;bertragene MSN kann leicht durch einen Anruf bei Dir selbst
(z.B. mittels Telefon) festgestellt werden. In den Log-Dateien findest
Du einen Eintrag wie: 'isdn_tty: call from XXX - YYY ignored' (dazu
m&uuml;ssen nat&uuml;rlich die ISDN-Treiber schon im Kernel
konfiguriert und aktiv sein).
<sect1> msn_config: Wie stelle ich meine MSN ein?
<label id="msn_config">
<p>
Wenn Deine Telefonnummer 56789 ist, wird sie folgenderma&szlig;en
eingestellt:
<itemize>
<item>Modememulation: <tt>'AT&amp;E56789'</tt>
<item>Netzwerk Interface: <tt>'isdnctrl msn &lt;interface&gt;
56789'</tt>
<item>Bei Testanrufen an Dich selbst musst Du die Ortsvorwahl
hinzuf&uuml;gen (z.B. 01234):
<code>
isdnctrl addphone &lt;interface&gt; in 123456789 (ohne vorangestellte 0)
isdnctrl addphone &lt;interface&gt; out 0123456789 (mit vorangestellter 0)
</code>
</itemize>
Es gibt dabei m&ouml;glicherweise nationale Unterschiede (siehe
Abschnitt<ref id="countries" name="countries">).
<sect1> msn_max: Wieviele MSNs kann ich maximal mit einer ISDN-Karte nutzen?
<label id="msn_max">
<p>
Bei ausgehenden Rufen kann nur eine MSN benutzt werden. Nur bei
ankommenden Rufen k&ouml;nnen mehrere MSNs benutzt werden.
Bei ttyI* Devices kann man JEDE vorhandene MSN benutzen, indem man ein
"*" als Platzhalter verwendet:
<code>
at&amp;l*
</code>
Bei einer Point-to-Point-Verbindung sollte man die L&auml;nge des
Nummernbereiches mit "?" (entsprechend der Anzahl der Ziffern)
definieren. Anderenfalls k&ouml;nnte Deine Nummer vorzeitig angenommen
werden, obwohl noch weitere Nummern gew&auml;hlt wurden. F&uuml;r 3
Ziffern bedeutet das:
<code>
at&amp;l???
</code>
Bei Netzwerk-Devices kannst Du auch ein "*" als Wildcard an das Ende
der empfangenden Nummer setzen (z.B.: <tt>'isdnctrl msn
&lt;interface&gt; 123*'</tt>).
Das kann jedoch bei ausgehenden Rufen Probleme bereiten. Zur
sauberen Behandlung dieses Problems solltest Du das Mapping des
isdnctrl benutzen (siehe Frage <ref id="dialout_manycards"
name="dialout_manycards">).
<sect1> msn_mindialin: Wie kann ich den Gebrauch von MSNs bei digitaler Einwahl minimieren?
<label id="msn_mindialin">
<p>
In I4L haben Netz-Interfaces Priorit&auml;t. Daher reicht Dir eine
MSN, wenn Du folgendes Setup benutzt:
<enum>
<item>Konfiguriere Netz-Interfaces (sync ppp, rawip) f&uuml;r alle
User, die sie benutzen wollen (ipppd oder rawip), mit ihrer
Einwahl-Telefonnummer (Vorbedingung ist, da&szlig; diese
&uuml;bermittelt wird).
<item>Konfiguriere ttyI* f&uuml;r alle anderen User (X.75, async ppp).
<item>Setze die Option 'secure on'.
</enum>
In I4L haben Netz-Interfaces Priorit&auml;t. 'secure on' stellt
sicher, da&szlig; nur entsprechend eingestellte User mit einem
Netz-Interface verbunden werden. User, die zwischen beiden
M&ouml;glichkeiten w&auml;hlen wollen, m&uuml;ssen andere MSNs zur
Anwahl benutzen.
<sect1> msn_onlyone: Wie kann ich eine MSN f&uuml;r alles benutzen?
<label id="msn_onlyone">
<p>
In Deutschland ist das kein schwieriges Problem mehr seit man 10 MSNs
kostenlos von der Deutschen Telekom (<url
url="http://www.telekom.de/index.html">) bekommen kann. Andere
Telefongesellschaften m&ouml;gen weniger MSNs kostenlos
anbieten. Generell bekommt man mindestens 3 MSNs. Jedoch mag eine
Minimierung des Gebrauchs von MSNs in anderen L&auml;ndern immer noch
interessant sein oder wenn Du sehr viele Nummern ben&ouml;tigst. Auf
einem normalen ISDN-Bus gibt es maximal 10 MSNs. Bei einem
gr&ouml;&szlig;eren Bedarf gibt es nur die - normalerweise teurere -
Alternative der Point-to-Point ISDN Verbindung.
Ankommende digitale Daten k&ouml;nnen leicht durch den Code f&uuml;r
die 'Dienstekennung' ('digital, data') von Anrufen durch Stimme
(Telefon) bzw. analoge Modems unterschieden werden.
Die Unterscheidung zwischen Netz-Interfaces (ipppd, rawip) und ttyI*
(X.75) behandelt die vorhergehende Frage.
Um Telefon und analoges Modem parallel zu betreiben nutzt man mgetty
f&uuml;r das analoge Modem. Mgetty kann analoge Daten, Faxe und sogar
Stimmen als Anrufbeantworter empfangen, wenn das Modem dies
unterst&uuml;tzt. Stelle mgetty auf 10 Klingelsignale ein. Wenn Du den
Telefonh&ouml;rer abnimmst und ein Faxger&auml;t oder Modem
h&ouml;rst, sendest Du ein USR1 Signal (<tt>kill -USR1
&lt;mgetty-pid&gt;</tt>) an mgetty. Wenn Dein Telefonanschlu&szlig;
richtig verdrahtet ist, wird das Modem die Verbindung &uuml;bernehmen
und das Telefon deaktivieren. Bei einem ISDN PBX kannst Du einen
Fax/Modem-Anruf an einen anderen analogen Port weiterleiten.
Kann Dein analoges Modem keine Stimmanrufe verarbeiten, so musst Du
Dich entscheiden, da hereinkommende Stimmanrufe nicht von analogen
Faxen oder Datenverbindungen unterschieden werden
k&ouml;nnen. Entweder nimmst Du per VBOX Deine Stimmanrufe als
Anrufbeantworter auf oder Du vergisst Stimmanrufe ganz und richtest
Dein Modem nur zum Faxempfang und/oder analogen Datenverkehr ein.
<sect1> msn_buendel: Kann ich mehrere NTBAs, alle mit der gleichen MSN, benutzen?
<label id="msn_buendel">
<p>
Ja, Du brauchst dazu jedoch die Hilfe Deiner Telefongesellschaft. Sie
kann mehrere BRIs mit gleicher MSN im Point-to-point-Modus
einrichten. In Deutschland nennt man das einen
"B&uuml;ndelanschlu&szlig;".
Beachte, da&szlig; in diesem Fall die MSN vielleicht nicht an Dich
&uuml;bertragen wird. Benutze dann die vorgegebene MSN 0.
<sect> lan: ISDN4LINUX im LAN
<label id="lan">
<sect1> lan_config: Wie kann ich Linux so einstellen, da&szlig; andere Computer in meinem LAN das Internet &uuml;ber meinen Linux Computer erreichen k&ouml;nnen?
<label id="lan_config">
<p>
Dazu gibt es verschiedene M&ouml;glichkeiten:
<enum>
<item>Dein LAN ist ein offizielles Klasse-C-Netz mit im Internet
g&uuml;ltigen IP-Nummern. Das ist am einfachsten einzustellen. Du
gibst jeder Netzwerkkarte in Deinem Netz eine dieser Addressen und
setzt auf dem Linux Rechner eine defaultroute auf die ISDN-Karte, die
zu Deinem Provider f&uuml;hrt. Die anderen Rechner im LAN erhalten die
Adresse der Netzkarte des Linux Rechners als Gateway bzw defaultroute.
<item>Du m&ouml;chtest von Deinem LAN nur auf HTTP im Internet
zugreifen. In diesem Fall kannst Du beliebige IP-Addressen f&uuml;r
Dein LAN einrichten; die einzige offizielle IP ist die Deiner
ISDN-Karte. Dann installierst Du einen Proxyserver auf Deinem
Linux-Router und tr&auml;gst ihn in allen Browsern ein. Hier brauchst
Du keine defaultroute einzurichten.
<item>Du m&ouml;chtest Dich von Deinem LAN nur in Deinen Linux-Router
einloggen und VON DORT aus im Internet arbeiten. Das ist sogar noch
einfacher. Du brauchst noch nicht einmal einen Proxyserver.
<item>Benutze ip masquerading. Es ist am bequemsten im Gebrauch aber
schwieriger einzurichten. Der Linux Computer agiert als Gateway. Der
Trick dabei ist, da&szlig; er die IP-Addressen des LANs verbirgt und nur
seine eigene Internetaddresse als Antwort-Addresse angibt. Wenn
Antworten eintreffen werden sie an den richtigen Computer im LAN
weitergeleitet. Du kannst masquerading auch mit dynamischen IP-Addressen
benutzen. Wenn Du die ISDN-Verbindung vom Linux Computer zu Deinem
Internetprovider nicht manuell starten willst solltest Du dial on demand
einrichten (siehe Abschnitt <ref id="dod" name="dod">).
</enum>
<sect1> lan_modemserver: Wie erm&ouml;gliche ich den Usern in meinem LAN, zum W&auml;hlen die ISDN-Karte(n) in meinem Linux-PC zu benutzen (wie bei einem Modem-Server)?
<label id="lan_modemserver">
<p>
Auf dem Linux-PC benutzt Du modemd, ein sehr kurzes Perl-Script (siehe
auch Linux-Modem-Sharing-MiniHowto auf <tt><url
url="http://www.linuxdoc.org/HOWTO/mini/Linux-Modem-Sharing.html"></tt>):
<code>
&num;!/usr/bin/perl
select((select(STDOUT), &dollar;| = 1)(&dollar;[]);
select((select(STDIN), &dollar;| = 1)(&dollar;[]);
exec 'cu','-E','''', '-l', '&dollar;ARGV[0]';
die '&dollar;0: Cannot exec cu: &dollar;!\n';
</code>
Das muss vom inetd gestartet werden, daher muss dies in
<tt>/etc/services</tt> eingetragen werden:
<code>
modem 20006/tcp modemd &num; Modem service via TCP
isdn 20007/tcp modemd &num; ISDN service via TCP
</code>
Und dies muss in <tt>/etc/inetd.conf</tt> eingetragen werden:
<code>
modemd stream tcp nowait root /usr/sbin/tcpd /usr/sbin/modemd ttyI5
</code>
Anstatt modemd kannst Du auch das Programm mserver einsetzen, das ein
paar zus&auml;tzliche Funktionen aufweist (z.B., auf IP-Adressen
basierende Rechte): <tt><url
url="ftp://ftp.innet.be/pub/staff/carl/"></tt>
Zus&auml;tzlich ben&ouml;tigst Du eine Software auf Deinen Computern
ohne ISDN-Karte, die einen seriellen Port emuliert, ihn aber per
telnet auf den Linux-ISDN-Computer umleitet. Einige Versionen von
telnet besitzen diese F&auml;higkeit (z.B. einige uucicos).
Wenn Du generell allen Anwendungen eine Art 'remote COM port' anbieten
willst, gibt es COMT f&uuml;r Windows (95) und 'telser.device'
f&uuml;r Amigas. Nachteil von COMT: es steht nur antiken
16Bit-Windows-Anwendungen zur Verf&uuml;gung und l&auml;uft nicht
einmal in der DOS-Box.
COMT kannst Du bei Simtel finden: <tt><url
url="http://educom.sce.fct.unl.pt/ftp/pub/shareware/win-utils/comt2.zip"></tt>
Eine weitere M&ouml;glichkeit bietet DialOut/IP, es ist jedoch recht
teuer (USD 70). Du findest das Programm auf: <tt><url
url="http://tacticalsoftware.com"></tt>
Alle, die nur ihre CrossPoint-Installation bewahren wollen, sollten
wissen, da&szlig; es nun auch Unterst&uuml;tzung f&uuml;r TCP-Modem
bietet, so da&szlig; CrossPoint ohne zus&auml;tzliche Software
l&auml;uft. Sieh Dich bei <tt><url url="http://www.openxp.de"></tt>
um.
<!-- Dialout
-->
<sect> dialout: Konfiguration des Hinausw&auml;hlens
<label id="dialout">
<sect1> dialout_config: Wie richte ich das Hinausw&auml;hlen richtig ein?
<label id="dialout_config">
<p>
Zuerst musst Du entscheiden wie Du hinausw&auml;hlen willst. Du wirst
Dich da nach Deinem Verbindungspartner richten m&uuml;ssen. Dies sind
die haupts&auml;chlichen M&ouml;glichkeiten:
<itemize>
<item> Sync PPP: Das erwarten die meisten Internet Service Provider von
Dir. Siehe Abschnitt <ref id="syncppp" name="syncppp">.
<item> Async PPP: Kann ebenfalls von Deinem Internet Service Provider
benutzt werden. Nimm es, wenn Sync PPP nicht funktioniert. Siehe
Abschnitt <ref id="asyncppp" name="asyncppp">.
<item> Raw IP: Am effizientesten f&uuml;r TCP/IP &uuml;ber ISDN. Es
bietet sehr schnelles Hinausw&auml;hlen, ist aber nicht sehr
verbreitet. Siehe Abschnitt <ref id="rawip" name="rawip">.
<item> X.75: Das brauchst Du zur Einwahl in eine ISDN-Mailbox. Siehe
Abschnitt <ref id="ttyI" name="ttyI">.
<item> Leased line (Standleitung): Zu diesem speziellen Fall siehe
Abschnitt <ref id="leased" name="leased">.
</itemize>
Im Abschnitt <ref id="dod" name="dod"> liest Du wie dial on demand
eingerichtet wird - und welche Gefahren es birgt.
Mehr &uuml;ber erweiterte Eigenheiten des Hinausw&auml;hlens findest
Du bei der Frage <ref id="dialout_advanced" name="dialout_advanced">.
Du solltest Dir auch den Abschnitt <ref id="remote" name="remote">
ansehen, wenn Du eine Verbindung mit einem speziellen entfernten
ISDN-Ger&auml;t aufbauen willst.
<sect1> dialout_dialmode: Wenn ein IP-Paket &uuml;ber die Verbindung geschickt werden soll (was normalerweise ein W&auml;hlen ausl&ouml;st), bekomme ich im Log nur die Meldung 'dial rejected: interface not in dialmode <tt/auto/' zu sehen?
<label id="dialout_dialmode">
<p>
Die neuen ISDN-Treiber in 2.0.36 sind auf den manuellen W&auml;hlmodus
eingestellt, nicht auf die automatische Anwahl. Das wurde gemacht, um
unerwartete (und unbemerkte) W&auml;hlvorg&auml;nge zu
verhindern. (Lies den umfangreichen Abschnitt &uuml;ber diese
W&auml;hl-vorg&auml;nge und ihre Gefahren: <ref id="dod" name="dod">).
Um autodial f&uuml;r ein bestimmtes Interface (z.B. ippp0)
einzurichten, nimmst Du den Befehl <code>isdnctrl dialmode ippp0
auto</code>
Die Bedeutung der Werte f&uuml;r dialmode ist:
<descrip>
<tag/off/ bewirkt, da&szlig; Du (oder das System) keine Verbindung
aufbauen kannst (weder eingehende noch ausgehende Verbindungen sind
m&ouml;glich). Benutze diese Option um sicherzustellen, da&szlig;
keine Verbindungen aufgebaut werden.
<tag/auto/ bewirkt, da&szlig; sich das Interface im automatischen
W&auml;hlmodus befindet und jedesmal, wenn ein Datenpaket des
Netzwerkes den Verbindungsweg des Interfaces benutzen will, eine
Verbindung aufbauen wird. Du solltest beachten, da&szlig; das
unerwartete W&auml;hlvorg&auml;nge ausl&ouml;sen und zu einer hohen
Telefonrechnung f&uuml;hren kann! Das kann durch einige demons oder
andere PCs, die auf das Interface zugreifen, ausgel&ouml;st
werden. Eingehende Anrufe sind ebenfalls m&ouml;glich.
<tag/manual/ (VOREINSTELLUNG) ist ein W&auml;hlmodus, der dazu
geschaffen wurde, die unerwarteten Verbindungsaufbauten zu
verhindern. In diesem Modus wird das Interface nie eine Verbindung von
selbst aufbauen. Du musst die Verbindung explizit mit:
<code>
isdnctrl dial ippp0
</code>
aufbauen. Zum Beenden der Verbindung schreibst Du:
<code>
isdnctrl hangup ippp0
</code>.
Beachte bitte, da&szlig; <tt/huptimeout/ die Verbindung trotzdem
automatisch beendet! Du musst dies mit:
<code>
isdnctrl huptimeout ippp0 0
</code>
abstellen, um sicherzustellen, da&szlig; die Verbindung nur durch
manuelles Auflegen beendet wird.
</descrip>
Wie Du einem normalen Benutzer das Hinausw&auml;hlen gestattest,
erf&auml;hrst Du bei der Frage <ref id="dialout_permission"
name="dialout_permission">.
<sect1> dialout_advanced: Welche speziellen Leistungsmerkmale des Hinausw&auml;hlens gibt es?
<label id="dialout_advanced">
<p>
Sieh Dir diese speziellen Leistungsmerkmale an:
<itemize>
<item> Spare Geld, indem Du kurz vor dem n&auml;chsten
Geb&uuml;hrenimpuls einh&auml;ngst: Siehe Abschnitt <ref
id="chargeint" name="chargeint">.
<item> Gleichzeitige Verbindungen auf mehr als einem Kanal: Siehe
Abschnitt <ref id="2channel" name="2channel">.
<item> Hinauswahl auf einem bestimmten Kanal:
see question <ref id="dialout_fixedchannel" name="dialout_fixedchannel">.
<item> R&uuml;ckruf: Siehe Abschnitt <ref id="callback"
name="callback">.
</itemize>
<sect1> dialout_permission: Wie gestatte ich einem normalen Nutzer, Verbindungen aufzubauen?
<label id="dialout_permission">
<p>
Der Gebrauch von ISDN h&auml;ngt ab von den Benutzerrechten an den
Devices <tt>/dev/ttyI*</tt> und <tt>/dev/cui*</tt>. Du hast mehrere
M&ouml;glichkeiten, um gezielt Nutzern ISDN Verbindungen zu erlauben.
<enum>
<item>Du kannst die Gruppe 'isdn' in <tt>/etc/group</tt> erstellen und
dann:
<code>
chgrp isdn /dev/ttyI* /dev/cui*
chmod o-rw /dev/ttyI* /dev/cui*
</code>
eingeben.
Es wird berichtet, da&szlig; Du ebenfalls bei den Programmen
<tt/ipppd/ und <tt/isdnctrl/ die Gruppe und die Benutzerrechte auf
"isdn" setzen musst. Dann haben alle Nutzer, die nicht in der Gruppe
"isdn" sind, keine Schreib- oder Leserechte f&uuml;r die ISDN
ttys. Diejenigen, die ISDN benutzen d&uuml;rfen, m&uuml;ssen explizit
in die Gruppe 'isdn' aufgenommen werden.
<item>Du kannst festlegen, da&szlig; nur root hinausw&auml;hlen darf,
jedoch Ausnahmen f&uuml;r andere Nutzer mit su1 schaffen (siehe man
su1). Editiere als root <tt>/etc/su1.priv</tt>. F&uuml;ge diese Zeilen
hinzu, wenn sie (oder &auml;hnliche) nicht schon vorhanden sind, und
erlaube damit den Nutzern XXXX und YYYY das W&auml;hlen und Auflegen:
<code>
# log all dialouts in syslog
syslog all
define PPPUSER XXXX YYYY
alias dial /sbin/isdnctrl dial ippp0
alias hangup /sbin/isdnctrl hangup ippp0
ask never
allow PPPUSER prefix dial
allow PPPUSER prefix hangup
</code>
Dann erstelle zwei Links f&uuml;r dial und hangup:
<code>
ln -s /usr/bin/su1 /usr/local/bin/dial
ln -s /usr/bin/su1 /usr/local/bin/hangup
</code>
Nun k&ouml;nnen die Nutzer XXXX und YYYY mit der Eingabe von <tt/dial/
hinausw&auml;hlen und mit <tt/hangup/ auflegen.
<item>Wenn Du nur einen User f&uuml;r die ISDN-Aktionen benutzt,
kannst Du ihn zum Eigent&uuml;mer des ISDN-Interfaces machen.
</enum>
<sect1> dialout_manycards: Wie konfiguriere ich die Hinauswahl mit mehr als einer ISDN-Karte?
<label id="dialout_manycards">
<p>
Es gibt mehrere M&ouml;glichkeiten, die Hinauswahl einzurichten.
<itemize>
<item>Hinauswahl auf irgendeiner Karte (Voreinstellung: alle
verf&uuml;gbaren Karten bilden einen Pool, zur Hinauswahl wird eine
MSN benutzt): Konfiguriere Deine Karten einfach in der Reihenfolge,
die zum W&auml;hlen benutzt werden soll. Zuerst werden alle
Kan&auml;le der ersten Karte benutzt, dann alle Kan&auml;le der
zweiten Karte, usw. Beachte bitte, da&szlig; das Netz-Interface oder
das ttyI-Device versuchen wird, auf allen Karten die ihm zugeordnete
MSN zu benutzen, sogar auf den Karten, denen diese MSN nicht
zugewiesen wurde! In diesem Fall wird die Telefongesellschaft diese
ung&uuml;ltige MSN durch die korrekte MSN ersetzen. Mit dem Befehl
<tt/isdnctrl mapping/ stellst Du die korrekten MSNs ein (siehe Punkt
"Hinauswahl mit einer bestimmten Karte").
<item>Hinauswahl auf einem bestimmten Kanal: Zur Angabe, welcher Kanal
benutzt werden soll, dient der Befehl <tt/isdnctrl bind/ (nicht
pppbind). Dieser Befehl sollte erst erfolgen, wenn die komplette
Konfiguration mittels isdnctrl durchgef&uuml;hrt wurde. Mit
<tt/isdnctrl list/ pr&uuml;fst Du die Anbindung.
<item> Hinauswahl mit einer verschiedenen MSN f&uuml;r jede Karte: Du
stellst dies ein mit dem Befehl <tt/isdnctrl mapping/. Definiere
einfach eine Zuordnung der Ziffern 0 bis 9 zu den MSN's, etwa so:
<code>
isdnctrl mapping &lt;carddriver1&gt; 111,222,333,,
isdnctrl mapping &lt;carddriver2&gt; 999,888,,777
</code>
Jetzt k&ouml;nntest Du bei der Konfiguration die Telefonnummer 0
verwenden, wenn Du eigentlich auf &lt;carddriver1&gt; die MSN 111 oder
auf &lt;carddriver2&gt; die MSN 999 meinst. (Weil aber 0 eine
besondere Bedeutung hat, versuche die Nummer 0 nicht zu benutzen.).
Konfiguriere zum Beispiel f&uuml;r die Telefonnummer die 1, wenn Du
tats&auml;chlich die MSN 222 auf &lt;carddriver1&gt; oder MSN 888 auf
&lt;carddriver2&gt; benutzen m&ouml;chtest. Konfiguriere f&uuml;r die
Telefonnummer die 2, wenn Du tats&auml;chlich die MSN 333 auf
&lt;carddriver1&gt; benutzen m&ouml;chtest (&lt;carddriver2&gt; wird
bei Benutzung die standardm&auml;ssige MSN verwenden.). Konfiguriere
f&uuml;r die Telefonnummer 3, wenn Du tats&auml;chlich die MSN 777 auf
&lt;carddriver2&gt; benutzen m&ouml;chtest &lt;carddriver1&gt; wird
bei Benutzung die standardm&auml;ssige MSN verwenden.).
<item>Hinauswahl mit einer bestimmten Karte: Nach Installation eines
Patches gegen Kernel 2.2.12, den Karsten Keil auf der Mailingliste zur
Verf&uuml;gung stellte, kannst Du mit den Funktionen des Befehls
<tt/isdnctrl mapping/ das W&auml;hlen mit einigen Karten verhindern.
<code>
isdnctrl mapping &lt;carddriver1&gt; 111,222,333,-,
isdnctrl mapping &lt;carddriver2&gt; 999,888,-,777
</code>
Das funktioniert wie in "Hinauswahl mit einer verschiedenen MSN
f&uuml;r jede Karte" beschrieben, das "-" bewirkt jedoch, da&szlig;
das W&auml;hlen nicht erlaubt ist. Das W&auml;hlen mit Telefonnummer 2
wird nun nur mit der MSN 333 mit &lt;carddriver1&gt;
durchgef&uuml;hrt, w&auml;hrend das W&auml;hlen mit der Nummer 3 nur
mit MSN 777 mit &lt;carddriver2&gt; geschieht.
</itemize>
<sect1> dialout_fixedchannel: Wie erreiche ich, da&szlig; HiSax immer auf einem bestimmten B-Kanal hinausw&auml;hlt?
<label id="dialout_fixedchannel">
<p>
HiSax besitzt daf&uuml;r eine undokumentierte Eigenschaft. Setze 'P1'
vor die zu w&auml;hlende Telefonnummer f&uuml;r den ersten und 'P2'
f&uuml;r den zweiten B-Kanal; ungef&auml;hr so:
<code>
isdnctrl addphone &lt;device&gt; out P1&lt;your_out_number&gt;
</code>
Bedenke, da&szlig; in diesem Fall ein Hinausw&auml;hlen
mi&szlig;lingt, wenn ein anderes Ger&auml;t (Telefon, Fax) bereits den
entsprechenden Kanal belegt.
<sect1> dialout_dynip: Wie finde ich bei dynamischer IP-Vergabe heraus, welche IP zur Hinauswahl benutzt wird?
<label id="dialout_dynip">
<p>
Erstelle ein Script mit Namen <tt>ip-up</tt>. Das wird (mit den
entsprechenden Parametern) bei jedem Verbindungsaufbau vom ipppd
aufgerufen. Die IP-Adresse steht dort als vierter Parameter
(<tt>$4</tt>).
<sect1> dialout_bind: Wegen einer DNS-Anfrage w&auml;hlt bind hinaus. Warum ben&ouml;tigt die Antwort bis zu einer Minute? Gibt es daf&uuml;r ein Workaround?
<label id="dialout_bind">
<p>
Du benutzt vermutlich den Name-Server im 'forward' Modus und Dein ISP
arbeitet mit dynamischen IPs. Die erste UDP-Anfrage geht verloren, da
sie die falsche IP-Adresse besitzt. Leider wartet bind eine volle
Minute bevor es die Anfrage wiederholt.
Als Workaround kannst Du 4 mal die gleiche Adresse in named.conf
eintragen und erreichst so, da&szlig; eine k&uuml;rzere
Wiederholungszeit (im 'forward' Modus wiederholt bind seine Anfragen
nach folgendem Zeitschema: 60 Sekunden geteilt durch die Anzahl der
Nameserver in der Sektion "forwarders" der named.conf).
<code>
forwarders { 10.0.0.40; 10.0.0.40; 10.0.0.40; 10.0.0.40; }
</code>
Bind wird dann die Anfrage alle 15 Sekunden wiederholen (in diesem
Fall an 10.0.0.40). Das gleiche Prinzip gilt f&uuml;r zwei oder mehr
Adressen.
Weitere M&ouml;glichkeiten sind die Programme <tt/ip_resend/ und
<tt/ip_resend_wakeup/ die Du bei <url
url="http://www.baty.hanse.de/ip_resend/"> findest.
<!-- Authenticate properly
-->
<sect> pap: Saubere Authentifikation (speziell mit PAP)
<label id="pap">
<sect1> pap_optionauth: Beim Hinausw&auml;hlen bekomme ich die Meldung 'pppd: peer authentication required but no authentication files accessible.' Was bedeutet das?
<label id="pap_optionauth">
<p>
Wahrscheinlich wurde irrt&uuml;mlich die Option 'auth' gesetzt. Dann
muss sich die <em>andere</em> Seite authentifizieren.
<sect1> pap_requestauth: Ich kann keine Verbindung aufbauen - sie wird von der anderen Seite abgelehnt. Im Logfile finde ich eine Meldung, &auml;hnlich wie: 'sent (0) (LCP ConfReq id=0x1 mru 1500 auth pap magic 0xcd12e9c4'
<label id="pap_requestauth">
<p>
Wie bei der letzten Frage wurde eine Option eingestellt, die verlangt,
da&szlig; die <em>andere</em> Seite sich authentifiziert. Diese
Optionen sollten vermieden werden. M&ouml;gliche Kandidaten sind:
"+pap" und "+chap".
<sect1> pap_rejectauth: Ich kann keine Verbindung aufbauen - sie wird von der Gegenseite abgewiesen. Im Logfile finde ich eine Meldung, &auml;hnlich wie: 'sent (0) (LCP ConfRej id=0x1 auth pap'
<label id="pap_rejectauth">
<p>
Dein Computer lehnt es ab, sich mit Usernamen (z.B. XXX) und Password
(z.B. YYY) zu identifizieren. Das funktioniert nur, wenn die
Autorisierungsoptionen 'user XXX' und 'remotename YYY' f&uuml;r ipppd
oder pppd richtig in einer korrekten (!) /etc/ppp/pap-secrets
eingetragen sind. Mit einem Password ZZZ sollte des so aussehen:
<code>
XXX YYY ZZZ *
</code>
Wenn in XXX, YYY oder ZZZ spezielle Zeichen enthalten sind, solltest
Du die W&ouml;rter in Anf&uuml;hrungszeichen setzen. Wenn das nicht
funktioniert, kannst Du Wildcards benutzen, etwa so:
<code>
* * ZZZ *
</code>
Dann hat <em>jeder</em> Benutzer das Password ZZZ. Wenn chap zur
Autorisierung ben&ouml;tigt wird, muss /etc/ppp/chap-secrets korrekt
eingestellt sein. Wichtig: das Format ist nicht das gleiche wie bei
pap-secrets!
Wichtig ist auf jeden Fall, zum Trennen von Username, Computer und
Passwort nur den Tabulator und nicht die Leertaste zu verwenden.
Lies auf jeden Fall die READMEs oder schau Dir <tt><url
url="http://www.lrz-muenchen.de/&tilde;ui161ab/www/isdn/"></tt>
an. Sieh Dir ebenfalls die n&auml;chste Frage <ref id="pap_passwd"
name="pap_passwd"> an.
<sect1> pap_checkpwd: Wie stelle ich fest, welches Password an die Gegenseite geschickt wird?
<label id="pap_checkpwd">
<p>
Nutze die Optionen <tt/debug/ und <tt/+pwlog/ f&uuml;r ipppd oder
pppd. Dann kannst Du Dein Password im Logfile sehen.
<sect1> pap_passwd: Ich habe Probleme mit der Authentifikation durch PAP oder CHAP. Sie schl&auml;gt fehl obwohl ich sicher bin, Password usw. korrekt eingetragen zu haben.
<label id="pap_passwd">
<p>
Stefan A. M&uuml;hlenweg <tt><htmlurl
url="mailto:Stefan.A.Muehlenweg@samhh.hanse.de"
name="Stefan.A.Muehlenweg@samhh.hanse.de"></tt> schrieb am 4. Okt
1996:
<quote>
Ich hatte genau das gleiche Problem / die gleiche Fehlermeldung. Der
Grund daf&uuml;r war, da&szlig; ich drei Eintr&auml;ge in chap-secrets
/ pap-secrets (f&uuml;r client, server, secret) aber keinen vierten
Eintrag (IP Addresse) hatte. ABER: hinter dem dritten Eintrag kamen
einige Leerzeichen. Nach dem Entfernen dieser Leerzeichen und/oder
TABs ist der (i)pppd jetzt sehr zufrieden mit meinen
Authentifizierungs-Dateien.
</quote>
Eine weitere Problemquelle kann das Password selbst sein. Wenn es das
Zeichen '&num;' enth&auml;lt, wird alles Nachfolgende als Kommentar
verstanden. Leerzeichen oder TABs k&ouml;nnen gleiche Probleme
verursachen. L&ouml;sung: Setze das Password in
Anf&uuml;hrungszeichen!
<!-- Config Sync PPP
-->
<sect> syncppp: Sync PPP
<label id="syncppp">
<sect1> syncppp_whichppp: pppd, ipppd, syncPPP, asyncPPP .. was ist das alles? Welchen soll ich benutzen?
<label id="syncppp_whichppp">
<p>
Siehe zu dieser Frage den Abschnitt in <em/async PPP/:
<ref id="asyncppp_whichppp" name="asyncppp_whichppp">.
<sect1> syncppp_compile: Wie kompiliere ich ISDN4LINUX mit syncPPP?
<label id="syncppp_compile">
<p>
Zum Kompilieren des Kernels mit dem in ISDN4LINUX enthaltenen syncPPP
musst Du bei der Konfiguration die entsprechenden Fragen mit 'yes'
beantworten. Vergiss nicht, da&szlig; das Modul slhc.o vor dem Modul
isdn.o geladen werden muss, wenn die VJ-Kompression nicht in den
Kernel eingebunden wurde, wenn Du z.B. kein PPP und kein CSLIP im
Kernel hast. Der Gebrauch von VJ-Kompression ist bei &auml;lteren
Kernels problematisch und funktioniert nicht verl&auml;&szlig;lich -
die Unterst&uuml;tzung daf&uuml;r sollte jedoch trotzdem im Kernel
vorhanden sein, da es sonst zu Nebenwirkungen kommen kann.
<sect1> syncppp_netinterface: Wie sollte ich mein Netzwerk-Interface benennen?
<label id="syncppp_netinterface">
<p>
Der Name des Netzwerk-Interfaces sollte <em>immer</em> mit 'ippp'
beginnen, <em>nicht</em> mit 'syncppp' oder 'isdn', da in diesem Fall
die Verst&auml;ndigung mit dem ipppd nicht ordentlich funktionieren
wird. Es sollte also <em>mindestens</em> ein 'ippp0' vorhanden sein
sonst wird der ipppd nicht starten. &Uuml;berpr&uuml;fe Deine
Interfaces mit dem Befehl <tt>ifconfig</tt>.
<sect1> syncppp_config: Wie richte ich ISDN4LINUX mit syncPPP ein?
<label id="syncppp_config">
<p>
Synchronous PPP ist einfach eine weitere encapsulation f&uuml;r
ISDN4LINUX. Diese encapsulation wird 'syncppp' genannt. Hier folgt ein
Beispiel zur Konfiguration des link level device ippp0:
<code>
/sbin/isdnctrl addif ippp0
/sbin/isdnctrl encap ippp0 syncppp
</code>
Beachte bitte, da&szlig; syncppp sehr sensibel in Bezug auf die
Benennung der Devices reagiert. Es funktionieren nur Devices deren
Bezeichnung mit 'ippp'beginnt. Zumindest ein Interface sollte den
Namen 'ippp0' haben (siehe Frage <ref id="syncppp_netinterface"
name="syncppp_netinterface">).
Alle in Gebrauch befindlichen ippp*-Devices m&uuml;ssen separat
konfiguriert werden. Jedes ippp*-Device sollte mit einer eigenen
IP-Addresse versehen werden (routing!). Mehrere ippp*-Devices
k&ouml;nnen einer einzelnen MSN zugeordnet werden. Dann k&ouml;nnen
mehrere Anrufer diese MSN gleichzeitig nutzen.
Zum Gebrauch dieser Devices ben&ouml;tigst Du das Programm <tt/ipppd/,
das Du konfigurieren musst. ipppd muss nach dem Installieren der
Module einmal gestartet werden und dann kontinuierlich laufen, um das
Hinaus- und Hineinw&auml;hlen zu erm&ouml;glichen. Es kommuniziert mit
den ISDN4LINUX link level devices durch <tt>/dev/ippp0</tt> bis
<tt>/dev/ippp63</tt>. Ein einzelnes ipppd kann mit allen Devices
zugleich arbeiten. Wenn Du zwei PPP-Verbindungen zugleich brauchst,
musst Du ipppd an zwei Devices binden, usw. Dadurch stellt <tt/ipppd/
das Netzwerk-Device <tt>ippp0</tt> zur Verf&uuml;gung, das mit
<tt>ifconfig</tt> &uuml;berpr&uuml;ft werden kann (obwohl es den
gleichen Namen tr&auml;gt, darf das Netzwerk-Device <tt/ippp0/ nicht
mit <tt>/dev/ippp0</tt> verwechselt werden, das zur Kommunikation
zwischen ipppd und dem link level verwendet wird).
ipppd hat eine weitere Option: 'useifip' benutzt die IP-Addresse des
verbundenen Netzwerk-Interfaces (wenn diese nicht 0.0.0.0
lautet. Sogar dann versucht ipppd, die Point-to-Point-Addresse als
remote IP zu benutzen). Zu Anfang solltest Du alle
Kompressionsoptionen deaktivieren (lzs/stac, bsd, van jacobson),
sp&auml;ter kannst Du versuchen, sie zu aktivieren (siehe Frage <ref
id="syncppp_compression" name="syncppp_compression">).
Es ist sehr wichtig, die Authentifikations-Informationen sauber
einzustellen. Unsaubere Authentifikation ist das vermutlich meist
beschriebene Problem in der Mailingliste. Arbeite bitte erst selbst
den Abschnitt <ref id="pap" name="pap"> komplett durch, bevor Du
andere um Hilfe bittest.
In dem Paket isdn4kernel-util findest Du ein Konfigurationsbeispiel in
der Datei <tt>etc/rc.isdn.syncppp</tt>.
Mit mehreren ipppd-Instanzen k&ouml;nnen verschiedene Konfigurationen
erstellt werden. Dazu dient der Befehl <tt>'isdnctrl pppbind'
</tt>. Normalerweise sollte der gesamte Verkehr &uuml;ber einen ipppd
laufen. Die Einrichtung von mehreren ipppds ist wirklich nur
empfehlenswert, wenn mehrere verschiedene Kofigurationen ben&ouml;tigt
werden.
<sect1> syncppp_busy: Wie stelle ich fest, da&szlig; ein Verbindungsaufbau erfolglos war (besetzt)?
<label id="syncppp_busy">
<p>
Wenn Du die Option <tt/defaultroute/ angegeben hast, wartest Du ein
paar Sekunden und kannst dann pr&uuml;fen, ob die default route
existiert. Eine weitere M&ouml;glichkeit besteht durch die Option
<tt>useifip</tt>. Du findest dann im syslog Eintr&auml;ge wie
<tt>"Local IP: x.y.z.a"</tt> und/oder <tt>"Remote IP:
x.y.z.a"</tt>. In beiden F&auml;llen besteht eine Verbindung.
<sect1> syncppp_logindelay: Wie kann ich das Login beschleunigen?
<label id="syncppp_logindelay">
<p>
Lass Dir eine Login-Prozedur im 'Debug-Log' protokollieren und suche
danach, welche Optionen der andere Computer ablehnt. Danach
konfigurierst Du ipppd ohne diese nicht ben&ouml;tigten Optionen. Ein
Seiteneffekt ist, da&szlig; solche unben&ouml;tigten Optionen die
Redundanz vergr&ouml;&szlig;ern (wenn der andere Computer z.B. Fehler
hat und die Optionen nicht korrekt ablehnt). Wie Du ein Logfile
erstellst siehst Du in <ref id="syncppp_log" name="syncppp_log">.
<sect1> syncppp_2configs: Ich m&ouml;chte Verbindungen mit entfernten Maschinen aufbauen, die unterschiedliche Konfigurationen ben&ouml;tigen. Die einzige Art dazu, die ich fand, besteht darin, den ipppd zu beenden und einen neuen mit anderer Konfiguration f&uuml;r die Verbindung mit der zweiten Maschine zu starten.
<label id="syncppp_2configs">
<p>
Du musst ein Netzwerk-Interface explizit an ein ippp Device binden,
mit dem Du einen f&uuml;r dieses Interface individuell eingestellten
ipppd verbinden kannst. Mit dem (leider schlecht dokumentierten)
Befehl
<code>
isdnctrl pppbind &lt;interface&gt; &lt;Number&gt;
</code>
kannst Du das Interface interface an das Device Number binden. Du
l&ouml;st diese Bindung wieder mit 'pppunbind'.
<sect1> syncppp_pppbind: Wie funktioniert der (wenig dokumentierte) Befehl "pppbind" in isdnctrl?
<label id="syncppp_pppbind">
<p>
Zuerst musst Du wissen, wie ipppd seine Daten bekommt. Alle Daten, die
&uuml;ber die ISDN-Leitung hereinkommen, werden von den
Netzwerk-Devices empfangen, die mit isdnctrl eingestellt werden. Dann
werden die Daten an eines der Devices /dev/ippp* &uuml;bergeben - an
eines, an dem der Systemdienst ipppd auf Daten wartet.
Was die Netzwerk-Interfaces betrifft, so k&ouml;nnen alle ipppds die
gerade eingegangenen Daten behandeln. Daher ist es normalerweise
unm&ouml;glich, vorherzusagen, welcher ipppd Daten von welchem
Netzwerk-Interface empfangen wird.
In der Praxis installierst Du normalerweise mehrere ipppds mit
unterschiedlichen Einstellungen. Jeder davon sollte Daten
<em>ausschlie&szlig;lich</em> von einem bestimmten Netzwerk-Interface
empfangen, das ebenfalls speziell eingestellt wurde. Der Befehl
"pppdbind" erf&uuml;llt genau diesen Zweck. Mit:
<code>
isdnctrl pppbind &lt;interface&gt; &lt;Number&gt;
</code>
wird das Interface &lt;interface&gt; an das Device
/dev/ippp&lt;number&gt; gebunden.
Beispiel: Die folgende Konfiguration bindet das Interface 'ippp5'
an /dev/ippp2:
<code>
isdnctrl pppbind ippp5 2
</code>
Dementsprechend l&ouml;st der Befehl 'pppunbind' diese Bindung wieder
auf.
<sect1> syncppp_dynip: Ich m&ouml;chte dynamisch zugeteilte IP-Addressen nutzen. Wie muss ich das Netzerk-Device konfigurieren?
<label id="syncppp_dynip">
<p>
Zumindest musst Du eine route angeben, die ein Datenpaket an das ippp
Netzwerk-Interface &uuml;bergibt, um ein Hinausw&auml;hlen
auszul&ouml;sen. Eine defaultroute auf das Interface ippp sollte
funktionieren. Nun musst Du Deinem Interface eine Dummy-Addresse
zuteilen. Wenn Du aus irgendwelchen Gr&uuml;nden die defaultroute
nicht auf das Interface ippp setzen kannst, nimmst Du irgendeine
Addresse aus dem Subnet, aus dem Du Deine dynamische IP-Nummer
erwartest und setzt eine 'network route' f&uuml;r dieses Subnet auf
das Interface ippp. Rufe ipppd mit der Option 'ipcp-accept-local' auf
um das &Uuml;berschreiben der Dummy-Addresse zu erm&ouml;glichen. Du
musst wissen, wie ipppd die Addressen bekommt, die er einstellen
muss. Wenn Du keine Option aktivierst, versucht ipppd, die Addresse
des localhost zu &uuml;bertragen! Mit der Option 'noipdefault'
verlangt er eine Addresse von der entfernten Maschine. Mit 'useifip'
bekommt er die Addressen vom Netz-Interface. Du kannst die Addressen
auch in der Optionszeile mit der Option 'a.b.c.d:e.f.g.h' setzen.
Hinweis: die IP-Addresse der entfernten Maschine muss lokal gesetzt
werden oder die entfernte Maschine muss sie in einem IPCP Request
senden. Wenn Deine Seite die IP-Addresse nach der Verhandlung nicht
kennt, wird sie die Verbindung abbrechen! Du musst das
&Uuml;berschreiben der Addressen mit den Optionen
"ipcp-accept-local/remote" erlauben wenn Du Deine eigene oder die
entfernte Addresse ausdr&uuml;cklich gesetzt hast. Versuche als
Beispiel diese Optionen:
<code>
/sbin/ipppd :&dollar;REMOTE noipdefault /dev/ippp0
</code>
wobei REMOTE die Addresse der entfernten Maschine ist (der Maschine,
von der Du Deine Addresse bekommst).
<sect1> syncppp_msgetdns: Mit welcher Einstellung f&uuml;r ipppd erreiche ich, da&szlig; die Adresse des Nameservers bei der Einwahl geholt oder angezeigt wird?
<label id="syncppp_msgetdns">
<p>
Mit der Option <tt/ms-get-dns/ wird die Adresse des Nameservers geholt
wenn Du Deinen Internet Provider anw&auml;hlst. Mit <tt/ms-dns/ zeigst
Du die Adresse des Nameservers wenn sich jemand bei Dir einw&auml;hlt.
<sect1> syncppp_ipx: Wie kann ich IPX &uuml;ber den ipppd betreiben?
<label id="syncppp_ipx">
<p>
&Uuml;bergib dem ipppd die Option <tt/+ipx-protocol/.
<sect1> syncppp_faster: Wie kann ich meine Datentransferraten per PPP verbessern?
<label id="syncppp_faster">
<p>
Du kannst mehr Kan&auml;le mittels MPPP einrichten (siehe Abschnitt
MPPP). Eine weitere M&ouml;glichkeit ist die Nutzung von Kompression,
siehe Frage <ref id="syncppp_compression" name="syncppp_compression">.
<sect1> syncppp_compression: Welche Kompressionsarten kann ich mit ipppd verwenden?
<label id="syncppp_compression">
<p>
Mit dem ipppd k&ouml;nnen verschiedene Kompressionsverfahren benutzt
werden. Bei Fehlern oder Zweifeln sollte man sie jedoch deaktivieren.
<itemize>
<item><em>Van Jacobson compression</em> (header compression)
Sollte mit aktuellen Kerneln (neuer als 2.2.14) problemlos
laufen. Dazu muss VJ in den Kernel kompiliert werden. Um Probleme mit
dem automatischen Laden des VJ-Moduls zu vermeiden sollte man SLIP und
CSLIP ebenfalls in den Kernel kompilieren. VJ wird mit den Optionen
<tt>-vj -vjccomp</tt> deaktiviert.
<item><em>BSD compression</em>:
Wenn Dein Netzpartner das auch unterst&uuml;tzt l&auml;uft es gut. Da
sie von VJ unabh&auml;ngig ist kann man auch beide zusammen benutzen.
<item><em>LZS compression</em> (manchmal auch <em>Stac
compression</em> genannt). Arbeitet auch ganz gut. Es ist jedoch etwas
manuelle Arbeit notwendig, um den Code in den ipppd einzuf&uuml;gen
(siehe Paket isdn4k-util).
</itemize>
<!-- Trouble ipppd
-->
<sect1> syncppp_strategy: Ich kann keine Verbindung bekommen. Wie finde ich das Problem?
<label id="syncppp_strategy">
<p>
Die Meldungen des ipppd sind sehr hilfreich... (siehe n&auml;chste
Frage: <ref id="syncppp_log" name="syncppp_log">)
<itemize>
<item>Schau Dir die Fehlermeldungen an und beachte die folgenden
Fragen...
<item>Schau, ob Du ein paar Meldungen mit dem Text 'LCP-conf-req
SENT' (weniger als zehn) und dann ein 'Term-Req' findest.
<item>&Uuml;berpr&uuml;fe, ob die ISDN-Karte richtig konfiguriert
wurde, wenn der Computer scheinbar nicht w&auml;hlt (IRQ, IO,
Protokoll falsch?)
<item>Erscheinen wenigstens ein paar 'RECV' Meldungen: gut! Die Karte
w&auml;hlt und der empfangende Computer versucht zu
antworten. Vielleicht funktioniert die Authentifizierung per pap/chap
nicht (siehe Frage <ref id="pap" name="pap">). Pr&uuml;fe die
Einstellungen des ipppd!
<item>Eine Meldung sagt, da&szlig; der ipppd aus irgendeinem Grund
beendet wurde: nicht so gut! Schau in <tt>/var/log/messages</tt>,
<tt>/var/log/debug</tt> und <tt>/var/adm/daemon</tt> (wenn vorhanden)
nach. Es k&ouml;nnte ein Fehler im ipppd sein.
<item>Die Fehlermeldung <tt>cause E0010</tt> ist <bf/KEIN/ Fehler! Es
ist nur die informative Meldung, da&szlig; die Verbindung beendet
wurde.
</itemize>
<sect1> syncppp_log: Wie bekomme ich ein Log des ipppd?
<label id="syncppp_log">
<p>
Wenn die Option "debug" f&uuml;r den ipppd gesetzt wurde, erscheinen
die Meldungen normalerweise in <tt>/var/log/messages</tt>,
<tt>/var/log/debug</tt> oder <tt>/var/adm/daemon</tt> (abh&auml;ngig
von Deiner Distribution).
Zur Fehlersuche kannst Du das PPP-Log in eine gesonderte Datei
umleiten. Editiere dazu die Datei <tt>/etc/syslog.conf</tt> und
f&uuml;ge die folgende Zeile hinzu (Achtung: gebrauche KEINE
Leerzeichen sondern TABs - Du findest weitere Details mit <tt>man 5
syslog.conf</tt>):
<code>
daemon.* /var/log/ppp-log
</code>
Nun werden alle Informationen des Dienstes PPP in die Datei
/var/log/ppp-log geschrieben. Emil Stephan <tt><htmlurl
url="mailto:ste@esqhen.su.eunet.de"
name="ste@esqhen.su.eunet.de"></tt> schrieb dazu:
<quote>
Entferne das Kommentar-Zeichen vor dieser Zeile in /etc/syslog.conf:
<code>
&num;*.=debug /tmp/debug
</code>
Nach der &Auml;nderung dieser Datei kannst Du den syslogd mit 'kill -1
pid of syslogd' neu starten. Die Meldungen in /tmp/debug k&ouml;nnen
zur Optimierung der PPP-Optionen genutzt werden.
</quote>
<sect1> syncppp_nopppsupport: Beim Start des ipppd bekomme ich die Fehlermeldung 'this systems lacks ppp support' oder 'isdn driver is out of date. maybe ippp0 has no syncppp0 encapsulation'.
<label id="syncppp_nopppsupport">
<p>
Pr&uuml;fe, ob das Device 'ippp0' existiert (z.B. mit dem Programm
"ifconfig"). Hinweise zur Benennung von Net-Interfaces bekommst Du bei
Frage <ref id="syncppp_netinterface" name="syncppp_netinterface">.
Der ipppd <em>braucht</em> dieses Device mit exakt <em>diesem</em>
Namen und <em>syncppp</em>. Wenn es nicht existiert, muss es definiert
werden:
<code>
isdnctrl addif ippp0
isdnctrl encap ippp0 syncppp
</code>
(weitere Informationen in der Dokumentation zu I4L und bei der Frage
<ref id="syncppp_config" name="syncppp_config">)
Vielleicht hast Du den ipppd mit den Quellen eines Kernels, den Du
nicht benutzt, kompiliert...
<sect1> syncppp_nousabledevice: Wenn ich ipppd starten will, bekomme ich die Meldung 'Can't find usable ippp device'
<label id="syncppp_nousabledevice">
<p>
Diese Meldung taucht dann auf, wenn das Verbindungs-Interface
hinausw&auml;hlen soll, ipppd aber noch nicht l&auml;uft oder nicht
verf&uuml;gbar ist.
<sect1> syncppp_starterror: Beim Start von ipppd bekomme ich nur Fehlermeldungen vom I4L-Treiber.
<label id="syncppp_starterror">
<p>
Wenn ipppd gestartet wird, ruft er Funktionen auf, die den Transport
eines Netzwerkpaketes ausl&ouml;sen k&ouml;nnen
(z.B. gethostbyname()). Ohne ipppd (da zu dieser Zeit ipppd noch nicht
komplett gestartet ist) kann dieser Netzwerkzugriff nicht
durchgef&uuml;hrt werden. Versuche, die gesuchten Host-Namen in die
lokale /etc/hosts zu schreiben oder sonst irgendwie zu definieren,
soda&szlig; sie ohne Zugriff auf das ISDN-/ippp-Interface
aufgel&ouml;st werden k&ouml;nnen.
<sect1> syncppp_framesdelayed: Ich bekomme die Meldung <tt>IP frames delayed</tt> - aber keine Verbindung.
<label id="syncppp_framesdelayed">
<p>
Hast Du tats&auml;chlich hinausgew&auml;hlt? Sieh Dir die Frage <ref
id="dialout_dialmode" name="dialout_dialmode"> und Deine Konfiguration
der verschiedenen Dialmodi an.
<sect1> syncppp_noroute: Ich kann mit dem Befehl <tt>isdnctrl dial ippp0</tt> nicht hinausw&auml;hlen. Die Route zu ipppd scheint zu fehlen, obwohl ich sie <bf/wirklich/ gesetzt habe (<tt>network unreachable</tt>). Mit dem alten Kernel 2.0 funktionierte alles einwandfrei!
<label id="syncppp_noroute">
<p>
In den neueren Kernel muss der Befehl <tt>route</tt> als letztes
Kommando vor dem W&auml;hlbefehl stehen. Anderenfalls l&ouml;scht der
Kernel die Route.
<sect1> syncppp_nodefaultroute: Nachdem ipppd hinausgew&auml;hlt hat ist meine defaultroute verschwunden.
<label id="syncppp_nodefaultroute">
<p>
Das liegt am Kernel. Bei neueren Kernel (= 2.0.x) gibt es einige
&Auml;nderungen beim Routing. L&ouml;sung: installiere ein Script
/etc/ppp/ip-up, das in etwa so aussieht:
<code>
&num;!/bin/sh
/sbin/route add default ippp0
</code>
Beachte bitte, da&szlig; das bei Kernel 2.2.x NICHT funktioniert (das
Routing wurde wieder ge&auml;ndert). &Uuml;bergib statt dessen die
Option "defaultroute" an den ipppd.
Wenn Du Deine Verbindungen manuell herstellst, kannst Du so etwas wie
dieses Script benutzen:
<code>
/sbin/isdn
&num;! /bin/sh
case &dollar;1 in
on)
/sbin/isdnctrl dial ippp0 &num; aufbauen der Verbindung
sleep 5 &num; abwarten
/sbin/route add default ippp0 &num; Route setzen
;;
off)
/sbin/isdnctrl hangup ippp0 &num; Verbindung beenden
/sbin/route del default &num; L&ouml;schen der Route
;;
*)
echo -e '\a Usage: 'isdn on' or 'isdn off''
;;
esac
</code>
Beachte bitte, da&szlig; bei Kernel 2.2.x die Kommandos <tt>route add
default</tt> und <tt>route del default</tt> NICHT benutzt werden
d&uuml;rfen. &Uuml;bergib statt dessen die Option "defaultroute" an
den ipppd.
<sect1> syncppp_packettoolarge: Ich bekomme oft die Fehlermeldung <tt>hscx_empty_fifo: incoming packet too large</tt>
<label id="syncppp_packettoolarge">
<p>
Vermutlich ist eine der Kompressionsoptionen aktiviert (funktionieren
mit I4L nicht so gut). Mehr dazu in der n&auml;chsten Frage. Ein
weiterer m&ouml;glicher Grund k&ouml;nnte ein IRQ-Problem sein - siehe
Frage 'Warum sollte ich IRQ 12 und 15 f&uuml;r meine ISDN-Karte
vermeiden?'. Das Problem kann auch durch '&num;'-Zeichen in der Datei
pap-secrets verursacht werden. In diesem Fall musst Du den
Benutzernamen und/oder das Passwort mit Anf&uuml;hrungszeichen
einrahmen (je nachdem, was betroffen ist).
<sect1> syncppp_slow: Die Verbindung mit ipppd scheint zu stehen, bricht aber schlie&szlig;lich zusammen oder ist sehr langsam.
<label id="syncppp_slow">
<p>
Vermutlich ist eine der Kompressionsoptionen aktiviert (die I4L nicht
sauber behandeln kann). Verbreiteter Fehler: '-vj' muss
*zus&auml;tzlich* zu '-vjccomp' gesetzt werden, um die VJ-Kompression
v&ouml;llig abzuschalten - in den Beispielscripts von ipppd ist diese
Option schon nicht mehr enthalten. Auch andere Kompressionsmodi (bsd,
pccomp) k&ouml;nnen Probleme verursachen. Daher solltest Du alle
Kompressionsoptionen deaktivieren (siehe auch Frage <ref
id="syncppp_compression" name="syncppp_compression">). Auch die Option
"noccp" kann da helfen.
<sect1> syncppp_loadproblem: Ich habe nur dann Probleme mit ipppd, wenn die Verbindung sehr stark belastet wird. Dann bleibt alles stehen. Wodurch kann das hervorgerufen werden?
<label id="syncppp_loadproblem">
<p>
Sven Engelhardt <tt><htmlurl url="mailto:sven@sik.de"
name="sven@sik.de"></tt> schrieb am 12. Dezember 1996:
<quote>
Wir sind ein ISP in Dresden und benutzen Linux (neben anderen
Systemen) f&uuml;r unseren Zugang (mit I4L ebenso wie mit externen
Terminaladaptern). Wir haben dieses Problem haupts&auml;chlich mit
Kunden, die unter Windows 95 und NT die 'enthaltene' (Modem Netzwerk)
Software benutzen. Es ist dabei unerheblich, ob der Kunde sich mit
asynchronem oder synchronem PPP einw&auml;hlt. Es spielt auch keine
Rolle, welche Modememulation er auf seiner Seite benutzt. Was sie
gemeinsam haben ist, da&szlig; die Verbindung mit Microsoft's
Modemadapter und Microsoft's PPP hergestellt wird (obwohl mir ein
Kollege k&uuml;rzlich von einem &auml;hnlichen Problem mit einem
Macintosh-Kunden erz&auml;hlte). Da es bei PPP keinen Unterschied
macht, wer der Server und wer der Client ist, solltest Du Deinen ISP
fragen, welche Hardware er zur Einwahl benutzt (wir hatten keine
Probleme mit Linux-Kunden und Benutzern von Trumpet Winsock, daher
vermuten wir einen Fehler in MS-PPP). Die folgende Abhilfe
funktioniert normalerweise bei uns: (es ist keine Kur, aber es lindert
die Schmerzen...)
<itemize>
<item>Reduziere den Wert f&uuml;r Max MTU auf 576 oder sogar 296
<item>Reduziere das DefaultRcvWindow auf 2144
</itemize>
Bei Windows 95 sind das zwei Eintr&auml;ge in der Registry, unter
Linux kannst Du die Optionen 'mtu 576' und 'mru 576' f&uuml;r PPP
setzen. (Siehe auch: <tt><url
url="http://www.winfiles.com/connect/trouble.html"></tt>)
</quote>
Erik Corry <tt><htmlurl url="mailto:ec@sign-tronic.dk"
name="ec@sign-tronic.dk"></tt> f&uuml;gte am 16. Dezember 1996 hinzu:
<quote>
Bei mir half weder das Abschalten der PPP Kompressionsoption noch das
Setzen von mru/mtu auf 296. Was half, war der AT-Befehl:
<code>
AT&amp;B512
</code>
der die gesendeten Pakete auf 512 Bytes begrenzt.
</quote>
<sect1> syncppp_mtu: Mein ipppd funktioniert. Ich bekomme jedoch laufend die Meldung 'pppd(104): ioctl(SIOCSIFMTU): Invalid argument'.
<label id="syncppp_mtu">
<p>
Wenn der Wert mtu nicht festgesetzt ist, wird ein Defaultwert
angenommen - m&ouml;glicherweise '0', der nat&uuml;rlich nicht korrekt
sein kann. F&uuml;ge <tt>'mtu 1024'</tt> zu Deinen Optionen f&uuml;r
ipppd hinzu (1500 kann auch funktionieren).
<sect1> syncppp_1stpacket: Bei automatischer Hinauswahl mit dynamischer Zuteilung der IP-Addresse geht das erste IP-Paket verloren.
<label id="syncppp_1stpacket">
<p>
Es gibt ein paar Probleme mit der Hinauswahl in Verbindung mit syncPPP
und dynamischer Zuteilung der IP-Addresse. In diesem Fall &auml;ndert
sich Deine IP-Addresse w&auml;hrend Pakete auf die Versendung
warten. Alle Pakete, die vor dieser IP-Address&auml;nderung verschickt
werden, haben dann die falsche R&uuml;ckantwort-Addresse und werden
nie eine R&uuml;ckmeldung erhalten. Das kann viele vergebliche
W&auml;hlversuche verursachen (siehe <ref id="dod"
name="dod">). M&ouml;gliche L&ouml;sungen sind:
<itemize>
<item>Manuelle Hinauswahl mit 'isdnctrl dial ipppN'
<item>Benutze diald zur Kontrolle &uuml;ber den Zeitpunkt des
Verbindungsauf-/abbaus.
<item>Besorge Dir eine feste IP-Addresse
<item>Eine Abhilfe ist in den neuesten Kernels enthalten und kann so
aktiviert werden:
<code>
echo 7 > /proc/sys/net/ipv4/ip_dynaddr
</code>
(nimm 5 statt 7 um Warnungen in /var/log/messages zu vermeiden).
Bei einer SuSE-Distribution kannst Du diese Abhilfe durch das Setzen
von <tt/IP_DYNIP='yes'/ in <tt>/etc/rc.config</tt> aktivieren.
<item>Erh&ouml;he den Wert f&uuml;r die Wiederholung des
Verbindungsaufbaus auf Deiner Windows-Maschine. &Auml;ndere in der
Registry den Wert
<tt>Hkey_Local_Machine\\System\\CurrentControlSet\\Services\\VxD\
\MSTCP\\MaxConnectRetries</tt> von 3 auf einen h&ouml;heren Wert (5
oder 7).
</itemize>
<sect1> syncppp_droppacket: Was bedeutet die Meldung 'No phone number, packet dropped'?
<label id="syncppp_droppacket">
<p>
Michael Engert <tt><htmlurl url="mailto:michi@bello.wor.de"
name="michi@bello.wor.de"></tt> schrieb im Nov/Dez 1996:
Das bedeutet, da&szlig; Dein Computer ein IP-Paket von jemandem hat,
der vor wenigen Sekunden online war aber die Verbindung inzwischen
unterbrochen hat. Dein Computer versucht nun, dieses Paket zu
verschicken und findet auch eine passende Route. Das Interface
isdn(0|1|...) kann jedoch den Zielcomputer nicht erreichen, da es
keine Telefonnummer zum Hinausw&auml;hlen findet.
<sect1> syncppp_leadingzero: Warum w&auml;hlt mein ipppd eine Null zuviel (<tt>'ippp0: dialing 0 089XXXXXX...'</tt>)? Ich habe keine Nebenstellen!
<label id="syncppp_leadingzero">
<p>
Die erste Null wird nicht gew&auml;hlt. Sie zeigt die Anzahl der
W&auml;hlversuche, festgelegt vom Parameter <tt/isdnctrl dialmax/.
<sect1> syncppp_ethfake: Wenn ich die Werte meines ISDN-Devices mit ifconfig abfrage, wird es mit HWaddr und IRQ=0 und base address = 0 angezeigt.
<label id="syncppp_ethfake">
<p>
Das ISDN-Device t&auml;uscht ein Ethernet-Device vor. Es ignoriert IRQ
und baseaddr und ben&ouml;tigt nur die HWaddr f&uuml;r die
Ethernet-Encapsulation.
<sect1> syncppp_lzsproblem: Ich bekomme eine Fehlermeldung: <tt>kernel check for lzs failed</tt>?
<label id="syncppp_lzsproblem">
<p>
Das bedeutet, da&szlig; ipppd versucht, die LZS-Kompression zu nutzen,
aber kein kompiliertes Modul mit dem entsprechenden Code findet. Die
Fehlermeldung hat nur kosmetische Bedeutung, da das System
weiterarbeitet. Du kannst entweder die LZS-Kompression abstellen
(setze <tt>noccp</tt> als Option f&uuml;r ipppd) oder das LZS Modul
kompilieren und laden.
<!-- Config Async PPP
-->
<sect> asyncppp: Konfiguration von asynchronem PPP
<label id="asyncppp">
<sect1> asyncppp_whichppp: pppd, ipppd, asyncPPP, syncPPP - was ist das? Welches sollte ich benutzen?
<label id="asyncppp_whichppp">
<p>
<bf>asyncPPP</bf> ist ein auf Zeichen basierendes Protokoll, das
vorwiegend auf analogen seriellen Leitungen verwendet wird (async =
asynchron). Du musst dazu das Programm <tt/pppd/ mit den Devices ttyI*
benutzen.
Im Gegensatz dazu ist <bf>syncPPP</bf> ein bit-orientiertes Protokoll
(sync = synchron), bei dem das originale <tt/pppd/ nicht benutzt
werden kann. Michael Hipp hat eine abgeleitete Version namens
<tt/ipppd/ geschrieben, die die Netz-Devices ipppd* benutzt.
I4L kann beide Arten verwenden. Es kommt darauf an, was Deine
ISDN-Gegenstelle benutzt. Wenn Du sofort nach Verbindungsaufbau Frames
gesendet bekommst, bist Du vermutlich mit einer Maschine mit syncPPP
verbunden. Ein Anzeichen einer asyncPPP-Verbindung ist es, wenn Du
&uuml;ber einen Terminalschirm einloggen und dann <tt/pppd/ starten
kannst.
Normalerweise funktioniert <bf/syncPPP/ recht gut und es ist etwas
effizienter. Die Vorteile neuer Leistungsmerkmale des <tt/pppd/
erh&auml;ltst Du beim Gebrauch von <bf/asyncPPP/.
<sect1> asyncppp_config: Wie richte ich asyncPPP ein?
<label id="asyncppp_config">
<p>
Richte einen ganz normalen pppd ein, allerdings zum Gebrauch eines der
ttyI* Devices, z.B. /dev/ttyI0. Du kannst mehrere pppds mit
unterschiedlicher Einstellung auf unterschiedlichen ttyI* Devices
einrichten.
Es ist sehr wichtig, da&szlig; die Authentifizierungsinformationen
richtig eingestellt werden. Unsaubere Authentifikation ist das
vermutlich meist beschriebene Problem in der Mailingliste. Bitte,
arbeite den Abschnitt <ref id="pap" name="pap"> erst selbst komplett
durch, bevor Du andere um Hilfe bittest.
Bei Problemen solltest Du auch den Abschnitt &uuml;ber die Probleme
bei syncPPP beachten, da sowohl pppd (asyncPPP) als auch ipppd
(syncPPP) viele Konfigurationsprobleme gemein haben.
<sect1> asyncppp_logindelay: Wie kann ich das Login beschleunigen?
<label id="asyncppp_logindelay">
<